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Die Professorin rät: Was tun bei Krampfadern?

 

Tübingen, 03.05.2013

 

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Krampfadern sind nicht nur kosmetisch störend, sondern verursachen ernsthafte Beschwerden. Prof. Anke Strölin von der Universitäts-Hautklinik ist Spezialistin für Venenleiden.
 

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Sind Krampfadern nur ein ästhetisches Problem?

Keineswegs. Zunächst verursachen sie Beschwerden wie schwere und geschwollene Beine, Spannungsgefühle und Juckreiz. Wenn die Krampfadern nicht behandelt werden, kommt es zu einer Braunfärbung und Verhärtung der betroffenen Stellen. Im fortgeschrittenen Stadium leiden die PatientInnen unter nicht verheilenden Wunden, die Gefahr von Venenentzündungen wächst.

Wer ist betroffen?

Oft sind Krampfadern familiär bedingt, zusätzliche Risikofaktoren sind Schwangerschaften, Übergewicht, langes Stehen oder Sitzen und eine Einschränkung der Beweglichkeit im oberen Sprunggelenk. Das passiert zum Beispiel, wenn man ständig Schuhe mit sehr hohen Absätzen trägt. Außerdem können Krampfadern durch eine Thrombose in den tief liegenden Venen ausgelöst werden: Weil die Thrombose diese Vene verstopft, nimmt das Blut einen Umweg über die dünneren Venen, die direkt unter der Haut liegen. Die bilden sich durch diese Überbeanspruchung zu Krampfadern um.

Wie kann man vorbeugen?

Die Beine ausstrecken und die Füße beugen und strecken ist eine gute Übung für "zwischendurch". Zudem sollte man ein für die Venen erträgliches Gewicht halten. Günstige Sportarten sind Skilanglauf, Walking und Tanzen. Schwimmen ist ebenfalls zu empfehlen, weil das Wasser Druck auf die außen liegenden Venen ausübt. Während einer Schwangerschaft, beim Sport - vor allem im Fitnessstudio - und bei Flugreisen kann man Kompressionsstrümpfe tragen, wenn man familiär vorbelastet ist oder sich schon die ersten Krampfadern bemerkbar machen.

Wie werden Krampfadern behandelt?

Manchmal reicht eine konservative Behandlung: die Beine hochlegen, adäquat Sport treiben und Kompressionsstrümpfe tragen. Auch Entstauungsmaßnahmen wie manuelle Lymphdrainage lindern die Beschwerden. Daneben stehen mehrere invasive Methoden zur Verfügung: Um die betroffenen Venen zu veröden, gibt es die Möglichkeit, einen Schaum in die Vene zu spritzen. Die Innenfläche der Venenwand reagiert auf den Schaum und die Vene verschließt sich. Damit kann man auch stark erweiterte Venen gut behandeln. Außerdem können die Venen mit Radiowellen oder Laser erhitzt werden. Die so "verschweißte" Vene wird vom Körper abgebaut. Schließlich kann man auch operieren und die Krampfadern durch einen Schnitt in der Leiste oder der Kniekehle herausziehen. Welche dieser drei Möglichkeiten am besten geeignet ist, wird individuell entschieden und hängt vom Alter der Patienten, eventuellen Begleiterkrankungen und dem klinischen Befund ab.

 
 

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