Hier beginnt der Kopfbereich - Meta-Navigation und Logos

Link zur UKT HomepageLogo EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT TÜBINGEN
 
Kein Link zur Sprachversion EN EN


Hier beginnt die Unternavigation für den Bereich


Ihr Ausdruck wurde in der folgenden Navigationsebene erstellt:


Hier beginnt der Inhaltsbereich
Willkommen am Universitätsklinikum Tübingen!
Visual Content 1
Visual Content 2

Erste Hilfe bei Internetsucht

− Ein Expertentipp aus der Reihe "Der Professor rät"

 

 

Tübingen, 25.04.2017

 

Zu oft online, am Smartphone oder am PC? Die Selbstkontrolle über die Zeit und die Intensität, mit der man sich im Internet mit Onlinespielen oder Sozialen Netzwerken beschäftigt, ist wichtiger denn je. Verliert man diese Kontrolle, kann sich eine „Internetsucht“ entwickeln. Dr. Kay Uwe Petersen geht auf die wichtigsten Fragen ein und erklärt, wo man Hilfe findet.

 

 

Herr Dr. Petersen, woran erkenne ich, ob ich zu viel im Netz surfe?

 

Internetsucht_Fotolia_136300164_268x180
Schmuckbild: lassedesignen/Fotolia

Wenn schulische, berufliche oder soziale Verpflichtungen nicht mehr beziehungsweise nur noch ungenügend erfüllt werden, ist Vorsicht geboten.
Machen Sie den Selbsttest:
Auf der Website www.erstehilfe-internetsucht.de gibt es einen ersten Selbsttest, mit dem man prüfen kann, ob Kriterien einer abhängigen Internetnutzung vorliegen.
 

 

Wie finde ich bei einer problematischen Internetnutzung heraus, welche Behandlung zu mir passt?

 

Es gibt viele Möglichkeiten. Manchmal reichen schon kleine Veränderungen im Alltag, um die Situation zu verbessern. Eine professionelle Beratung oder Therapie kann dabei helfen. In schweren Fällen kann auch ein stationärer Aufenthalt sinnvoll sein. Die Website erklärt, welche Hilfsmöglichkeiten es überhaupt gibt.

 

Wo finde ich dann die passenden Angebote in meiner Stadt?

 

Auf der Website gibt es eine Adress-Datenbank mit Hilfsangeboten in der Nähe. Es ist die bislang größte Suchhilfe für Hilfsangebote bei Internetsucht in Deutschland.

 

Wenn ich denke, dass meine Internetnutzung überhandnimmt, was kann ich sonst noch tun?

 

Die Seite bietet Betroffenen und Angehörigen auch Hintergrundinformationen über Internetsucht und Tipps, die helfen, das Internet wieder ausgewogen und selbstbestimmt zu nutzen.

 

Was empfehlen Sie als ersten Schritt?

 

Überlegen Sie einmal, was Sie früher gerne gemacht haben. Oder was Sie im Moment gerne machen würden, aber scheinbar zu wenig Zeit dafür haben. Es kann sein, dass es erst mal schwer ist, solche Alternativen zu finden, die Ihnen Spaß machen könnten. Probieren Sie verschiedene Dinge aus und finden Sie für sich heraus, welche Sie gerne beibehalten wollen.

 

Im Interview:

 
 
Petersen_90x90
Dr. Kay Uwe Petersen
Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung,
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
 

 

 
 

Informationen zu www.erstehilfe-internetsucht.de

 

Entwickelt wurde das Webangebot, das Betroffene direkt, praktisch und alltagsnah informieren will, von einem Forschungsteam der Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung an der Tübinger Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie unter der Leitung von Prof. Dr. Anil Batra und Dr. Kay Uwe Petersen. Finanziert wurde der Aufbau des Portals durch das Bundesministerium für 

  






Hier beginnt die Marginalspalte Suche und verschieden Module
Schnelleinstieg



Zum Thema
Die deutschlandweit bisher umfassendste Onlinedatenbank zur Therapiesuche für Menschen mit Internetsucht:
www.erstehilfe-internetsucht.de


Hier beginnt die Fusszeile - Impressum und Datenschutz