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Was tun bei Altersbedingter Makuladegeneration?

Patienten-Informationsveranstaltung der Augenklinik

17.11.2017

Am Samstag, 25. November, findet im gemeinsamen Hörsaal der Tübinger Universitäts-Augenklinik und der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Elfriede-Aulhorn-Str. 7 auf dem Schnarrenberg (Bushaltestelle „Kliniken Berg“) von 10 bis 12 Uhr eine Informationsveranstaltung mit Vorträgen rund um die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) statt. Patienten, Angehörige und Interessierte sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) - Betroffene sagen oft verkürzt: „Ich habe die Makula" - beginnt häufig mit verzerrtem oder vernebeltem Sehen. Unbehandelt verschlechtert sich die Lesefähigkeit und das Erkennen von Gesichtern ist eingeschränkt. Alltagstätigkeiten werden dadurch massiv erschwert. Folgen können auch Schwindel und ein erhöhtes Sturzrisiko im Alter sein.

 

In seinem Vortrag stellt Dr. Werner Inhoffen, Leiter der Tübinger Makulasprechstunde, die Hintergründe zur Entstehung der Erkrankungen in allgemeinverständlicher Form vor: Wie haben sich die Augen in der Evolution entwickelt? Wie sind unsere Augen aufgebaut? Was ist die Makula, warum bilden sich dort neue Gefäße unter der Netzhaut (feuchte AMD) und verschwinden die Sehzellen? Was sind Drusen, Atrophie (trockene AMD), warum wird das Sehen nebelig und wellig, können Schwindelattacken vorkommen und Dinge wahrgenommen werden, die so real gar nicht existieren?

 

Die Veranstaltung hat auch zum Ziel, Angehörige zu informieren, um ihnen das veränderte Verhalten und die Einschränkungen Betroffener verständlich zu machen.

 

Es bedarf einer ausgefeilten klinischen Diagnostik zur Beurteilung der Erkrankung. Der Arzt kann anhand hochauflösender Bilder des Auges (OCT) die Behandlung steuern, die Prognose abschätzen und dem Patienten einen anschaulichen Eindruck über die jeweilige Situation im Krankheitsverlauf vermitteln. Die aktuellen und zukünftigen Behandlungsmöglichkeiten beleuchtet Professor Focke Ziemssen. Insbesondere erläutert er den Ablauf der Medikamenteninjektion - der sogenannten „Spritze ins Auge“ - und beantwortet Fragen dazu.

 

Eine einfache Brillen-Anpassung kann die Schäden zwar nicht ausgleichen, Professor Xuan Nhung Nguyen und Dr. Elke Altpeter von der Sehbehinderten-Ambulanz zeigen zum Abschluss der Veranstaltung, wie die Anpassung vergrößernder Sehhilfen auch bei schlechter Sehleistung zu einer spürbaren Verbesserung der Lebenssituation der Patienten führen kann.

 

 
 

 

Medienkontakt

 

Universitätsklinikum Tübingen

Augenklinik

Dr. Werner Inhoffen und Prof. Dr. Focke Ziemssen

Elfriede-Aulhorn-Str. 7, 72076 Tübingen

Tel. 07071 29-88088






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