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Tagesklinik Wielandshöhe

So ist eine intensive Diagnostik und Behandlung unter Beibehaltung der häuslichen Umgebung möglich. Vielen älteren Patienten fällt der Schritt in die Klinik zu gehen leichter, wenn sie ihr gewohntes Umfeld und ihre sozialen Kontakte beibehalten können. Die Patienten erreichen die Tagesklinik mit dem Stadtbus Linie 10 (Haltestelle Wielandshöhe, direkt vor der Tür) oder einem Fahrdienst. Der Anfahrtsweg sollte 1 Stunde nicht überschreiten.
Behandelt werden Menschen im mittleren und höheren Lebensalter, die akute oder chronische seelische Erkrankungen haben wie:
- Depressionen
- Psychotische Störungen
- Gedächtnisstörungen
- Angsterkrankungen
- Konfliktsituationen
- Suchtprobleme mit Alkohol und Medikamenten
- Chronische Schmerzen mit begleitender Depression
Eine seelische Erkrankung in Verbindung mit altersbedingten Beschwerden und einem Nachlassen der Kräfte kann die Lebensqualität und die selbstständige Versorgung der Betroffenen stark beeinträchtigen. Bei akuter Fremd- oder Selbstgefährdung ist eine tagesklinische Behandlung nicht möglich.
Vor einer Aufnahme werden in einem Vorgespräch Probleme, Erwartungen und Ziele angesprochen und über die Behandlung in der Tagesklinik informiert. Diesen Vorgesprächstermin können behandelnde Ärzte, Einrichtungen, Betroffene oder Angehörige mit uns direkt vereinbaren. Voraussetzung für eine Aufnahme ist eine weitgehende Selbstständigkeit der Patienten über Nacht und an den Wochenenden bzw. eine organisierte Familien- Sozialstation- oder Nachbarschaftshilfe für diese Zeiten. Besucherregelung: Da die Patienten jeden Abend und an den Wochenenden zu Hause sind ist keine Besuchszeit vorgesehen.

Wir sind erreichbar:
Montag bis Freitag von 8.30 -16.30 Uhr
Tel. 07071/29-8 71 28
E-Mail
Bei der Behandlung, Beratung, Betreuung und Pflege von gerontopsychiatrischen Patienten braucht es eine ganzheitliche Sichtweise, die neben psychischen, somatischen und sozialen Aspekten auch das biologische und biografische Schicksal des Menschen erfasst. Wir geben Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit Veränderungen und stellen die Wahrnehmung, Förderung und gemeinsame Gestaltung des Möglichen in den Vordergrund. Dazu gehört auch, zu lernen mit Beeinträchtigungen umzugehen, sie zu akzeptieren und gegebenenfalls Unterstützung annehmen zu können.

Therapieelemente
- Ärztliche und psychologische Diagnostik
- Psychotherapeutische Einzelgespräche und Gruppentherapie
- Bezugspflege
- Medikamentöse Behandlung
- Bewegungstherapie und Krankengymnastik
- Ergotherapie
- Angehörigenberatung
- Training für Gedächtnis und Orientierung, Entspannung, Selbstsicherheit, alltagspraktische Fähigkeiten wie Haushaltstraining, Busfahren, Freizeitgestaltung, u.a.m.
- Sozialberatung und Kontakte zu ambulanten Diensten
- Hausbesuch und Wohnberatung
- Unterstützung bei der Planung der Lebenssituation für die Zeit nach der Entlassung
Die gewohnte Umgebung in Verbindung mit dem sozialen Umfeld bleibt erhalten und die häusliche Versorgung ist gewährleistet. Die Angehörigen sind informiert und können die individuellen Anforderungen bewältigen.

Der Patient
- ist informiert über seine Erkrankung und deren Behandlung
- erlebt eine Besserung bzw. das Abklingen akuter Beschwerden
- geht mit Beeinträchtigungen um und kann ggf. Unterstützung annehmen
- kennt geeignete Aktivitäten und kann am sozialen Leben teil nehmen
- erfährt eine Verbesserung der Lebensqualität im Alltag
- ist fähig weitgehend selbstständig und sicher zu leben
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