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Willkommen am Universitätsklinikum Tübingen!
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Hornhautbank Tübingen

 

 

Hornhautbank der Universitäts-Augenklinik Tübingen

 

 

Hornhautbank Tübingen

Mit Aufbau der Hornhautbank (2000) und Zertifizierung (2007) hat sich die Augenklinik Tübingen zu einem Kompetenzzentrum für moderne Hornhautchirurgie entwickelt, welches die gesamte Bandbreite Hornhautchirurgischer Eingriffe umfasst.

 

Der Fokus liegt auf der Transplantations-Chirurgie von Amnionmembranen und Spenderhornhäuten.

 

Für die perforierende Keratoplastik stehen modernste apparative Möglichkeiten zur passgenauen Trepanation zur Verfügung (GTS‐System).

 

Einen Schwerpunkt bildet aber die lamelläre Hornhautchirurgie, bei der die Integrität des Augapfels erhalten wird und selektiv nur die geschädigten Strukturen ersetzt werden (DSAEK, DMEK). Hierdurch wird eine deutlich raschere Sehverbesserung erzielt als bei Standardverfahren.

 

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Transplantationschirurgie bei schwersten Ausgangssituationen mit Limbus‐Stammzellinsuffizienz bieten wir eine isolierte Limbus‐Stammzelltransplantation oder alternativ die Implantation einer künstlichen Hornhaut (Alphacor) an.

 

Informationsbroschüre

 

 
 

 

Kontakt

 

Universitäts-Augenklinik Tübingen

- Hornhautbank -

 

Elfriede-Aulhorn-Str. 7

72076 Tübingen

 

Tel. 07071 29-88673

Fax. 07071 29-5018
(Link zu

 
 

 

Hornhautspendensituation

Einer der wichtigsten Bestandteile unseres Auges ist die Hornhaut. Sie ist das Fenster unseres Auges, durch das wir alles sehen. Wenn aber dieses Fenster trübe oder milchig ist, kommt es zu einer massiven und irreversiblen Beeinträchtigung unseres Sehvermögens – wie beim Blick durch ein Milchglasfenster. Wenn überhaupt, sind nur noch Umrisse erkennbar – die Menschen sind nach dem Gesetz teilweise blind.

 

Zu einer derartigen Hornhauttrübung kann es z.B. durch Infektionen oder Verletzungen kommen. Bei diesen Menschen ist das restliche Auge meistens komplett funktionsfähig, nur das Fenster – die Hornhaut – ist trübe.

 

Durch einen Wechsel der Hornhaut (Hornhauttransplantation) können blinde Menschen wieder sehen – teilweise sogar wieder normalsichtig werden. Voraussetzung hierfür ist das Vorhandensein eines Hornhauttransplantates.

 

Die natürlichen Hornhauttransplantate sind Organspenden Verstorbener. In Hornhaut-Banken lagern die Spenderhornhäute in Nährlösungen und unter keimfreien Bedingungen. So können sie mehrere Wochen im Brutschrank aufbewahrt werden bis alle Untersuchungen zur Sicherheit des Empfängers abgeschlossen sind, um eine Übertragung von möglichen Infektionen auf den Empfänger zu verhindern.

 

Anders als es sonst oft in der Transplantationschirurgie vorkommt, bleibt bei der Hornhauttransplantation daher genügend Zeit, den Patienten in Ruhe und planmäßig in die Klinik zu bestellen und auf die Operation vorzubereiten.

 

Hornhautspenden sind aber leider sehr rar und in Deutschland müssen die Patienten im Schnitt 2 Jahre auf ihre Hornhauttransplantation warten. Es besteht ein großer Mangel an Transplantaten

 

 

Hornhäute spenden
Hornhautlamelle

Die Bereitschaft zur Hornhautspende sollte mit der Familie besprochen werden. Die Angehörigen sind dadurch in der Lage, dem Arzt die Entscheidung des Verstorbenen mitzuteilen.

 

Wer Organe spenden möchte, sollte am besten einen Organspendeausweis mit sich führen.

 

Solche Organspendeausweise können unter folgendem Link angefordert werden:

 

(Link zu )Organspendeausweis
 

 

 

Wer kommt als Spender in Frage?

 
 

Verstorbene ohne Altersbegrenzung.

Noch drei Tage nach dem Tod können die Hornhäute entnommen werden

(endgültiger Kreislaufstillstand).

 

Brillen- oder Kontaktlinsenträger

sowie Menschen, die an Augenkrankheiten leiden oder an den Augen operiert wurden, kommen als Spender in Betracht.

 

Krebserkrankte

und viele andere Krankheiten stellen kein Hindernis für die Hornhautspende dar.

Wann kann eine Spende nicht erfolgen?

 
 

Infektionserkrankungen

bei Vorliegen einer Infektion des Verstorbenen mit Hepatitis C, Hepatitis B oder HIV

 

Blutvergiftung

mit unbekanntem Erreger

 

Leukämie oder Lymphom

 

 

 

 

 

Hornhautspenden melden
Information

Informationen Rund um die Meldung einer Hornhautspende haben wir für Sie in einem Informationsblatt zusammengestellt:

Informationsblatt

 

Bitte melden Sie uns Spender mit Hilfe der jeweils dafür vorgesehenen Faxformulare:

 

UKT-Kliniken

Externe Einrichtungen

 
 

Bitte verständigen Sie bei Hornhautspenden, die Nachts oder an den Wochenenden erfolgen sollen, zusätzlich die Pforte der Augenklinik: Tel. 07071 29-88088

 

 

Ansprechpartner
Thaler
 

 

Röck T.
PD Dr. med. Tobias Röck, FEBO
Stv. Leitung
 

 

Röck D.
Dr. med. Daniel Röck, FEBO
Qualitätsmanager
 

 

 

 
 

 

 Letzte Änderung: 23.05.2017

 

 

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