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Das Institut im Profil
Das Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung nimmt Aufgaben in der Lehre, Forschung sowie Fort- und Weiterbildung wahr und ist in die Patientenbetreuung des Universitätsklinikums eingebunden. Daneben übernimmt das Institut die betriebsärztliche Betreuung von Betrieben verschiedener Branchen und führt arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen durch.
Im Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung bestehen aktuell die Schwerpunkte
- Arbeitsphysiologie und Arbeitsmedizin (Ärztliche Leitung: Prof. Dr. Rieger)
- Sozialmedizin und Health Management (Ärztliche Leitung: PD Dr. Simoes)
- Aus-, Fort- und Weiterbildung, Lebenslanges Lernen (Leitung: Dr. Hildenbrand)
- Arbeitsplatz- und Umweltanalytik (Leitung: Dipl.-Ing. Blomberg)
Frau Prof. Dr. med. Monika A. Rieger, Ärztliche Direktorin des Instituts für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung, leitete dieses seit dem 1. April 2008 zunächst kommissarisch und wurde am 18. November 2009 als Universitätsprofessorin auf die Professur für Arbeits- und Sozialmedizin berufen. Die Arbeit des Instituts wird seit dem 1. April 2008 finanziell unterstützt durch den Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V. (Südwestmetall).
In der Lehre werden Veranstaltungen für Studierende des Fachs Humanmedizin in den Fächern Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Prävention, Gesundheitsförderung und klinische Umweltmedizin durchgeführt.
Die Forschungsschwerpunkte im arbeitsmedizinischen bzw. umweltmedizinischen Bereich beziehen sich auf dei Wechselbeziehung von Arbeit, Beruf, Umwelt und Gesundheit. Hier werden vielfältige Studien durchgeführt, unter anderem zu muskuloskelettalen Beschwerden bei der Arbeit, zu arbeitsbedingten Faktoren, die die psychische Gesundheit beeinflussen können, zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit älter werdender Beschäftigter sowie zu biologischen Belastungen und Gefahrstoffen. Im sozialmedizinischen Bereich liegen Forschungsschwerpunkte in der Versorgungsforschung, dem Zusammenhang von sozialer Ungleichheit und Gesundheit sowie der Versicherungsmedizin.
Angebote der Fort- und Weiterbildung decken die Bereiche Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin ab und werden teilweise zusammen mit Kooperationspartnern durchgeführt. In der Patientenversorgung ist das Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung in Form von Konsilen für stationär und ambulant im Universitätsklinikum betreute Patienten eingebunden. Daneben bietet das Institut das gesamte Spektrum arbeitsmedizinischer Untersuchungen und der betriebsärztlichen Betreuung an.
Im Rahmen des Kompetenzzentrums für arbeits- und sozialmedizinische Prävention und Frauengesundheit arbeitet das Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung eng mit dem Institut für Frauengesundheit Baden-Württemberg und der Universitäts-Frauenklinik, Tübingen zusammen. Darüber hinaus besteht im Landeskompetenzzentrum für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin eine enge Kooperation mit den Vertretern der Fächer Arbeitsmedizin und Sozialmedizin an den übrigen medizinischen Fakultäten in Baden-Württemberg.
Am Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung ist die Koordinierungsstelle Versorgungsforschung der Medizinischen Fakultät Tübingen im landesweiten Netzwerk Versorgungsforschung Baden-Württemberg angesiedelt. Die Koordinierungsstelle organisiert sowohl regelmäßig Kolloquien zu Methoden und aktuellen Fragen der Versorgungsforschung, die der Vernetzung an der Fakultät dienen, als auch verschiedene Fortbildungsveranstaltungen. Darüber hinaus ist sie im Rahmen der Nachwuchsakademie Ansprechpartner bei inhaltlichen und methodischen Fragen und stellt aktuelle Informationen durch Kurzmitteilungen und periodische Newsletter bereit.
Kompetenzzentrum für arbeits- und sozialmedizinische Prävention und Frauengesundheit
Lesen Sie mehr zur Geschichte des Instituts für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung:
