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Willkommen am Universitätsklinikum Tübingen!
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Forschung

Als Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen führt das Geriatrische Zentrum nach Maßgabe  der finanziellen Möglichkeiten wissenschaftliche Projekte durch. Die Forschungsarbeit finanzierte sich aus Drittmitteln. Verschiedene  Wissenschaftskooperationen  mit renommierten Forschungseinrichtungen wurden aufgebaut, die wissenschaftliche Arbeit wurde vernetzt und innovative Themengebiete in der geriatrischen Forschung erschlossen. Forschungsschwerpunkte sind: Versorgungsforschung, Studien zu körperlichem Training im Alter, Kognition/Demenz.

Interdisziplinäre Altersforschung
 

Das Geriatrische Zentrum ist zentral in die Organisation und Entwicklung der HELP Plattform zur Etablierung von Altersforschung - Helping the Eldery enjoying Long comPlete lives - involviert. Diese interdisziplinäre, interfakultäre Interessengruppe besteht seit 2006. WissenschftlerInnen verschiedener Fakultäten arbeiten über Grenzen der klassischen Disziplinen hinweg am Themenkomplex Alterswissenschaften an der Universität Tübingen, um der zukünftigen demographischen Entwicklung begegnen zu können. HELP richtet sich an alle Gruppen der Gesellschaft, die an diesem Prozess beteiligt sind.
Nähere Informationen und Ansprechpartner

 

ForschungsprojekteLink
Akzeptanzstudie zur Untersuchung von Cortex Trainer und Apps zum Gehirntraining Mehr dazu...

Amaranth Therapiestudie Phase II-III

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KRISTINA Mehr dazu...
NiviL Mehr dazu...
Liquorparameter bei Demenzerkrankungen Mehr dazu...
TREND-Studie Mehr dazu...
DIAN-Studie Mehr dazu...
DELCODE DZNE Longitudinale Studie Mehr dazu...
Mikrobiom-Studie Mehr dazu...
Kooperation des Geriatrischen Zentrums  mit dem Bündnis gegen Depression Neckar-Alb e.V. Mehr dazu...

 

Akzeptanzstudie zur Untersuchung von Cortex Trainer und Apps zum Gerhirntraining

In einem höheren Lebensalter gewinnt nicht nur die körperliche, sondern auch die gesitige Fitness zunehmend an Bedeutung, um im Alltag selbständig zu bleiben. Um dies zu erleichtern, sollen in dieser Studie verschiedene Verfahren zum spielerischen Training verschiedener geistiger Fähigkeiten ausprobiert werden. Dazu soll die Akzeptanz der eingesetzten Verfahren bei älteren Personen erfasst werden, um auch Menschen ohne Technikerfahrung den Zugang zu diesen Techniken zu erleichtern. So sollen Schlüsse gezogen werden können, wie kognitive und motorische Trainings durchgeführt werden sollten, um mit Spaß und Motivation trainieren zu können. Zusätzlich wird geprüft, ob durch die regelmäßigen Trainings das Gleichgewicht und kognitive Fähigkeiten verbessert werden können.

Leitung und AnsprechpartnerInstitutionTelefonnummer
Prof. Dr. G. W. Eschweiler Geriatrisches Zentrum, UKPP  07071 29-87517
Dipl-Psych. C. Mychajliw Geriatrisches Zentrum, UKPP  07071 29-87517
cand. B.Sc. A.-K. Stopper Geriatrisches Zentrum, UKPP  07071 29-87517

 

 

Amaranth Therapiestudie Phase II-III

Das Voranschreiten der Alzheimer Erkrankung ist charakterisiert durch die Ansammlung von amyloiden Ablagerungen (Plaques) im Gehirn. Das beta secretase cleaving Enzym (BACE)ist ein Enzym, welches mit der Ausbildung von Beta-Amyloid assoziiert wird. Es ist zu erwarten, dass die Inhibition von BACE die Ausbildung von amyloiden Plaques unterbindet und damit eventuell das Voranschreiten der Erkrankung verlangsamt.

 

Amaranth steht für eine multizentrische, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, Parralelgruppenstudie über einen Zeitraum von 24 Monaten zur Beurteilung der Wirksamkeit, Sicherheit, Verträglichkeit sowie der Biomarker und der Pharmakokinetik der Prüfsubstanz AZD3293 (Tablettenform)der Pharmafirmen Eli Lilly and Company & Astra Zeneca zur Behandlung der Alzheimerkrankheit im Anfangsstadium. AZD3293, auch bekannt als LY3314814, hat in Phase I Studien gezeigt, dass es die Ansammlung von Beta-Amyloid im Liquor von Alzheimer Patienten und gesunden Kontrollen reduzieren kann. Gesucht werden Patienten mit leichter kognitiver Störung (MCI) aufgrund einer beginnenden Alzheimer-Erkrankung und Patienten mit leichter Alzheimer-Erkrankung.

