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PET/CT Zentrum Tübingen - Radiologische Klinik

Herzlich Willkommen auf der Internetseite des PET/CT Zentrums Tübingen!

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem interdisziplinären Zentrum. Hier finden Sie eine Übersicht der Inhalte dieser Seite:

 

Themen
Anmeldung / Download Formulare

Details

Technik der PET/CT Untersuchung Details
Untersuchungsindikation Details
Radiopharmaka Details
Patientenvorbereitung Details
Untersuchungsablauf Details
Bildbeispiele einer PET/CT Untersuchung


PET-100_CT-0
PET-70_CT-30
PET-30_CT-70
PET-00_CT-100
 



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Technik der PET/CT Untersuchung 

Der in der Uniklinik Tübingen installierte Biograph 16 vereint modernste PET-Detektor Technologie mit einem hochauflösenden LSO-Kristall (Cerium-dotiertes Lutetium-Oxyorthosilikat) und einem 16 Zeilen Multi-Detektor CT.

Dies drückt sich in der zusätzlichen Firmenbezeichnung HiREZ (High resolution) aus. Hierdurch können Herde kleiner als 1 cm noch erkannt werden. Gerade in der Ausbreitungsdiagnostik z.B. eines Lymphknotenbefalls im Rahmen eines malignen Grundleidens ist das PET/CT ein wichtiges Werkzeug, womit pathologische Befunde zu einem frühen Zeitpunkt in ihrer Dignität (gut- oder bösartig) beurteilt werden können.

Der LSO Kristall bietet gegenüber anderen Kristallen (z.B. BGO) die Fähigkeit, hohe Zählraten in relativ kurzer Zeit aufnehmen zu können, mit einem deutlichen Effekt auf die Untersuchungszeit und die Bildauflösung. Die Kombination mit einem 16 Zeilen Multi-Detektor CT Scanner erlaubt eine ultraschnelle anatomische Bildgebung, die es unter anderem ermöglicht, genaue Abbildungen sich bewegender Organe zu erzeugen, und diese mit den entsprechenden PET Aufnahmen zu überlagern.

Der große Vorteil der PET/CT Untersuchung ist die Kombination zweier Untersuchungen in einem Untersuchungsgang. Hierdurch vermindert sich für den Patienten der Zeitaufwand und gleichzeitig ist die kombinierte Untersuchung genauer als zwei einzelne Untersuchungen.

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PET (Positronen-Emissions-Tomographie)

Die Positronen Emissions Tomographie benutzt geringe Mengen eines radioaktiven Präparates, um Stoffwechselvorgänge im Körper nachzuweisen. Hierbei wird meistens eine radioaktive Zuckerlösung mit kurzer Halbwertszeit über eine Vene injiziert. Diese reichert sich an Stellen hoher Stoffwechselaktivität an und emitiert von dort Strahlung, die durch die Detekrorringe des PET-Scanners aufgefangen und in ein Schnittbild verarbeitet wird. Der Detektor selbst besteht aus einzelnen Kristallen, die bei Anregung durch die vom Körper emittierte Strahlung Signale aussenden, die in einem aufwendigen technischen Verfahren digitalisiert und zu Bildern verarbeitet werden.

 

CT (ComputerTomographie)

Die Computertomographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung, mit der Körperregionen schichtweise geröntgt und als Querschnittbilder dargestellt werden können. So lässt sich beispielsweise die Lage und Größe eines Krankheitsherdes (z.B. Tumor, Infektion) genau bestimmen, vor allem auch im Hinblick auf die umliegenden Organe. Dies ist für die Planung gezielter Behandlungsmaßnahmen oft von erheblicher Bedeutung. Die Röntgenröhre bewegt sich hierbei spiralförmig (Spiral-CT) mit hoher Geschwindigkeit um den Patienten, so dass in kurzer Zeit große Bereiche des Körpers abgebildet werden können. Zur Reduktion von Bewegungsunschärfen, der Strahlendosis und der Untersuchungszeit benutzen moderne CT-Geräte die sogenannte Mehrzeilentechnik. Hierbei werden mehrere Schichten innerhalb einer Röhrenumdrehung erzeugt, im Gegensatz zu früheren Geräten mit sogenannter Einzeilen-Technologie. Die hohe Geschwindigkeit, mit der Patienten untersucht werden, ermöglicht die Bildgebung der Anatomie auf eine Art und Weise, die vorher nicht möglich war.

