Hier beginnt der Kopfbereich - Meta-Navigation und Logos

Link zur UKT HomepageLogo EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT TÜBINGEN
 


Hier beginnt die Unternavigation für den Bereich


Ihr Ausdruck wurde in der folgenden Navigationsebene erstellt:


Hier beginnt der Inhaltsbereich
Herzlich willkommen im Portal für unsere Kollegen und Partner in der Medizin!
Visual Content 1
Visual Content 2

Aktuelle Forschungsprojekte

Eine zentrale Eigenschaft des menschlichen Gehirns ist seine Fähigkeit sich an Veränderungen der Umwelt, des Körpers und seiner Selbst anzupassen (Neuroplastizität). Die zugrundeliegenden neurophysiologischen Mechanismen sind noch weitgehend unbekannt. Adaptive Neuroplastizität unterstützt die Erholung von Schäden der Struktur oder Funktion des Gehirns. 'Maladaptive' Neuroplastizität kann jedoch auch einer Vielzahl von psychiatrischen und neurologischen Störungen zugrunde liegen.

Die Arbeit unserer Gruppe konzentriert sich auf die physiologischen und pathophysiologischen Grundlagen adaptiver und maladaptiver Neuroplasitzität. Entsprechende Untersuchungen werden an Gesunden und für Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen durchgeführt. Elektrophysiologische Methoden, invasive und nicht-invasive Hirnstimulationsverfahren und bildgebende Techniken werden zur Erforschung und experimentellen therapeutischen Modulation von Hirnfunktionen verwendet.

 

Modulation exekutiver Funktionen mit transkraniellen Stimulationsverfahren

Als exekutive Funktionen wird die Gruppe kognitiver Fertigkeiten bezeichnet, die für die Planung und Kontrolle komplexen zielgerichteten Verhaltens verantwortlich ist. Mehr oder weniger spezifische Störungen in diesem Bereich finden sich bei den meisten psychischen Erkrankungen. Diese Beeinträchtigungen sind in vielen Fällen ein wesentlicher Bestandteil der Krankheitssymptomatik und sind häufig mit Störungen lokaler Hirnaktivität assoziiert. Eine Verbesserung exekutiven Funktionsdefizite kann zur Behandlung der spezifischen Krankheitsbilder beitragen. Mit nicht-invasiven Hirnstimulationsverfahren wie der transkraniellen Magnet- und der transkraniellen Gleichstromstimulation kann regionale kortikale Aktivität moduliert werden. Dementsprechend untersuchen wir die Effekte fokaler Modulation physiologischer und pathologischer Hirnaktivität auf exekutive Funktionen bei Gesunden und Patienten mit psychischen Erkrankungen. Diese Untersuchungen sollen unser Verständnis normaler und gestörter exekutiver Funktionen erweitern und damit zur Entwicklung von Verfahren zur Unterstützung kognitiv-behavioraler Therapie beitragen.

 

 
 
  • Zwissler, B., Sperber, C., Aigeldinger, S., Schindler, S., Kissler, J., & Plewnia, C. (2014). Shaping Memory Accuracy by Left Prefrontal Transcranial Direct Current Stimulation. The Journal of Neuroscience, 34(11), 4022-4026.
  • Plewnia, C., Zwissler, B., Längst, I., Maurer, B., Giel, K., & Krüger, R. (2013). Effects of transcranial direct current stimulation (tDCS) on executive functions: Influence of COMT Val/Met polymorphism. Cortex, 49(7), 1801-1807.
  • Wolkenstein, L., & Plewnia, C. (2013). Amelioration of cognitive control in depression by transcranial direct current stimulation. Biological psychiatry, 73(7), 646-651.
  • Dockery C, Hueckel-Weng R, Birbaumer N, Plewnia C. (2009) Enhancement of planning ability by transcranial direct current stimulation. Journal of Neuroscience. 29:7271-7277.
 
