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Ein Streifzug durch Frauengeschichte, Frauenrechte, Frauenerwerbstätigkeit: ab 1970er Jahre

 

Die 1970er Jahre

Die Politik propagiert für die Frauen das 3-Phasen-Modell:

Phase 1: Berufstätigkeit bis zur Schwangerschaft

Phase 2: Frauen sollen sich ausschließlich um Kindererziehung und Haushalt kümmern.

Phase 3: Die Kinder brauchen die Mutter nicht mehr in hohem Maße, sie könnte wieder erwerbstätig werden.

 

Wirtschaftskrise 1975: über eine Million Menschen werden arbeitslos, darunter über 400.000 Frauen (ohne stille Reserve).

Frauentage und Frauenbewegung
§_218.jpg

Gewerkschafterinnen, Kommunistinnen, später auch Sozialdemokratinnen und Frauen aus der autonomen Bewegung machen den 8.März wieder als Tag der Frauen bekannt. Die 'Frauenfrage' bekommt wieder politisches Gewicht. Der gemeinsame Kampf gegen den Paragraphen 218, für die gleiche Teilhabe am Arbeitsmarkt, in der Gesellschaft und Politik, für Entgeltgleichheit, gegen Ausbeutung, Diskriminierung und jegliche Gewalt an Frauen und Mädchen, in und außerhalb der Familie, brachte Frauen ganz unterschiedlicher Couleur zusammen. Die Veranstaltungen sind, infolge des Natodoppelbeschlusses von 1979 und der atomaren Aufrüstung, in alter Tradition, auch Veranstaltungen für Frieden auf der Welt.

 
1975: Jahr der Frau
1975_int. Jahr_d_Frau.jpeg

Einen mächtigen Impuls für die Frauenbewegung brachte 1975 das "UN-Jahr der Frau für Gleichberechtigung, Entwicklung und Frieden"

500 Teilnehmerinnen nahmen im März 1975 im New Yorker Hauptquartier der Vereinten Nationen an einem Symposium über Geschlechterverhältnisse teil.

1977 erklärte die UN-Generalversammlung den 8. März zum Tag für die Rechte der Frauen und für den Weltfrieden. In Frankreich seit 1982 offiziell anerkannt, ist der 8. März in rund 30 Ländern ein gesetzlicher Feiertag.

 
1980er Jahre
Brot und Rosen_2

1986 zum 75-jährigen Geburtstag des Internationalen Frauentags war das Motto wieder Brot und Rosen - so aktuell wie einst:

Brot steht für Recht auf Arbeit, gerechte Entlohnung, gleiche Bildungs- und   Ausbildungschancen, menschengerechte Arbeitsbedingungen, berufliche  Fortentwicklung und Entfaltung und eigenständige soziale Sicherung.

Rosen stehen für menschenwürdige Wohn- und Lebenswelt, gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen, humane Politikformen, Befriedigung kultureller Bedürfnisse, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Toleranz und Frieden

 

 

... und seither
Demo_§_218
Frauenstreiktag.jpg
Frauendemo 2011
 

 

Seit den 80er Jahren sind Frauen, bei allen konjunkturellen Schwankungen nicht mehr aus Erwerbsleben zu verdrängen, aber der verfassungsmäßigen Auftrag "Gleichheit" und "Gleichberechtigung" ist noch nicht erfüllt.

Noch immer sind Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten großer Unternehmen nicht nennenswert vertreten und Frauenquoten sind den Unternehmen, aus Sicht der konservativen Regierung, nicht zumutbar.

 

Zwar steigt die Erwerbstätigenquote von Frauen stetig, nicht aber das Erwerbsvolumen, denn durch die hohe Quote bei den Minijobs und Teilzeitbeschäftigungen teilen sich Frauen das Erwerbsvolumen untereinander auf. Die Frauenarmut, nicht erst im Alter, aber dann erst recht, ist Programm: Neoliberalismus und Hartz-Repressionen haben dies manifestiert.

 

Deshalb rufen Gewerkschafterinnen und linke und autonome Frauengruppen noch alle Jahre zum Internationalen Frauentag auf:

 

Uns gehört die halbe Welt - wir wollen sie endlich haben!

 

 

| 19. Jahrhundert | 20. Jahrhundert - bis in die 'Goldenen Zwanziger' |

| vom Faschismus bis 1960er Jahre |

 

 






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