Hier beginnt der Kopfbereich - Meta-Navigation und Logos

Link zur UKT HomepageLogo EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT TÜBINGEN
 
Kein Link zur Sprachversion EN EN


Hier beginnt die Unternavigation für den Bereich


Ihr Ausdruck wurde in der folgenden Navigationsebene erstellt:


Hier beginnt der Inhaltsbereich
Herzlich willkommen im Portal für unsere Kollegen und Partner in der Medizin!
Visual Content 1
Visual Content 2

Erklärung der Fachbegriffe

 

Was sind Emotionen?

Definitionen des Begriffs "Emotion" existieren nahezu so viele wie Autoren, die darüber geschrieben haben. Mit Emotionen meinen wir, der Definition von Plutchik (1984) folgend, "komplexe Reaktionssequenzen auf Stimuli, die kognitive Evaluationen, subjektive Veränderungen, autonome und neurale Effekte, Handlungsimpulse und Verhalten beinhalten". Wichtig erscheint noch die Ergänzung von Damasio (2000), dass auslösende Stimuli sowohl intern (z.B. ein Gewebeschaden mit Schmerz, aber auch die Imagination einer Situation) wie auch außerhalb des Individuums (z.B. die Wahrnehmung einer anderen Person) sein können. Unsere Vorstellung ist also, dass Emotionen Reaktionskonvolute darstellen, die auf verschiedenen Ebenen ablaufen und physiologische Veränderungen wie neuronale Aktivierungen oder auch Herzfrequenzbeschleunigung, innerliche Wahrnehmung des eigenen Zustandes und beobachtbares Verhalten beinhalten. Dabei müssen diese Veränderungen nicht auf allen Ebenen gleich stark ausgeprägt sein - z.B. wird das äußerlich beobachtbare Verhalten normalerweise der jeweiligen Situation angepasst.

 

Sinnvoll ist die z.B. von Damasio (2000) getroffene Unterscheidung zwischen Emotionen ("emotion") und Stimmungen ("mood"), wobei ersteres als ein kurz, letzteres als ein länger andauernder Zustand betrachtet wird; Affekt ("affect") bezieht sich auf das Zusammenspiel von Emotionen und Gefühlen inklusive Motivation etc. und Gefühle ("feelings") sind die subjektive Wahrnehmung von Emotionen. In der Psychologie gab es in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Diskussion darüber, ob Emotionen bewusst sein müssen, auf die hier jedoch nicht weiter eingegangen sein soll (s. z.B. die unterhaltsame Zusammenfassung in dem Buch von LeDoux (1996)). Inzwischen ist jedoch anerkannt, dass ein beachtlicher Teil dessen, was eine Emotion ausmacht, unbewusst abläuft und zu einer Emotion nicht notwendigerweise eine bewusste Bewertung gehören muss.

zurück

 

 

Was ist eine funktionelle Kernspintomographie?

Die funktionelle Kernspintomographie (fMRI, deutsch: fMRT) ist eine Forschungsmethode der funktionellen Hirnbildgebung, mit der sich darstellen lässt, welche Gehirnbereiche bei einer bestimmten kognitiven Leistung im Vergleich zu einer Kontrollbedingung benötigt werden. Das Prinzip ist vereinfacht dargestellt so: Mittels Kernspintomographie lassen sich die magnetischen Eigenschaften von Gewebe darstellen. In der klinischen Routine kommt das Verfahren z.B. zum Einsatz um strukturelle Aufnahmen vom Gehirn anzufertigen. Bei der fMRI macht man sich zusätzlich zu Nutze, dass sich die lokale Durchblutung in einem Gehirnbereich ändert, wenn in diesem Bereich viele Neuronen aktiv sind (man nennt dies den BOLD-Effekt). Da Blut Eisen enthält und somit spezielle magnetische Eigenschaften hat, führt dies auch zu einer zwar schwachen, jedoch messbaren Änderung der magnetischen Eigenschaften, und diese lässt sich messen und graphisch darstellen. Mittels einer komplexen Auswertemethodik lässt sich also feststellen, welche Bereiche des Gehirns während zweier verschiedener Bedingungen (etwa während dem Anschauen eines lustigen gegenüber einem nicht-lustigen Cartoon) unterschiedlich aktiv sind. So gewinnt man weitere Einsichten, welche Funktionen in welchen Bereichen des Gehirns repräsentiert sind (Grundlagenforschung). Direkte Untersuchungen, ob eine bestimmte Krankheit vorliegt oder ob die Versuchsperson etwas bestimmtes "denkt" sind mit dieser Methode aber (bisher) nicht möglich.

zurück






Hier beginnt die Marginalspalte Suche und verschieden Module
Schnelleinstieg





Hier beginnt die Fusszeile - Impressum und Datenschutz
Cookie Einstellungen
Bitte treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren.
Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter HILFE.
 
Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen.

Cookies zulassen:
Wir setzen Analysetools (Google Analytics, Matomo) ein, um Besucher-Informationen wie z.B. Browser, Land, oder die Dauer, wie lange ein Benutzer auf unserer Seite verweilt, zu messen. Ihre IP-Adresse wird anonymisiert übertragen, die Verbindung zu Google ist verschlüsselt.

Nur notwendige Cookies zulassen:
Wir verzichten auf den Einsatz von Analysetools. Es werden jedoch technisch notwendige Cookies, die eine reibungslose Navigation und Nutzung der Webseite ermöglichen, gesetzt (beispielsweise den Zugang zum zugangsbeschränkten Bereich erlauben).

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit auf der Seite Datenschutzerklärung ändern. Zum Impressum.

Zurück

Cookies zulassen Nur notwendige Cookies zulassen