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Tabak

Quicklinks zum Thema
Diagnose Historisches Gesundheitliche Folgeschäden
Kurzintervention Inhaltsstoffe Wirksamkeit von Kurzinterventionen
Konsiliardienst Wirkung  

  

Historisches

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Hinweise auf den Gebrauch und Konsum von Tabak durch Menschen finden sich schon vor rund 10.000 Jahren. So wurde die Tabakpflanze damals von den mittel- und nord-amerikanischen Völkern aus religiösen, kulturellen und medizinischen Zwecken genutzt und konsumiert. Nach der Entdeckung Amerikas durch die spanischen Eroberer erreicht die Tabakpflanze im 15. Jahrhundert den europäischen Kontinent.
 

 

Neben der anfänglichen Nutzung des Tabaks als medizinische Heilpflanze nahm ab diesem Zeitpunkt auch der genussmittelmäßige Konsum von Tabak in der europäischen Bevölkerung zu. Wurde Tabak anfänglich hauptsächlich in Form von Pfeifenrauchen und Schnupftabak-Schniefen aufgenommen, verlagerte sich die Konsumform mit Beginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert hin zu Zigarren und Zigaretten. Bedingt durch die industrielle Massenproduktion sind Zigaretten heute die am meisten verbreitete Konsumform von Tabak.

 

 
Rauchinhaltsstoffe

Chemisch betrachtet ist Tabakrauch ein Aerosol, ein Gemisch aus verschiedenen Gasen (Gasphase) in dem 0,1 bis 1 mm große Teilchen (Partikelphase) gelöst sind. Insgesamt wurden bislang mehr als 4000 verschiedene Stoffe nachgewiesen. Nicht das Nikotin, sondern die zahlreichen anderen Rauchinhaltsstoffe werden für die äußerst schweren Schädigungen durch das Rauchen verantwortlich gemacht.

 

 
Wirkung

Der für die psychotrope Wirkung entscheidende Stoff ist das Nikotin, Hauptalkaloid der Tabakpflanze. Die Wirkung des Nikotin ist uneinheitlich. In kleinen Dosen überwiegt die Anregung, in höherer Dosierung die Dämpfung.

 

 
Gesundheitliche Folgeschäden durch das Rauchen

In Deutschland sterben jährlich etwa 140 000 Menschen an den Folgen des Rauchens, weltweit sind es etwa 3,5 Millionen. Rauchen ist damit in den Industrieländern die wichtigste vermeidbare Ursache für Invalidität und vorzeitigen Tod.

 

Rauchen ist ein Hauptrisikofaktor für:

  • Zahlreiche Krebserkrankungen
  • Herzinfarkt und Schlaganfall
  • Chronische Bronchitis und Lungenemphysem
 

 

 
Wirksamkeit von Interventionen

Entscheidend für die Beurteilung der Effektivität einer Behandlungsmethode sind die langfristigen Abstinenzquoten (nach 12 Monaten). Der Spontanentschluss, das Rauchen aufzugeben, führt nur bei 1 bis 5% der Raucher zur Abstinenz, der ärztliche Rat kann immerhin bei 5% der Raucher erfolgreich sein. Erfolgt der Ratschlag durch Pflegepersonal ist ein ähnlicher Effekt zu erwarten. Eine Kurzintervention von weniger als 5 Minuten führt bei 6-7% der Raucher zur Abstinenz. Während die alleinige Gabe von Nikotin zur Raucherentwöhnung Erfolgsraten zwischen 10 und 15% vermittelt, der Einsatz verhaltenstherapeutischer Selbsthilfemanuale zwischen 15 und 20% abstinente Raucher erzielt und die verhaltenstherapeutische Gruppenbehandlung bei bis zu 25% der Raucher wirksam ist, kann die Kombinationsbehandlungen aus Verhaltenstherapie und Nikotinsubstitution bis zu 35% Abstinenz nach einem Jahr erreichen. Die Wirksamkeit der Behandlung mit Bupropion wird ähnlich eingeschätzt.

Die Erfolgsaussichten einer Raucherentwöhnung werden durch eine medikamentöse Unterstützung nahezu verdoppelt.

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