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Neue Schmerz- und Anästhesieambulanz eröffnet in den Crona Kliniken

Nach dem Umbau hell, freundlich und geräumig

24.01.2018

Nach rund einem Jahr Umbauzeit haben die Schmerz- und die Anästhesieambulanz jetzt einen gemeinsamen, großzügigen Bereich auf der Ambulanzebene der Crona Kliniken bezogen. Die Ambulanzen der Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin waren sehr beengt und verstreut auf verschiedenen Ebenen im Gebäude der Crona Kliniken untergebracht.

 

„Kurze Wege, freundliche, helle Räume und einen Anmeldungs- und Wartebereich mit Tageslicht“, fasst Prof. Peter Rosenberger die Vorteile am neuen Standort zusammen. Neu ist auch die Erweiterung auf sieben Untersuchungsräume, einschließlich eines Raums, in dem EKG-, Ultraschall- und Labordiagnostik durchgeführt werden kann. Ein Eingriffs- und Interventionsraum und ein Besprechungszimmer komplettieren die Ausstattung des neuen gemeinsamen Ambulanzbereichs. „Die Größe und Lage der neuen Ambulanz insbesondere auch für die Schmerztherapie zeigen die Wertigkeit der Anästhesiologie im Gesamtkonzept des Klinikums“, ergänzt der Ärztliche Direktor der Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin.

 

Anästhesieambulanz: Differenzierte Vorbereitung auf eine Operation

16.000 Patienten werden jedes Jahr durch Narkoseärzte der Tübinger Anästhesieambulanz auf eine Operation oder Behandlung unter Anästhesie vorbereitet und über mögliche Risiken und Komplikationen aufgeklärt. Dazu werden der aktuelle Gesundheitszustand und bestehende Vor- und Grunderkrankungen genau evaluiert, zusätzliche Untersuchungen durchgeführt oder veranlasst, um darauf basierend das bestgeeignete Anästhesieverfahren auszuwählen. Wenn ein Operationsgebiet unterschiedliche Narkoseformen erlaubt, werden auch die Wünsche der Patienten bestmöglich berücksichtigt.

 

Die Abläufe rund um die Operation, notwendige Überwachungsmaßnahmen und eine mögliche nachfolgende Intensivtherapie werden im persönlichen Gespräch erläutert und in die elektronische Patientenakte übernommen. So kann sich jeder Anästhesist in kürzester Zeit ein umfassendes Bild vom einzelnen Patienten machen.

 

Damit Berufstätige oder auch Eltern gemeinsam Termine für ihre Kinder wahrnehmen könnten, ist die Ambulanz werktäglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Jeden Tag kümmern sich vier Ärztinnen und Ärzte und drei administrative Mitarbeiter um die Patienten und den reibungslosen Ablauf. Ambulanzleiter Dr. Jörg Zieger erhofft sich eine weitere Verkürzung der Wartezeiten in den neuen Räumen: „Unser Anästhesie-Team hat gemeinsam mit der IT ein elektronisches Wartezeitenmanagement entwickelt, das wir jetzt implementieren. Nach einer ersten Analysephase, erhoffen wir uns Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten.“

In Kürze werden in einem Pilotprojekt im Fall einer absehbaren Wartezeit Funkempfänger an die Patienten und ihre Angehörige ausgehändigt. „Mit dem Pager können sich die Patienten freier im Klinikum bewegen und die Zeit bis sie an der Reihe sind in der Cafeteria oder der Klinikterrasse verbringen“, erklärt Oberarzt Zieger.

 

Schmerzambulanz: Therapie mit neuen Möglichkeiten

Über 1200 Menschen suchen jedes Jahr Hilfe in der Schmerzambulanz des Tübinger Uniklinikums. Es sind Patienten, die unter chronischen Schmerzen leiden und häufig bereits eine Odyssee hinter sich haben. Oft sind es Patienten, die an Tumoren, chronischen Rücken- oder Gelenkleiden, Nervenschmerzen oder chronifizierten Kopfschmerzen erkrankt sind.

Speziell für diese Patienten stehen in der neuen Ambulanz Sprechzimmer und ein moderner Eingriffsraum für schmerztherapeutische Interventionen wie beispielsweise Schmerzkatheteranlagen zur Verfügung. Bei Bedarf können diese Patienten von der Zentrale aus an Monitoren überwacht werden. „Das bisherige mühsame Auslagern dieser Behandlungen in entfernt liegende Räume entfällt damit“, freut sich Oberärztin Dr. Barbara Schlisio und erwartet sich durch die straffere Planung der Abläufe eine Erweiterung der ambulanten Behandlungskapazitäten. Sie leitet die Tübinger Schmerzambulanz und weiß, dass viele Patienten lange auf einen Termin zur Behandlung ihrer chronischen Schmerzen warten müssen.

 

Außerdem liegt in der Verantwortung der Schmerzambulanz die Versorgung derjenigen Akutschmerzpatienten im Klinikum, die nach der Operation mit speziellen Kathetern oder Pumpensystemen behandelt werden. Sie werden von einer der drei Pain Nurses des Akutschmerzdienstes besucht. Zum Team zählen auch zwei Ausbildungsassistenten, das sind Ärztinnen in der Weiterbildung zur Subspezialisierung „Spezielle Schmerztherapie“.

 

Schmerzpraxis Tübingen in der Europastraße

Seit einigen Monaten bietet das Klinikum eine weitere Anlaufstelle für Schmerzpatienten in der Stadt an. Diese Patienten profitieren von der Vernetzung ambulanter und universitärer Schmerztherapie in der Schmerzpraxis in der Nähe des Tübinger Bahnhofs.

 

Baudaten

Die Baumaßnahme umfasst die Herstellung von 7 Untersuchungsräumen, einem Besprechungs-, einem Eingriffs- und Interventions-, einem Lagerraum sowie einem gemeinsamen Anmelde- und Administrationsbereich.

  • Gesamtfläche: ca. 235 qm
  • Kosten: ca. 1,15 Mio €
  • Bauzeit: Januar bis Dezember 2017
  • Architekten: Plan-I-Architekten, Reutlingen
 
 

 

Medienkontakt

 

Universitätsklinikum Tübingen

Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Dr. Jörg Zieger, Oberarzt, Leiter der Anästhesieambulanz

Dr. Barbara Schlisio, Oberärztin, Leiterin der Schmerzambulanz

Tel. 07071 29-86564 (Oberarztsekretariat)

 






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