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PET/CT Untersuchungsindikationen

Prinzipiell sollte der Patient zusammen mit seinem behandelnden Arzt besprechen, ob die Indikation für eine PET-CT-Untersuchung gegeben ist.

Um den möglichen Nutzen einer PET-CT-Untersuchung richtig einschätzen zu können, helfen uns folgende Informationen:

Bei Krebserkrankungen:

  • Ist die Diagnose "Krebs" bereits gesichert?
  • Ist ein Primärtumor bekannt?
  • Welche Untersuchungen wurden bisher durchgeführt?
  • Wie ist der feingewebliche Tumortyp?
  • Ist die Tumorausbreitung bekannt?
  • Wie lange liegen therapeutische Maßnahmen zurück, z.B. Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung?
  • Wird derzeit eine Hormontherapie durchgeführt (speziell beim Prostatakarzinom)?

Allgemein:

  • Gibt es Faktoren, die den Ablauf der Untersuchung erschweren könnten (z.B. bei Schmerzen, Platzangst, Demenzerkrankungen)?
  • Bei Minderjährigen muß zumindest ein Elternteil / ein Sorgeberechtigter beim Aufklärungsgespräch anwesend sein. Falls bei Volljährigen ein Betreuer bestellt wurde, muß dieser anwesend sein.

Zu Informationen über den Ablauf der Untersuchung, bitte hier klicken.

Für die Diagnosefindung ist die Überlassung von Befunden vorangegangener Untersuchungen, von Arztbriefen, Operationsberichten und insbesondere von Untersuchungsbildern hilfreich und wichtig (z.B. PET- oder PET-CT-Untersuchung, Computertomographie, Kernspintomographie, Szintigramme, Operationsberichte, feingeweblicher Befund).

Entsprechende Vorbefunde sollten daher zur Untersuchung mitgebracht werden.

Die untenstehende Tabelle beinhaltet sinnvolle Indikationen von PET-CT- Untersuchungen, die bei unterschiedlichen bösartigen Tumorerkrankungen dienen.

(In Anlehnung an die interdisziplinäre Konsensus-Konferenz "Onko-PET III", 2000.)

 

Gesicherte Indikationen

Lungenkrebs

Bronchialkarzinom

(nicht kleinzellig)

Ausbreitungsdiagnostik vor Therapie

(Primärstaging), Diagnose, Therapiekontrolle und Rezidivdiagnostik
solitärer Lungenrundherd (SPN) Beurteilung der Gut- oder Bösartigkeit, Charakterisierung
Darmkrebs
Kolorektales Karzinom
Rezidivdiagnostik bei Wiederanstieg des Tumormarkers
Speiseröhrenkrebs Oesophaguskarzinom Ausbreitungsdiagnostik vor und nach Therapie und im Rezidivfall
Brustkrebs
Mamma-Karzinom
Bei fortgeschrittenem Brustkrebs (Metastasen, Lokalrezidiv) zusätzlich zu anderen bildgebenden Verfahren, zur Ausbreitungsdiagnostik und Therapieverlaufskontrolle
Lymphdrüsenkrebs
Lymphome
Ausbreitungsdiagnostik vor Therapie und im Rezidivfall, Therapiekontrolle
Schwarzer Hautkrebs
Melanom
In fortgeschrittenen Stadien und im Rezidivfall, Ausbreitungsdiagnostik, Operationsplanung
Kopf- und Halstumore Ausbreitungsdiagnostik vor und nach Therapie und im Rezidivfall, Bestrahlungsplanung
Schilddrüsen-Karzinom Ausbreitungsdiagnostik bei Tumormarkeranstieg und negativer Jod-Ganzkörperszintigraphie
Tumorsuche bei Metastase
Unbekannten Ursprungs
CUP
Suche nach dem Primär-Tumor und Ausbreitungsdiagnostik, Therapieplanung
Bauchspeicheldrüsenkrebs
Pankreaskarzinom
Unterscheidung zwischen chronischer Entzündung und bösartigem Tumor