Ansprechpartner für TübingenSpaltenüberschriftLink
Prof. C. Laske Geriatrisches Zentrum, UKPP 07071 29-83444
O. Preische Geriatrisches Zentrum, UKPP 07071 29-85146
E. Kuder-Buletta, Study Nurse Geriatrisches Zentrum, UKPP 07071 29-87584

 

Teilnahme ist möglich!

Zur Studie...

 

KRISTINA

Knowledge-based Information Agent with Social Competence and Human Interaction Capabilities

 

Kristina ist ein europäisches Forschungsprojekt zu den Themen Migration und Pflegebedürftigkeit, das seit März 2015 für drei Jahre gefördert wird. Ziel des Projekts ist die Erforschung und Entwicklung eines sozial kompetenten und kommunikativen virtuellen Agenten. Dieser soll sechs Sprachen verstehen sowie Gestik und Mimik richtig analysieren und dementsprechend reagieren können. Das System soll auf verschiedenen Geräten laufen und somit von Smartphones, Tablets und PCs genutzt werden können. Der virtuelle Agent Kristina soll anhand von Anwendungsbeispielen getestet werden. Er soll türkischen Migranten und deren Angehörige in Deutschland bzw. polnischen Pflegekräften in Deutschland bei sprachlichen Barrieren unterstützen und vertrauensvolle Informationen zu Kultur, Gesundheitswesen und Grundpflege bieten. Weitere Partner des EU-Projekts des Förderprogramms Horizon 2020 kommen aus Spanien (Universitat Pompeu Fabra, Sociedad Española de Medicina de Familia y Comunitaria), Griechenland (Centre for Research and Technology Hellas), Frankreich (Vocapia Research), den Niederlanden (Almende) und Deutschland (Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Tübingen; Universität Augsburg; Universität Ulm).

AnsprechpartnerInstitutionTelefonnummer
Prof. Dr. G.W. Eschweiler Geriatrisches Zentrum, UKPP 07071 29-87517
V. Sarholz Geriatrisches Zentrum, UKPP 07071 29-87662

 

Zum Projekt KRISTINA

NiviL

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Nicht-visuelle Lichtwirkungen“ (NiviL) wird vom

BMBF gefördert.

Teilnehmer im Verbundsprojekt sind die TU Berlin, die Charité Berlin, das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden, das Klinikum Fürth, die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg und die  Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Koodieniert wird der Verbund von Prof. Dr.-Ing. Stephan Völker, TU Berlin, Fachgebiet Lichttechnik.

 

Anprechpartner für Tübingen

InstitutionTelefonnummer
Prof. Dr. G.W. Eschweiler Geriatrisches Zentrum, UKPP 07071 29-87517
M. Mladinov Geriatrisches Zentrum, UKPP
07071 29- 82311

 

Zum Projekt NiviL

 

Liquorparameter bei Demenzerkrankungen

(Prof. Dr. W. Maetzler, Neurologische Universitätsklinik)

Im klinisch-chemischen Labor der Neurologie werden routinemäßig Marker für die Alzheimer-Erkrankung erhoben (Abeta42, Gesamt-Tau, phospho-Tau). Diese Marker helfen relevant die Erkrankung zu bestätigen oder auszuschließen.

 
TREND

Tübinger Erhebung von Risikofaktoren zur Erkennung von NeuroDegeneration

In dieser Studie soll untersucht werden, welche Risikofaktoren hinweisend auf die spätere Entwicklung einer Parkinson - oder Alzheimer-Erkrankung sind. Dafür werden insgesamt 1200 Menschen regelmäßig im 2-Jahresabstand untersucht.

Organisationsteam
Ulrike Sünkel
Dr. rer. nat. Anna-Katharina von Thaler
Susanne Nußbaum
Christian Mychajliw
Corina Maetzler
Ramona Täglich

 

Lenkungsausschuss
Prof. Dr. med. Daniela Berg
Prof. Dr. med. Gerhard Eschweiler
Prof. Dr. med. Andreas Fallgatter

Prof. Dr. med. W. Maetzler

Dr. med. Kathrin Brockmann

Dr. med. Florian Metzger
   

Weitere Informationen zu TREND finden Sie außerdem auf der Internetseite zur Studie.