 

 

Pathophysiologie und experimentelle Therapie auditorischer Halluzinationen

Die Wirksamkeit transkranieller Hirnstimulationsverfahren (TMS und tDCS)  in der Behandlung ansonsten therapieresistenter auditorischer Halluzinationen ('Stimmenhören') wird von unserer Arbeitsgruppe intensiv untersucht. 

 

 
 
  • Eberle MC, Wildgruber D, Wasserka B, Fallgatter AJ, Plewnia C. (2010) Relief from chronic intractable auditory hallucinations after long-term bilateral theta burst stimulation. American Journal of Psychiatry 167:1410.
     
  • Plewnia C, Bischof F, Reimold M (2007) Suppression of verbal hallucinations and changes in regional cerebral blood flow after intravenous lidocaine: A case report. Prog Neuropsychopharm Biol Psy. 31(1):301-3.
 
 

 

Untersuchungen zur experimentellen Therapie depressiver Störungen mit TMS

Die antidepressive Wirksamkeit der TMS wird schon seit mehreren Jahren intensiv erforscht. Wir beteiligen uns an der Entwicklung und Erforschung neuer Stimulationsverfahren die zur Behandlung der Depression hilfreich sein können.

 

 
  
  • Plewnia C, Padberg F. Transkranielle und invsive Hirnstimulationsverfahren bei Depression. (2012) Nervenarzt DOI 10.1007/s00115-012-3573-y.
    Artikel zum Herunterladen (pdf, ca. 412 KB)
     
  • Herwig U, Fallgatter AJ, Höppner J, Eschweiler GW, Kron M, Hajak G, Padberg F, Naderi-Heiden A, Abler B, Eichhammer P, Grossheinrich N, Hay B, Kammer T, Langguth B, Laske C, Plewnia C, Richter MM, Schulz M, Unterecker S, Zinke A, Spitzer M, Schönfeldt-Lekuona C. (2007) Antidepressant effects of transcranial magnetic stimulation - a randomized double-blind multi-centre trial. British Journal of Psychiatry. 191:441-448.
     
  • Hajak G, Padberg F, Herwig U, Eschweiler G, Cohrs S, Langgut B, Schönfeldt-Lecuona C, Fallgatter AJ, Höppner J, Plewnia C, Eichhammer P (2005) Repetitive transkranielle Magnetstimulation. Konsensus zum therapeutischen Einsatz bei psychiatrischen Erkrankungen. Nervenheilkunde, 24, 48-58
     
  • Eschweiler GW, Plewnia C, Bartels M (2001) Welche depressiven Patienten profitieren von präfrontaler repetitiver transkranieller Magnetstimulation (RTMS)? Fortschr Neurol Psychiat 69, 1-8.
     
  • Eschweiler GW, Plewnia C, Batra A, Bartels M (2000) Does clinical response to repetitive prefrontal transcranial magnetic stimulation (rTMS) predict response to electroconvulsive therapy (ECT) in cases of major depression? Can J Psychiatry 45, 845-856.
 
 

 

Messung und Modulation kortiko-kortikale Konnektivität

Erfolgreiche Informationsverarbeitung im zentralen Nervensystem beruht auf effektiver Kooperation verschiedener kortikaler und subkortikaler Areale. Ein Korrelat dieser interregionalen Kooperation stellt die Kohärenz oszillatorischer Aktivität von Hirnarealen dar, die für einen bestimmten Zeitraum ein funktionelles neuronales Netzwerk bilden. Sowohl die Assoziation zwischen kohärenter interregionaler Aktivität mit multimodaler Integration, als auch der positive Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der Kohärenz und dem Erfolg der multimodalen Zusammenarbeit konnte nachgewiesen werden. Die gezielte Steigerung kohärenter Aktivität könnte demnach zur Verbesserung der Leistungen führen, die auf einer effektiven Zusammenarbeit der beteiligten Areale beruhen. Ein gut etabliertes Verfahren zur nichtinvasiven Stimulation kortikaler Neurone ist die transkranielle Magnetstimulation (TMS). Mit repetitiver TMS lassen sich die Stimulation überdauernde, nicht allein auf das stimulierte Areal begrenzte und funktionell relevante Effekte erzielen.