Radiopharmaka
18F-FDG (Fluor-Deoxy-Glucose) Dieser radioaktive Zucker stellt den augenblicklich meist verbreiteten Tracer dar, und dient zum Nachweis eines erhöhten Zuckerstoffwechsels. Nach intravenöser Injektion verteilt sich dieses radioaktive Material zunächst wie normale Glukose, verbleibt aber in den aufnehmenden Zellen und wird nicht verstoffwechselt. Um eine gute Aufnahme zu gewährleisten muss der Patient nüchtern sein und nach der Injektion ca. 1h ruhen. Mit diesem Tracer werden z.B. Tumorzellen mit hoher Zuckeraufnahme gut erkannt. Der Tracer besitzt eine Halbwertszeit von ca. 2 Stunden.
68Ga-DOTATOC
(DOTA-D-Phe1-Tyr3-Octreotid)
Somatostatinrezeptor-sensitiver Tracer.
Anwendung vorwiegend bei Neuroendokrinen Tumoren. Hier besonders geeignet in der Primärtumorsuche und der Stadieneinteilung.
11C-Cholin Tumorsensitiver Tracer.
Besonders geeignet in der Diagnostik von Prostata Carcinomen:
  • Rezidivdiagnostik bei Wiederanstieg des PSA (nach Operation oder Strahlentherapie)
  • bei negativer Biopsie und erhöhtem PSA
  • zur Strahlentherapieplanung

Eingeschränkte Aussagekraft unter laufender antihormoneller Therapie.

18F-FLT (Fluorthymidin) Nukleinsäuren-Analogon.
Anwendung bei verschiedenen Tumoren zur Beurteilung der Wachstumsgeschwindigkeit und des Ansprechens eines Tumors auf eine initiierte oder laufende Chemotherapie. Die Darstellung vitaler oder avitaler Tumoranteile steht hier im Vordergrund. Diese wird jedoch immer unter Studienbedingungen und in Kombination mit einer FDG-PET/CT durchgeführt.
18F-FMISO (Fluoromisonidazol) Zur Bestrahlungsplanung z.B. von Kopf-Hals- Tumoren und Lungentumoren kann im Einzelfall die Bestimmung der Sauerstoffversorgung im Tumorgewebe notwendig sein, da eine verringerte Sauerstoffversorgung das Tumoransprechen im Rahmen einer Bestrahlungstherapie verschlechtert. Diese Untersuchung wird jedoch immer unter Studienbedingungen durchgeführt.

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Patientenanmeldung

Die PET/CT Untersuchung wird von einer überweisenden Ärztin/ einem überweisenden Arzt angefordert. Die im Internet verfügbare Anmeldung muss komplett ausgefüllt und mit evtl. Terminwunsch zu uns gefaxt werden.

Die Zuweiser oder die Patienten selbst haben die Möglichkeit die Anmeldung über den unten angegebenen Link herunterzuladen oder direkt bei uns anzufordern. Die Formulare werden dann auf dem Postweg zugesandt (Formulare werden nicht gefaxt).

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Anmeldeformulare
Anmeldeformulare Link
deutsch pdf (ca. 38 KB)
englisch pdf (ca. 37 KB)
griechisch pdf (ca. 185 KB)

 

Nachdem Sie uns die Anmeldung zugefaxt haben, muss die Indikation von einem Nuklearmediziner und einem Radiologen überprüft und genehmigt werden ("rechtfertigende Indikation" nach Strahlenschutzverordnung).

Nach Überprüfung der Indikation und der Festlegung des zu verwendenden Radiopharmakons wird nach Absprache mit der Radiopharmazie der nächst mögliche Termin (unter Berücksichtigung des Terminwunsches) von den MTAs festgelegt. Da nicht jeden Tag alle Radiopharmaka zur Verfügung stehen, muss die Terminvergabe mit der Radiopharmazie koordiniert werden.


Anschließend lassen wir die Patienteninformation, auf welcher der Termin vermerkt ist, per Fax oder per Post dem Zuweiser oder falls erwünscht - dem Patienten direkt zukommen. Hierfür benötigen wir dann die entsprechenden Kontaktangaben. Entsprechend der geplanten Untersuchung sind die zu treffenden Vorbereitungsmaßnahmen aus den Patienteninformation ersichtlich.


Aus oben genannten Gründen und um einen reibungsfreien Untersuchungsablauf zu garantieren, ist eine schriftliche Anmeldung immer erforderlich, telefonisch können wirl eider keine Termine vorab vergeben.

