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Aktuelle Projekte

 

Unterschiede im Ironieverstehen bei Gesunden und psychiatrischen Patienten: Ein neuer Ironie-Test.

Ironie ist sprachliches Mittel und soziale Kognition zugleich. Unbedingt indirekt zu sein, macht sie bereits per Definition zu einem Paradebeispiel nichtwörtlicher Sprache. Besonderheit der pragmatischen Deutung ist neben der gängigen grammatischen Definition als „Gegenteil des Gesagten“ die notwendige Kontextualisierung und Perspektivübernahme für den Verständnisprozess. Trotz (meta-)kognitiver Komplexität, die ihre Dechiffrierung auf Rezipientenseite erfordert, findet sie sich als ubiquitäre Sprachfigur im alltäglichen Diskurs wieder. Gespräche, Filme, Literatur, soziale Medien – Ironie platziert sich in jeglichem sprachlichen Kommunikationsraum, ist notwendig intentional und nimmt so innerhalb sozialer Kognition eine Schlüsselrolle neben anderen Tropen ein.

Die hinlänglich bekannten Einschränkungen des Ironieverstehens bei Kindern und Autismus lassen sich bis dato auf Beeinträchtigung der Perspektivübernahme und pragmatischer Fähigkeiten zurückführen. Die Untersuchung des Verarbeitungsprozesses von Ironie wird in diesem Projekt auf weitere Krankheitsbilder (Borderline-Persönlichkeitsstörung, Schizophrenie) übertragen und näher bestimmt. Neben der Konstruktion eines ökologisch validen Paradigmas aus Videos, interaktivem Design und der Möglichkeit, gezielt Bedingungen des Ironieverstehens zu variieren, wird dabei aktuell besonderer Augenmerk auf eventuelle Unterschiede innerhalb und zwischen den verschiedenen Psychopathologien gelegt und mit anderen Sprachfiguren, Persönlichkeitseigenschaften und sozialen Kognitionen in Bezug gesetzt.

 

 
 

Humor bei psychiatrischen Patienten

Humor als Charaktereigenschaft kann menschliche Beziehungen erleichtern und eine positive Bewältigungsstrategie darstellen. In diesem Projekt wird untersucht, inwieweit Humor bei psychiatrischen Patienten, insbesondere mit Depression oder Schizophrenie, als Charaktereigenschaft vorhanden ist, in wieweit der Umgang mit witzigem Material verändert ist, ob Humor als Bewältigungsstrategie eine Rolle spielt, ob Patienten diese Bewältigungsstrategie trainieren können und ob Hzumor evtl. einen protektiven Faktor darstellt.

 

 
 

Verstehen nicht-wörtlicher Sprache bei Gesunden und Patienten mit Schizophrenie

Sprachverständnisschwierigkeiten treten früh im Verlauf schizophrener Erkrankungen auf und sind sowohl klinisch wie auch für das Verständnis der Pathophysiologie der Erkrankung von Relevanz. Eine lange bekannte Besonderheit sind hierbei insbesondere Schwierigkeiten im korrekten Verstehen nicht-wörtlicher, "übertragener" Bedeutungen (etwa von Metaphern, Metonymien, Ironie). Verschiedene Formen nicht-wörtlicher Sprache werden bei Gesunden und Patienten mit schizophrener Psychose unterschiedlichen Schweregrads mittels fMRI untersucht. Erste Ergebnisse bei gesunden Versuchspersonen weisen auf eine unterschiedliche funktionelle Neuroanatomie für verschiedene Arten nicht-wörtlicher Bedeutungen hin. Schizophrene Patienten weisen eine beeinträchtigte Aktivierung insbesondere in Kernregionen der Sprachperzeption auf. Ziel der aktuellen Untersuchungen ist auch die Bestimmung des Einflusses der Psychopathologie auf die Gehirnaktivierung, etwa der Einfluss des Schweregrades von formalen Denkstörungen.

 

 
 

Interindividuelle Unterschiede in fMRI-Untersuchungen: Einfluss von Persönlichkeitseigenschaften

Interindividuelle Unterschiede zwischen einzelnen Versuchspersonen sind in den meisten fMRI-Untersuchungen zu höheren kognitiven Funktionen (wie etwa dem Verstehen von Cartoons oder dem Lesen ganzer Sätze) nachweisbar. Obwohl diese eine bemerkenswerte intra-individuelle Stabilität aufweisen können, sind diese bisher unzureichend erforscht. Zahlreiche Untersuchungen weisen jedoch auf einen Einfluss von Persönlichkeitsvariablen hin. In einer aktuellen Untersuchung wird hierbei der Einfluss von Humor und Erheiterbarkeit (im Sinne einer Persönlichkeitseigenschaft) untersucht. Zur Anwendung kommen Paradigmen der Humor-Perzeption (Verstehen von Cartoons) und zur Wahrnehmung positiver Emotionen.

 

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Siehe auch
 
Link Kognitive Neuropsychiatrie
Link Aktuelles / Kognitive Neuropsychiatrie "live"
Link Publikationen


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