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Neue Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Knieschmerzen

Patientenveranstaltung: Knieschmerz lass nach!

12.09.2017

Am Donnerstag, 21. September informieren Neurochirurgen und Orthopäden des Universitätsklinikums Tübingen gemeinsam über die Möglichkeiten der Behandlung von Knieschmerzen. Die Patienten-Information findet von 18 bis 20 Uhr im Hörsaal der Kinderklinik, Gebäude 410, Hoppe-Seyler-Straße 1, statt. Betroffene und Interessierte sind herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Das Knie ist das größte und wohl komplexeste Gelenk im menschlichen Körper, das durch eine Vielzahl von Nerven versorgt wird. Trotz größter Sorgfalt kann es bei Operationen vorkommen, dass ein Nerv verletzt wird. Aber auch bei Unfällen werden häufig Nerven in Mitleidenschaft gezogen. Langanhaltende Schmerzen können die Folge sein. Oft helfen Medikamente in solchen Fällen die Nervenschmerzen zu verringern, doch gibt es auch viele Patienten, bei denen dies nicht gelingt oder die Medikamente schwerwiegende Nebenwirkungen haben.

 

Bei der Informationsveranstaltung stellt Professor Ulf Leichtle, leitender Oberarzt der Universitätsklinik für Orthopädie zunächst die operativen Möglichkeiten vor, mit denen Schmerzen am Knie direkt bekämpft werden können. Für Fälle, denen mit einer Operation nicht geholfen werden kann, erläutert Professor Matthias Morgalla, Leiter der neurochirurgischen Schmerztherapie die Stimulation am Spinalganglion, bei der die Schmerzweiterleitung aus dem betroffenen Knie zum Gehirn dauerhaft eingedämmt oder gar vollständig zu unterbrochen wird. Im Anschluss an die Vorträge beantworten die Referenten Fragen. Bereits erfolgreich operierte Patienten stehen ebenfalls für Fragen der Zuhörer zur Verfügung.

 

Hintergrund Spinalganglion-Stimulation

Seit 2012 wird an der Tübinger Universitätsklinik für Neurochirurgie das Verfahren der Spinalganglion-Stimulation angewendet, um chronische Schmerzen in bestimmten Körperarealen auszuschalten. Dabei wird im Rückenmark der schmerzleitende Nerv über ein spezielles Verfahren ausfindig gemacht. Ein Reizstrom hilft, die Schmerzweiterleitung ans Gehirn zu überdecken. Auf diese Weise gelingt eine Schmerzreduktion um bis zu 80 Prozent.

 

 

 
 


 

Medienkontakt

 

Universitätsklinikum Tübingen

Klinik für Neurochirurgie

Prof. Dr. med. Matthias Morgalla

Hoppe-Seyler-Str. 3, 72076 Tübingen

Tel. 07071 29-86449

 






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