deutsch english
Notfall Kinderintensivtransport
Pforte: 07071 29-83781
Abteilungen

Zellimmunologie bei autoreaktiven und onkologischen Erkrankungen

Schwerpunkt unserer Forschung

Das Immunsystem gewährleistet einen effektiven Schutz gegenüber Krankheitserregern aus der Umwelt. Es repräsentiert dabei ein vielschichtiges Abwehrsystem, das aus Körperstrukturen (Haut, Darm), Zellen (Leukozyten) und Eiweißstoffen (Antikörper, Zytokine, Hitzeschockproteine (Hsp)) besteht. Allerdings können diese Mechanismen auch den eigenen Körper angreifen, wie dies bei Autoimmunerkrankungen oder auch der Spender-gegen-Empfänger Erkrankung (Graft-versus-host disease (GvHD)) nach einer Knochenmarktransplantation der Fall ist. Die genauen Mechanismen dieser autoreaktiven Erkrankungen sind noch nicht vollständig geklärt. Unsere Studien sollen helfen, die Pathophysiologie dieser Reaktionen zu verstehen und gezielte Therapien zu ermöglichen. Einen Schwerpunkt unserer Forschungen stellen dabei T-Zellen (Th17, Treg), S100 Proteine und die Rolle der Hitzschockproteine dar.

Patienten mit soliden Tumoren wie dem Neuroblastom haben vor allem bei einem Rückfall immer noch eine schlechte Prognose. Das Neuroblastom zählt zu den häufigsten soliden Tumoren im Kindesalter. Eine toxische Wirkung des Antiprotozoikums Nifurtimox gegenüber Neuroblastomzellen konnte in klinischen und in vitro Studien gezeigt werden. Ein Ziel unserer Arbeitsgruppe ist es, die Wirkungsweise dieses Stoffes auf spezifische Signaltransduktionswege maligner Zellen zu untersuchen und die Effekte von Nifurtimox z.B. durch die Hemmung von Hitzeschockproteinen zu verstärken.

Unser Team

Unsere Mitarbeiterinnen (v.l.n.r.):
Dipl.-Biol. (t.o.) Katharina Reinhardt
PD Dr. med. Ursula Holzer (Leiterin)
Dipl.-LMChem. Karin M. Cabanillas Stanchi geb. Rohrer

Laufende Förderungen

Abgeschlossene Projekte

Promotionen der Arbeitsgruppe

Abgeschlossene Arbeiten:

Laufende Arbeiten:

Ausgewählte Publikationen