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Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie

 

Die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie vergibt im Rahmen ihrer jährlichen Jahrestagung einen Forschungspreis. Der Preis und würdigt herausragende Leistungen in der thoraxchirurgischen Grundlagenforschung, die im Rahmen eines Vortrages innerhalb der Forumssitzung präsentiert werden. Die Auswahl treffen die Vorsitzenden der Forumssitzung.

 

Die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie will damit die Forschung und speziell die Grundlagenforschung fördern.

 

Der Preis, verbunden mit einer Urkunde und einem Preisgeld von 2.000.- Euro, wird am Ende der Jahrestagung während der Abschlussveranstaltung verliehen.

 

Es freut uns, dass Herrn Dr. T. Walker der diesjährige Forschungspreis der DGT für die Forschung über "Möglichkeiten der RNAi auf die Viabilität differenter Subtypen des Bronchialkarzinoms" verliehen wurde. Die Preisverleihung fand am 24.09.2011 in Düsseldorf statt.

 

Ziel des Forschungsprojektes ist es neue Therapieoptionen zur Behandlung des Bronchialkarzinoms zu entwickeln. Dabei wird insbesondere auf tumorspezifische Proteine und deren selektive Blockierung gezielt.

 

BIOPRO Baden-Württemberg - BioRegio STERN

 

Möglichkeiten der RNAi auf die Viabilität differenter Subtypen des Bronchialkarzinoms

Tobias Walker, Volker Stegerm Christina Mackowiecki, Andrea Nolte, Migdat Mustafi, Astrid Schanbacher, Christian Schlensak, Hans-Peter Wendel

 

Zielsetzung: Die hohe Replikationsrate maligner Zellen ist abhängig von multiplen Proteinen und Enzymen, die zum Teil alleinig in malignen Zellen nachweisbar sind. Daher bieten sich diese als ideales Target zur selektiven Tumortherapie an. Durch die bisherigen Therapieoptionen war es kaum möglich diese Therapieziele selektiv anzugehen. Diese Lücke kann durch den therapeutischen Einsatz von RNAi geschlossen werden. Durch die Transfektion ex vivo hergestellter RNA-Sequenzen besteht die Möglichkeit einer Blockierung von Transkriptionsfaktoren und somit ganzer Replikationskaskaden. Ebenso bietet die selektive Suppression von Tumor-Überlebensproteinen einen vielversprechenden Ansatz für den therapeutischen Einsatz von RNAi.

 

Methodik: Zelllinien eines kleinzelligen Bronchialkarzinoms, sowie eines Adenokarzinoms, eines großzelligen Bronchialkarzinoms und eines Plattenepithelkarzinoms wurden mit siRNA gegen serum response factor (SRF), E2F1 und Survivin transfiziert. Die Viabilität der Zellen wurde drei Tage nach Transfektion im CASY dargestellt, die suppressionsabhängige Reduktion des spezifischen intrazytoplasmatischen mRNA-Levels via rt-PCR. Dabei wurden sowohl single-Transfektionen der einzelnen Sequenzen durchgeführt, als auch parallele Cocktailtransfektionen aller drei siRNA-Sequenzen.

 

Ergebnis: Durch die gewählte non-virale Transfektionsmethode war eine hocheffiziente Transfektion der einzelnen Sequenzen innerhalb einer Stunde gegeben. Die unterschiedlichen Zelllinien zeigten dabeio ein deutlich differentes Ansprechen auf den Knock Down der Targets. Eine hochsignifikante Reduktion der Zellviabilität war beim Adeno-Ca und Plattenepithel-Ca vor allem beim Knock-Down des Survivin zu sehen, das großzellige Bronchial-Ca zeigte den höchsten Knock Down beim E2F1. Der Knock Down des SRF hatte bei keiner Zelllinie einen nennenswerten Effekt.

 

Schlussfolgerung: In Kombination mit thoraxchirurgischen Techniken kann die RNAi neue therapeutische Möglichkeiten offerieren. Durch eine isolierte Organperfusion bzw. Perfusion des erkrankten Lungenlappens könnte die Tumorregion selektiv und effizient mit siRNA behandelt werden. Dies im Hinblick auf eine definitive Therapie oder um eine Sensitivierung für folgende systemische Therapien im Sinne einer Apoptosebahnung zu erreichen. Natürlich müssen weitere thoraxchirurgische Forschungen angeschlossen werden um diese Vision weiter zu evaluieren.

 






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