Zur Trend-Studie

DIAN-Studie

DIAN steht für "Dominantly Inherited Alzheimer Network", das internationale Netzwerk für die dominant vererbte Alzheimer-Krankheit.Die Studie wurde im Jahr 2008 in den USA gegründet, um die genetisch bedingten Formen der Alzheimer-Erkrankung besser zu erforschen. Die freiwillige Teilnahme steht Personen aus Familien offen, in denen die autosomal-dominant vererbte Form der Alzheimer-Krankheit (oder die damit verwandte Abeta-Amyloidangiopathie) auftritt. Diese seltenen Formen der Alzheimer-Erkrankung werden durch Mutationen in einem von drei Genen (APP, PSEN1 oder PSEN2) verursacht.Ein Verdacht auf eine autosomal-dominant vererbte Form der Alzheimer-Krankheit liegt vor, wenn die Betroffenen zu Erkrankungsbeginn nicht älter als 60 Jahre sind und wenn es in der Familie weitere Erkrankungsfälle gibt oder gab, die auch im Alter von 60 Jahren oder darunter begannen.In der ersten Phase der DIAN-Studie werden die betroffenen identifiziert und bei ihnen die prä-klinischen Veränderungen mittels multi-modaler Diagnostik (z.B. PIB-PET) untersucht. In der zweiten Phase ist zukünftig auch die Durchführung von Therapie-Studien geplant. Das Ziel ist es, die Erkrankung bereits in einem prä-klinischen Stadium, d.h. vor dem Auftreten erster Symptome, präventiv zu therapieren.

Zur Homepage des DIAN (mit Broschüre)

 

Leitung und Ansprechpartner für TübingenInstitutionTelefonnummer
Prof. Dr. C. Laske UKPP 07071 29-83444
Elke Kuder-Buletta, Study Nurse, Study-Coordinator UKPP 07071 29-87584
O. Preische, Arzt UKPP 07071 29-85146

 

DELCODE

DZNE-Longitudinale Studie zu kognitiven Beeinträchtigungen und Demenz

 

Über einen längeren Zeitraum werden Personen mit und ohne Gedächtnisstörungen sowie Angehörige von Alzheimer Erkrankten in regelmäßigen Abständen mit verschiedenen Verfahren im Rahmen einer Studie untersucht.

Langfristiges Ziel ist die Verbesserung der Frühdiagnose.

Mikrobiom-Studie

Fragestellung: Ist die Darmflora bei Alzheimer-Patienten im Vergleich zu Gesunden verändert?

 

Gesucht: 100 Gesunde, 100 Patienten mit leichter kognitiver Störung & 100 Patienten mit leichter Alzheimer Demenz ab dem 55. Lebensjahr.

 

Leitung und StudienbetreuungInstitutionTelefonnummer
Prof. Dr. C. Laske UKPP 07071 29-83444
Iris Honold UKPP 07071 29-85408

 

Kooperation des Geriatrischen Zentrums  mit dem Bündnis gegen Depression Neckar-Alb e.V. (Prof. Dr. Gerhard W. Eschweiler)

2004 wurde als erstes baden-württembergisches Bündnis das "Bündnis gegen Depression Neckar-Alb e.V." gegründet, das sich um jüngere und ältere Menschen mit Depression kümmert. Diese Personen sollen zum einen über das Krankheitsbild der Depression aufgeklärt werden. Nur jede zweite depressive Störung wird zur Zeit vom Hausarzt erkannt. Die Betroffenen sollen zur aktiven Lebensstiländerung angeregt werden. Durch die Aktionen in der Öffentlichkeit (Kinospots, Plakate, Benefizveranstaltung mit Wohlfühllauf im April 2005) wurde die Bevölkerung auf das Phänomen der Depression aufmerksam gemacht und es soll die Toleranz gefördert werden. Das

Bündnis gegen Depression hat mittlerweile 90 Mitglieder. Vorsitzender ist Prof Dr. Gerhard W. Eschweiler, der insbesondere Diagnostik und Therapie für ältere Depressive verbessern möchte. Er wurde zusammen mit Prof. Martin Hautzinger im Sommer 2006 in die Steuerungsgruppe des Forschungsnetzes Psychische Gesundheit berufen, die am 1.2. 2007 erstmals in Leipzig tagte.

Bündnis gegen Depression Neckar-Alb e.V.

 

 

 

 

 

 






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