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Willkommen am Universitätsklinikum Tübingen!
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Ambulanz für atypische Parkinsonsyndrome mit Schwerpunkt Progressive supranukleäre Blickparese (PSP)

Das Team
 

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Prof. Dr. Daniela Berg
Leitung
Tel. 07071/29-8 31 19

 

 

 
 
 

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Dr. Walter Maetzler
Ärztlicher Mitarbeiter

Tel. 07071/29-8 21 41

 

 

 

 
 

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Dr. Karin Srulijes

Ärztliche Mitarbeiterin
Tel. 07071/29-8 01 71

 

 

 

Parkinson-ähnliche Krankheitsbilder sind, verglichen mit dem "typischen" Parkinsonsyndrom, selten und daher oft nicht jedem Arzt geläufig, und weit weniger gut erforscht. Auch unterscheidet sich die Therapie von jener des klassischen Parkinsonsyndroms.

Diese Ambulanz hat daher die Aufgabe, für Menschen mit atypischen Verläufen einer Parkinsonkrankheit eine optimierte Diagnostik und Therapie anzubieten, aber auch wissenschaftliche Studien zu betreuen.

Ein spezieller Schwerpunkt stellt dabei die Betreuung von PSP-Patienten dar, welche aktuell in 3 Studien eingeschlossen werden.

Diese Studien sollen helfen,

  • Unterformen der PSP besser abgrenzen zu können,
  • die bei dieser Krankheit vorrangig gestörten Stellreflexe (Gangunsicherheit, Stürze!) spezifisch zu trainieren, und
  • begleitende Denkverlangsamungen/kognitive Defizite medikamentös zu behandeln.

Erläuterungen:

Parkinson-ähnliche Krankheitsbilder

PSP

 

Medikamentenstudie bei Progressiver Supranukleärer Blickparese (PSP)

 

  RIVA: Diese Studie untersucht die Wirksamkeit des Cholinesterasehemmers Rivastigmin (Exelon®) bei dementiellem Syndrom bei Patienten mit Progressiver Supranukleärer Blickparese (PSP)
  Es handelt sich um eine offene, prospektive Phase II-Studie, in der die Patienten über einen Zeitraum von 6 Monaten in regelmäßigen Abständen in der Ambulanz ärztlich und neuropsychologisch untersucht werden.
Das primäre Ziel ist die Steigerung der Gedächtnisleistung und der Exekutivfunktionen, sowie auch die Erfassung des Nebenwirkungsprofils.
Eingeschlossen werden können PSP Patienten mit dementieller Entwicklung, bei Einwilligungsfähigkeit, Vorhandensein einer Bezugsperson, Fehlen weiterer Erkrankungen des Gehirns, stabilem Gesundheitszustand. Ausschlusskriterien sind bereits erfolgende Einnahme von Cholinesterasehemmern, bekannte Überempfindlichkeit, bekannte schwere Leberinsuffizienz, bekanntes Sick-Sinus-Syndrom oder Reizleitungsstörung, bekanntes florides Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür, bekanntes Asthma bronchiale oder obstruktive Lungenerkrankung, bekannte Neigung zu Harnstauung, bekannte Krampfanfälle.
Status: Es können Patienten eingeschlossen werden.
Ansprechpartner:

Ärzte:

Dr. I. Liepelt, K. Srulijes, Prof. Dr. D. Berg
Studienassistenz: G. Lutz, Tel.: 0 70 71 / 29 - 8 51 65

 

 






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Tel. 0 70 71 / 29 - 8 20 51
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Neurodegenerative Erkrankungen
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