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Ein Streifzug durch Frauengeschichte, Frauenrechte, Frauenerwerbstätigkeit - vom Faschismus bis 1960er Jahre

 

Machtergreifung Hitlers Januar 1933
Faschismus

Während des Faschismus versuchen die Nazis zunächst, Frauen massiv aus dem Erwerbsbild auszugrenzen, ideologisch flankiert vom sogenannten 'Doppelverdienertum' und der Mutterkreuzideologie der Faschisten. 1 Million arischer Frauen sollen mit Ehestandsdarlehn an den heimischen Herd gelockt werden. Die Propaganda ist jedoch nur bedingt erfolgreich. Kriegsvorbereitung, Ausdehnung der Rüstungsproduktion und die Wehrpflicht der Männer erfordern schon ab 1936 den Einsatz von Frauen in den Verwaltungen und der Produktion.

 

 

Ende des 2. Weltkrieges (1945)

Frauen leisten jede Arbeit: in den Fabriken, als Trümmerfrauen, sie organisieren das Überleben. Sie spielen auch in anderen Bereichen eine ungleich größere Rolle als je zuvor: als Bürgermeisterin, Ärztin, Ministerin usw. - für 60% der Männerlöhne. Als jedoch die Trümmer beseitigt und sortiert sind, werden sie wieder an ihre Mutterpflichten erinnert.

 

1949 Grundgesetz

Art. 3: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt …", Elisabeth Selbert und Friedericke Nadig (beide SPD) hatten zäh und hartnäckig um diese Formulierung zu ringen. Trotzdem wird es noch bis 1958 dauern, bis die Frauen ihr eigenes Geld haben und verwalten durften.

 

50er Jahre: Frauenerwerbstätigkeit
1952_Weiblicher Klempnerlehrling

Erwerbstätige Frauen werden moralisch unter Druck gesetzt, ihre Arbeitsplätze für die heimkehrenden Männer freizumachen. 1950 betrug der Frauenanteil an den Erwerbstätigen in der Bundesrepublik 35,6 Prozent und erhöhte sich bis 1960 nur leicht auf 37,1 Prozent.

 

Über die "Zölibatsklausel" in Arbeitsverträgen werden Frauen, wenn sie heiraten, aus dem Erwerbsleben gedrängt. Erst 1957 wird das Bundesarbeitsgericht feststellen, dass diese Klausel gegen das Grundgesetz verstößt. Parallel propagieren Adenauer und die katholische Kirche: für die Frau die 3 "K": Kinder, Küche, Kirche. Arbeitende Frauen werden als "Rabenmütter", deren Kinder als "Schlüsselkinder" stigmatisiert. Viele Frauen halten dem öffentlichen Druck nicht stand und verlassen ihren Arbeitsplatz freiwillig.

 

 

60er Jahre ("Wirtschaftswunder")

Auf dem Arbeitsmarkt wird erneut jede Hand gebraucht, Frauen werden mit unterschiedlichen Teilzeitmodellen angeworben, sog. Hausfrauenschichten werden geschaffen. Trotzdem benötigen laut Bürgerlichem Gesetzbuch, zumindest theoretisch, Ehefrauen bis 1977 die schriftliche Zustimmung ihres Ehemannes, wenn sie einen Arbeitsvertrag eingehen wollen.

 

 Frauentage fast vergessen

Trotz der offensichtliche Ungleichheit und der erneut zunehmende Frauenarbeitslosigkeit ist die 'Frauenfrage' nicht zentrales Thema bei den Frauentagsveranstaltungen. Die aktuellen Themen bei den Veranstaltungen sind vielmehr Wiederaufrüstung, fehlende soziale Gerechtigkeit und die Notstandsgesetze. In den 1960er Jahren ist der Frauentag in der BRD fast vergessen.

 

 

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