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Patientenvorbereitung

Die PET/CT Untersuchung bedarf bestimmter Voraussetzungen und Vorbereitungen, die für eine gute Bildqualität und die Durchführung der Untersuchung entscheidend sind.

 

Nach dem Abendessen am Vortag - am Untersuchungstag nichts mehr essen

In der Regel muss eine Nüchternzeit von 12 Stunden vor Untersuchungsbeginn eingehalten werden, d.h. der Patient darf nach dem Abendessen am Vortag keine Nahrung mehr zu sich nehmen. Am Untersuchungstag selbst können ungesüßte Getränke eingenommen werden. Zur Information erhalten die Patienten direkt von uns oder von ihrem Zuweiser im Vorfeld der Untersuchung eine Patienteninformation. Hier sind noch einmal in Kürze die Untersuchungsabfolge und Vorbereitungsmaßnahmen beschrieben. Bei Unklarheiten können Sie uns selbstverständlich über die angegebenen Telefonnummern kontaktieren.

 

Patientenvorbereitung - Blutabnahme
PET Vorbereitung BlutabnahmeplatzhalterPET Blutabnahme
Untersuchungsdauer zwei bis drei Stunden
Eine PET/CT Untersuchung nimmt eine gewisse Zeit in Anspruch und sollte terminlich gut geplant sein. Anders als bei einer Standard-CT Untersuchung bzw. PET Untersuchung muss ein Zeitraum von 2-3 Stunden pro Patient einkalkuliert werden. Diese Zeitspanne beinhaltet die Vorbereitung der Patientin/des Patienten, die Untersuchung selbst und die Nachbetreuung.

 


So angenehm wie möglich

Bei Schmerzen, Nervosität oder Angstzuständen können Beruhigungsmittel oder Schmerzmittel gegeben werden. Dies ist besonders wichtig, da die Patienten für die Untersuchung bis zu 50 Minuten ruhig liegen müssen. Wir versuchen mit einer Vakkuummatratze eine möglichst entspannte Lagerung zu erreichen. Während der Untersuchungs können die Patienten Musik hören, gerne auch eigene mitgebrachte CDs.

 


Medikamente können wie gewohnt eingenommen werden

Medikamente können wie gewöhnlich eingenommen werden. Ausnahmen bestehen bei Medikamenten, die den Blutzucker stark beeinflussen können, wie z.B. Cortison-, Insulinpräparate oder orale Antidiabetika (z.B. Euglucon, Amaryl, Glucophage, Metformin ratiopharm etc.). Hier bitten wir im Vorfeld um Rücksprache, insbesondere bei Patienten mit diabetischen Erkrankungen. Eine spezielle Kleidung ist nicht erforderlich. Aufgrund des langen Aufenthaltes vor Ort sollten in dieser Zeit benötigte Medikamente bzw. Lesehilfen mitgebracht werden. Bettlägerige Patienten sollten bitte vor dem Termin nochmals telefonisch angekündigt werden. Die Patienten müssen die Patienteninformation unterschrieben mitbringen, sowie aktuelle Blutwerte (Creatinin, TSH), falls diese noch nicht bei der schriftlichen Anmeldung notiert wurden.

 

Tracer zerfallen sehr schnell
PET Vorbereitung radioaktiver TracerplatzhalterPET radioaktiver Substanzträger
Pünktlichkeit ist Voraussetzung
Für eine PET/CT Untersuchung werden in einem aufwendigen Verfahren spezielle Tracer (radioaktive Stoffe) hergestellt. Diese Tracer zerfallen relativ schnell, so dass bei wesentlicher Verspätung kein Tracer mehr zur Verfügung stehen kann. Eine Produktion von "Ersatztracern" ist nicht möglich.


Daher bitten wir die Patientinnen/ Patienten, immer pünktlich zu dem Termin zu erscheinen. Falls der Termin nicht eingehalten werden kann, rufen Sie bitte spätestens am Vortag der Untersuchung an. Werden Termine nicht eingehalten, sehen wir uns aufgrund des aufwendigen Herstellungsverfahren des Radiopharmakons gezwungen, die anfallenden Kosten in Rechnung zu stellen.

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Untersuchungsablauf - Anmeldung

Anmeldung PET/CT Crona Kliniken Ebene B03


Die Anmeldung befindet sich an der
Leitstelle Zentrales Röntgen
Ebene B03 der Crona Kliniken (Kliniken Berg)
Hoppe-Seyler-Strasse 3
72076 Tübingen

Sobald sich der Patient an der Leitstelle angemeldet hat, wird er im Wartebereich des Zentralen Röntgen abgeholt.