 

 
 
  • Rilk A, Soekadar SR, Sauseng P, Plewnia C. (2011) Alpha coherence predicts accuracy during a visuomotor tracking task. Neuropsychologia 49:3704- 3709.
     
  • Plewnia C, Rilk A, Soekadar SR, Arfeller C, Huber H, Sauseng P, Hummel F, Gerloff C (2008) Enhancement of long-range EEG coherence by synchronous bifocal transcranial magnetic stimulation. Eur J Neurosci. 27:1577-1583
 
 

 

Tiefe Hirnstimulation ('deep brain stimulation', DBS)

Die tiefe Hirnstimulation ist ein zur Behandlung des Morbus Parkinson effektives und zugelassenes Verfahren. Wir widmen uns den psychiatrischen Aspekten dieser Behandlung und prüfen Anwendungsmöglichkeiten bei psychiatrischen Erkrankungen.

 

 
 
  • Lengerer S, Kipping J, Rommel N, Weiss D, Breit S, Gasser T, Plewnia C, Krüger R, Wächter T. (2012) Deep Brain Stimulation does not Impair Deglutition in Parkinson's Disease. Parkinsonism & Related Disorders 18:847-53.
  • Weiss D, Brockmann K, Sruljes K, Meisner C, Klotz R, Reinbold S, Hauser AK, Schulte C, Berg D, Gasser T, Plewnia C, Gharabaghi A, Breit S, Wächter T, Krüger R. (2012) Long-term follow-up of subthalamic nucleus stimulation in glucocerebrosidase-associated Parkinson's disease. Journal of Neurology 259:1970-2.
  • Rzesnitzek L, Waechter T, Gharabaghi A, Kruger R, and Plewnia C. (2011) Suppression of extrapyramidal side effects of doxepin by thalamic DBS for Tourette Syndrome. Neurology 77:1708-9
     
  • Weiss D, Wächter T, Meisner C, Fritz M, Gharabaghi A, Plewnia C, Breit S, Krüger R. (2011) Combined STN/SNr-DBS for the treatment of refractory gait disturbances in Parkinson's disease: study protocol for a randomized controlled trial. Trials 12:222.
  • Weiss D, Govindan RB, Rilk A, Wächter T, Breit S, Haarmeier T, Plewnia C, Krüger R, Gharabaghi A. (2011) Central oscillators underlying neuropathic tremor: evidence from intraoperative LFP recordings. Movement disorders 26:323-7.
  • Weiss D, Breit S, Wächter T, Plewnia C, Gharabaghi A, Krüger R. (2011) Combined stimulation of the substantia nigra pars reticulata and the subthalamic nucleus is effective in hypokinetic gait disturbance in Parkinson's disease. J Neurology 258:1183-5.
  • Plewnia C, Schober F, Rilk A, Buchkremer G, Reimold M, Wächter T, Breit S, Weiss D, Krüger R, Freudenstein D. (2008) Sustained improvement of obsessive-compulsive disorder by deep brain stimulation in a woman with residual schizophrenia. Int Journal Neuropsychopharmacology 11:1181-1183.
 
 

 

Pathophysiologie und experimentelle Therapie des chronischen Tinnitus

Als entscheidende Faktoren der Pathogenese des Tinnitus gelten u.a. maladaptive zerebrale Reorganisationsprozesse. Fokale Überaktivität in kortikalen Arealen des auditorischen Systems und der multimodalen Informationsverarbeitung stellen dabei vermutlich die gemeinsame Endstrecke verschiedener pathophysiologischer Mechanismen dar. Mittels repetitiver transkranieller Magnetstimulation (rTMS) konnte wir erstmals zeigen, dass temporoparietale Kortexareale einen funktionell relevanten Teil des den Tinnitus konstituierenden neuronalen Netzwerkes bilden können. In folgenden Untersuchungen konnte durch funktionelle Bildgebung und individuell navigierte rTMS nachgewiesen werden, dass auch eine die kortikale Aktivität vorübergehend reduzierende, niederfrequente rTMS (1 Hz) die Wahrnehmung des Tinnitus zeitlich begrenzt unterdrücken kann . Eine therapeutische Wirksamkeit im Sinne einer klinisch relevanten Besserung der Tinnitusbelastung durch rTMS konnte jedoch in einer größeren randomisierten klinischen Studie nicht nachgewiesen werden.

