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Warnstreik am Uniklinikum - Akutversorgung der Patienten ist gesichert

Klinikumsvorstand setzt auf Verhandlungen

12.04.2012

Am Dienstag, 17. April, ist am Tübinger Universitätsklinikum (UKT) ein Warnstreik geplant. Grund für den Warnstreik sind die laufenden Tarifverhandlungen für die Pflegekräfte und die nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiter der vier baden-württembergischen Unikliniken Tübingen, Heidelberg, Freiburg und Ulm, die am 18. April in die nächste Verhandlungsrunde gehen.

 

Am UKT wird es für die Zeit des Warnstreiks eine Notdienstvereinbarung geben, damit Patienten durch den Streik nicht gefährdet werden. Dort konnte auch geregelt werden, dass nicht aufschiebbare Operationen bei schwerkranken Tumorpatienten auch unter diese Vereinbarung fallen.

 

Prof. Michael Bamberg, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Tübingen, weist darauf hin, dass die Akutversorgung der Patienten während des Warnstreiks auf jeden Fall gesichert ist. Alle Notfälle werden selbstverständlich wie bisher versorgt. Sollte es bei geplanten Eingriffen und Untersuchungen aufgrund des Warnstreiks zu Terminverschiebungen kommen, werden die Patienten vom Uniklinikum verständigt.

Schwangere und werdende Mütter

Auch die Notfallversorgung in der Universitäts-Frauenklinik ist gesichert. Schwangere und werdende Mütter brauchen sich keine Sorgen zu machen. Die Betreuung rund um die Geburt und um die Schwangerschaft ist in gewohnter Art und Weise gewährleistet. Bei Fragen erreichen Schwangere und werdende Mütter die Pforte der Frauenklinik unter Telefon 0 70 71 / 29-8 22 11 und den Kreißsaal unter Telefon 0 70 71 / 29-8 31 11

Klinikumsvorstand setzt auf Verhandlungen

Der Klinikumsvorstand des Universitätsklinikums Tübingen setzt weiter auf Verhandlungen. Prof. Michael Bamberg, Ärztlicher Direktor des Klinikums, betont: "Wir wollen eine vernünftige Weiterführung der Gespräche mit Ver.di." Der Klinikumsvorstand appelliert daher an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die weiteren Verhandlungen abzuwarten.

 

Gabriele Sonntag, Kaufmännische Direktorin am Uniklinikum: "Wir bedauern die Entscheidung für einen Warnstreik zum jetzigen Verhandlungszeitpunkt. Das Klinikum befindet sich in einer wirtschaftlich schwierigen Lage, das Jahr 2011 wurde mit einem Defizit von 4,6 Mio. Euro abgeschlossen. Streikbedingte Erlösausfälle verschärfen die Situation weiter, ein Streiktag bedeutet für das UKT über eine halbe Million Euro Erlösausfall.

 

 
 

 

Ansprechpartner für die Presse

 

Universitätsklinikum Tübingen

Prof. Dr. med. Michael Bamberg, Vorstandsvorsitzender

Gabriele Sonntag, Kaufmännische Direktorin

Geissweg 3, 72076 Tübingen

Tel. 07071/29-8 20 05

 

 






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