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Angebote des Tübinger Projekts
Eine umfassende Betreuung und Begleitung in der letzten Lebensphase von schwerkranken Patienten bietet das Tübinger Projekt durch die Angebote Brückenpflege, spezialisierte ambulante Palliativpflege und einen ärztlichen Konsiliardienst.
In der Versorgung von Tumorpatienten schafft die Brückenpflege eine enge Verbindung zwischen Klinik und zu Hause. Dies umfasst
- die Entlassungsvorbereitung in der Klinik
- regelmäßige Besuche zu Hause durch eine konstante Bezugsperson
- Beratung bei allen mit der Krankheit zusammenhängenden Fragen
- psychische Unterstützung der Patienten und Angehörigen
- Überwachung der Schmerztherapie
- Übernahme spezieller Behandlungspflegen
- bei Verschlechterung der Krankheit laufende Anpassung der Betreuung und entsprechende Koordination der Dienste
- Erreichbarkeit rund um die Uhr durch Rufbereitschaft
- enge Zusammenarbeit mit Haus- und Klinikärzte

Für alle Patienten, die intensive pflegerische Betreuung benötigen:
- häufige und flexible Einsätze nach individuellem Bedarf
- aufwendige Pflegemaßnahmen
- Übernahme parenteraler Ernährung
- Entlastung pflegender Angehöriger
- Beratung, Begleitung und Pflege von AIDS-Patienten
- Sterbebegleitung
- Rufbereitschaft rund um die Uhr
In das Tübinger Projekt: Häusliche Betreuung Schwerkranker integriert ist ein ärztlicher Konsiliardienst durch einen für den Bereich der häuslichen Schmerz- und Symptomkontrolle bei Schwerkranken ermächtigten Krankenhausarzt. Diese ärztliche Tätigkeit umfasst
- die Beratung des Hausarztes
- die Mitbehandlung auf Überweisung des Hausarztes
- Hausbesuche bei schwer kranken Patienten
- Verleih von Medikamentenpumpen
- Fortbildungsangebote
Da der Projektarzt insbesondere Patienten mit schwieriger Symptomkontrolle mitbehandelt und für die Projektpflegekräfte bei Problemen rund um die Uhr telefonisch erreichbar ist, wird eine kontinuierliche Symptomkontrolle auch abends, nachts und an Wochenenden möglich. Stationäre Einweisungen zur Symptomkontrolle sind daher nur in Ausnahmefällen erforderlich. Der ärztliche Konsiliardienst wird von den Hausärzten positiv angenommen.
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Es fehlen: Dorothee Dieter, Dr. Horst Heckmann, Kirsten Merkel, Ute Mertens, Elisabeth Schmid, Martina Seifried, Petra Zeller
Letzte Änderung: 08.03.2012