 

 
 
  • Schraven S, Plontke SK, Rahne T, Wasserka B, Plewnia C. Hearing safety of long-term treatment with theta burst stimulation. (2012) Brain Stimulation (in press)
  • Plewnia C, Vonthein R, Wasserka B, Arfeller C, Naumann A,  Schraven SP, Plontke SK. (2012) Treatment of chronic tinnitus with theta burst stimulation: A randomized controlled trial. Neurology  78:1628-34.
     
  • Plewnia C. (2011) Brain stimulation: New vistas for the exploration and treatment of tinnitus. CNS Neuroscience & Therapeutics  17:449-61.
     
  • Arfeller C, Vonthein R, Plontke SK, Plewnia C. (2009) Efficacy and safety of bilateral continuous theta burst stimulation (cTBS) for the treatment of chronic tinnitus: design of a three-armed randomized controlled trial. Trials  10:74
     
  • Plewnia C, Reimold M, Najib A, Reischl G, Plontke S, Gerloff C (2007) Moderate therapeutic efficacy of PET-navigated repetitive transcranial magnetic stimulation against chronic tinnitus: A randomized, controlled pilot study. J Neurol Neurosurg Psych. 78(2):152-6.
  • Plewnia C, Reimold M, Najib A, Brehm B, Reischl G, Plontke S, Gerloff C (2007) Dose-dependent attenuation of auditory phantom perception (tinnitus) by PET-guided repetitive transcranial magnetic stimulation. Hum Brain Mapp. 28(3):238-46.
     
  • Plewnia C, Kammer T, Gerloff C (2004) Treating tinnitus with transccranial magnetic stimulation. Biol Psych, 55:1117
     
  • Plewnia C, Bartels M, Gerloff C (2003) Suppressing tinnitus by repetitive transcranial magnetic stimulation to the temporoparietal cortex. Ann Neurol 53, 263-266.
     
  • Plewnia C, Bartels M, Gerloff C. (2000) Cortical Mapping of Auditory Phantom Perception (Tinnitus). A Pilot Study. Akt Neurol 27: S203
 
 

Förderungen durch:

 






Hier beginnt die Marginalspalte Suche und verschieden Module
Schnelleinstieg



Aktuell
Das Zentrum für Hirnstimulation (ZfH) der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie bietet gezielte Therapie mit innovativen Verfahren der Hirnstimulation.
Zentrum für Hirnstimulation (ZfH)
Kontakt
Neurophysiologie & Interventionelle Neuropsychiatrie
Calwerstraße 14
72076 Tübingen
Tel. 07071 29-86074
Zum Lageplan
Weiterführende Links


Hier beginnt die Fusszeile - Impressum und Datenschutz
Cookie Einstellungen
Bitte treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren.
Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter HILFE.
 
Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen.

Cookies zulassen:
Wir setzen Analysetools (Google Analytics, Matomo) ein, um Besucher-Informationen wie z.B. Browser, Land, oder die Dauer, wie lange ein Benutzer auf unserer Seite verweilt, zu messen. Ihre IP-Adresse wird anonymisiert übertragen, die Verbindung zu Google ist verschlüsselt.

Nur notwendige Cookies zulassen:
Wir verzichten auf den Einsatz von Analysetools. Es werden jedoch technisch notwendige Cookies, die eine reibungslose Navigation und Nutzung der Webseite ermöglichen, gesetzt (beispielsweise den Zugang zum zugangsbeschränkten Bereich erlauben).

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit auf der Seite Datenschutzerklärung ändern. Zum Impressum.

Zurück

Cookies zulassen Nur notwendige Cookies zulassen