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Ambulanz für fortgeschrittenes Parkinsonsyndrom, Tremor, Tiefe Hirnstimulation und Pumpentherapien

 

Optimale Versorgung von Patienten
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In der "Ambulanz für fortgeschrittenes Parkinsonsyndrom, Tremor, Tiefe Hirnstimulation und Pumpentherapien" werden Patienten mit Bewegungsstörungen wie der Parkinson-Krankheit und verschiedene Zitter-Krankheiten beraten und behandelt.
 

Insbesondere kann die Möglichkeit einer Tiefen Hirnstimulation (Parkinson, Tremor, Dystonie) oder einer Pumpentherapie mittels Apomorphinpumpe oder intestinalem Levodopa (Parkinson) geprüft werden.

 

Einen Einblick in das Gebiet der Tiefen Hirnstimulation - insbesondere aus der Sicht der Patienten -  bekommen Sie in folgendem kurzen Film: 

Das BrainStimNet stellt sich vor

Angebotene Zeiten und Kontakt

Die Sprechstunden finden jeweils Dienstag und Mittwoch am frühen Nachmittag statt.

 

Unter folgendem Kontakt können Sie einen Termin vereinbaren:  
Wahlleistungspatienten ambulant

Tel.

07071 29-82051

07071 29-85165

Ambulanz Tiefe Hirnstimulation (gesetzl. versicherte Patienten)

Tel.

07071 29-82051

07071 29-85165

 

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen zur Untersuchung mit (sofern erhältlich): vorherige auswärtige Arztbriefe, MRT-/CT-Aufnahme des Kopfes.

 

Kontaktmöglichkeiten für Patienten mit Tiefer Hirnstimulation, Pumpentherapie in Nachsorge und Notfälle:                                 

Tiefe Hirnstimulation und Pumpentherapien

(Herr Kronmüller Montag - Mittwoch)

Tel. 07071 29-85483
Notfall (Station 24, 24 Stunden täglich) Tel. 07071 29-82052

 

Team
 
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PD Dr. Daniel Weiss
Oberarzt, Leiter der Ambulanz für Tiefe Hirnstimulation

 

 

 

 
 
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Dr. Isabel Wurster
Assistenzärztin, Schwerpunkt Tremor

 

 

 
 
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Idil Hanci
Assistenzärztin

 

 

 
 
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Dr. Lorenzo Pietro Roncoroni
Assistenzarzt

 

 

 
 
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Jürgen Kronmüller
Parkinson-Fachpfleger

 

 

Diagnostik und Beratung

Bewegungsstörungen wie die Parkinson-Krankheit, Zittern oder Dystonie sprechen manchmal nur eingeschränkt auf gängige Medikamente an. In dieser Situation sind Lebensqualität und Alltagsfunktionen möglicherweise stark eingeschränkt. Eine Therapie mittels Tiefer Hirnstimulation kann Linderungen bringen - vor allem wenn Medikamente keinen stabilen Therapieeffekt erzielen.

 

Wir beraten Sie in einem unverbindlichen Erstgespräch. Sollte eine Therapie mittels Tiefer Hirnstimulation Erfolg versprechen, kann zunächst eine detaillierte Voruntersuchung erfolgen. Hierfür wird ein separater stationärer Aufnahmetermin auf unsere Station 24 vereinbart. Diese Station ist pflegerisch und ärztlich spezialisiert auf Bewegungsstörungen. In das Behandlungsteam eingebunden sind die Kollegen der Univ.-Klinik für Neurochirurgie (Prof. Gharabaghi und Kollegen) sowie der Univ.-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Prof. Plewnia und Kollegen).

 

Nach ausführlicher Beratung der behandelnden Kollegen in der "Konferenz zur Tiefen Hirnstimulation" teilen wir den Patienten eine abschließende Therapieempfehlung persönlich mit. Als Alternative zur Tiefen Hirnstimulation werden an unserem Zentrum auch medikamentöse Pumpentherapien durchgeführt, beispielsweise mittels Apomorphinpumpe oder durch kontinuierliche Pumpentherapie eines löslichen L-Dopa Gels über Sonde in den Dünndarm (sog. Duodopa-Therapie).

 

Therapie

All diese kontinuierlichen Therapien stellen eine bedeutende Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten dar. Der besondere Effekt des Hirnschrittmachers bei der Parkinson-Krankheit wurde 2013 in einer großen deutsch-französischen Studie (EarlyStim) erneut belegt: die Tiefe Hirnstimulation erbrachte im Vergleich zur rein medikamentösen Therapie einen deutlichen Gewinn an Lebensqualität durch verbesserte motorische Symptomkontrolle. Es wurde erstmals gezeigt, dass die Tiefe Hirnstimulation bereits bei beginnenden Schwankungen der Medikamentenwirkung Vorteile für den Patienten erbringen kann. Die Patienten in der EarlyStim-Studie waren erst seit durchschnittlich sieben Jahren an Parkinson erkrankt.

 

Nach länger dauernder Parkinson-Krankheit hingegen rücken nicht selten Gangstörungen in den Vordergrund, die auf gängige Therapien nicht immer ausreichend ansprechen. Einschränkungen der Mobilität und Sturzgefahr können die Folge sein. Das Tübinger Expertenteam hat eine neue Form der Tiefen Hirnstimulation entwickelt, die die gleichzeitige Stimulation zweier eng benachbarter Nervenzellstrukturen vorsieht (sog. STN+SNr Stimulation). Durch diese neue Form der Stimulation lassen sich Gang-Blockaden möglicherweise besser behandeln als mit bisherigen Standardtherapien. Das Tübinger Zentrum leitet dazu eine große Therapiestudie in Zusammenarbeit mit acht weiteren Expertenzentren aus Deutschland und Luxemburg.

Mehr zu Studien

Neurologie mit Schwerpunkt Neurodegenerative Erkrankungen

 

Weitere InformationenLink
Häufige Fragen: Nutzen und Grenzen der Tiefen Hirnstimulation mehr dazu
Häufige Fragen: Psyche mehr dazu
Häufige Fragen: Batterie mehr dazu
Häufige Fragen: Stimulatoreinstellung mehr dazu





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Kontakt
Neurologie mit Schwerpunkt Neurodegenerative Erkrankungen
Hoppe-Seyler-Straße 3
72076 Tübingen
Tel. 07071 29-82141 (Pforte)
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