 

Vorbereitung - Aufklärung

PET Vorbereitung

In der Vorbereitungsphase wird der Patient zunächst vor Ort vom ärztlichen Personal über die Untersuchung aufgeklärt. Hierbei werden die individuellen Untersuchungsprotokolle sowohl für CT, als auch für das PET festgelegt. Dies beinhaltet beispielsweise eine evtl. Kontrastmittelgabe für die CT Untersuchung oder die Festlegung der Messzeit für die PET Untersuchung.

Dies richtet sich im Wesentlichen nach der vorangegangenen bildgebenden Diagnostik und wird im individuellen Fall vom Untersucher unter Einverständnis des Patienten festgelegt.

Der Patient wird über evtl. Nebenwirkungen als auch erforderliche Verhaltensweisen nach der Untersuchung aufgeklärt. Für zusätzlich erforderliche Medikamente werden die Kontraindikationen geprüft. Weiterhin dient das Gespräch zur Information über die Krankengeschichte, so dass der Untersucher ein umfassendes Bild der Erkrankung erhalten kann. Natürlich können auch eventuell anstehende Fragen der Patientinnen/des Patienten hierbei beantwortet werden.

Im Anschluß wird der Patient für die erforderlichen Injektionen vorbereitet. Es wird ein venöser Zugang gelegt. In einem mit Blei abgeschirmten Labor wird dann das Radiopharmakon über den venösen Zugang injiziert. Die Vorbereitungsphase beansprucht insgesamt ca. 30 min.

 

Uptakezeit / Ruhephase

PET Uptakezeit und Ruhephase

Ist das Radiopharmakon appliziert, beginnt die Uptakezeit, in der sich das radioaktive Mittel im Körper verteilt. Hierzu sollen die Patienten möglichst ruhig liegen und entspannen, um eine sogenannte Muskelspeicherung, die zu Artefakten in den Aufnahmen führen kann, zu verhindern. Dafür existiert ein mit bequemen Liegen und Überwachungskameras eingerichteter Ruheraum, in dem der Patient bis zum Beginn der eigentlichen Untersuchung verweilt.

Um einen komfortablen Aufenthalt zu gewährleisten, stellen wir Lesematerial und Musik zur Verfügung. Gerne können sich die Patienten auch selbst eine CD nach Ihrem Geschmack mitbringen.

 

Untersuchung 

PET Untersuchung

Nach der Uptake-Zeit begibt sich der Patient in den Untersuchungsraum. Die PET/CT Untersuchung erfolgt sequentiell, d.h. in der Abfolge steht zunächst die Computertomografie, die nach unterschiedlichen Untersuchungsprotokollen ( z.B. mit und ohne Kontrastmittelgabe) durchgeführt werden kann. In ca. 90 % der Fälle bevorzugen wir eine Kontrastmittelgabe über eine Vene, um einen optimalen Bildkontrast für die Computertomografie zu erzielen.

Unmittelbar im Anschluss an die CT-Untersuchung erfolgt die Positronen-Emissions-Tomografie über denselben Bereich wie zuvor die CT, (Patientin/Patient liegt immer in derselben Position). So können in der nachfolgenden Bildverarbeitung die Untersuchungen exakt überlagert werden. Nach ca. 50 minütiger Untersuchungszeit ist die Untersuchung beendet und es wird der venöse Zugang entfernt, falls er nicht mehr benötigt wird. Üblicherweise kann der Patient / die Patientin gleich nach der Untersuchung wieder nach Hause oder zurück zur Station gehen.

Da die Nachverarbeitung und Befundung einer PET/CT Untersuchung entsprechende Zeit beansprucht, können wir, unmittelbar nach Ende der Untersuchung in der Regel keine vorläufige Befundung oder Befundbesprechung mit dem Patienten durchführen. Wir bitten um Ihr Verständnis und um etwas Geduld. Der schriftliche Befund wird an den Zuweiser und bei Wunsch auch direkt an den Patienten geschickt.

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Kontakt
PET/CT Zentrum
Hoppe-Seyler-Straße 3
72076 Tübingen
Tel. 07071/29-8 34 24 (8-17.30)
Fax 07071/29-45 01
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