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Was ist eine Stammzelltransplantation?

Früher wurde der Begriff Knochenmarktransplantation verwendet. Dieser Begriff ist eigentlich überholt. Gemeint ist die Übertragung von so genannten hämatopoetischen Stammzellen (HST), aus denen sich das Knochenmark und das Abwehrsystem wieder aufbauen können.

Die ursprünglich wichtigste Quelle für die hämatopoetischen Stammzellen ist das Knochenmark. Aus den hinteren Beckenkämmen wird Knochenmark entnommen, um daraus hämatopoetische Stammzellen zu gewinnen. Diese hämatopoetischen Stammzellen finden sich aber nach entsprechender Vorbehandlung auch im fließenden Blut, dem so genannten peripheren Blut oder im Nabelschnurblut.

Setzt man hämatopoetische Stammzellen aus dem peripheren Blut für Transplantation ein, dann handelt es sich nicht um eine Knochenmark-, sondern genauer um eine periphere Stammzelltransplantation. Im Allgemeinen wird das Verfahren aber heute als Stammzelltransplantation (SZT) bezeichnet.

Die Stammzelltransplantation ist ein sehr eingreifendes Therapieverfahren, das auch heute noch mit Risiken verbunden ist. Deshalb kann die Frage der Indikation in der Regel nur im Einzelfall geklärt werden.

Die verschiedenen Stammzelltransplantationsverfahren: