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Appendizitis

Die Appendizitis ist die häufigste operationsbedürftige Erkrankung des Bauchraumes und betrifft etwa 100 von 100.000 Einwohnern pro Jahr. Es sind alle Altergruppen betroffen - vom Neugeborenen bis zum Erwachsenen - am häufigsten kommt die Appendizitis jedoch zwischen dem 8. und 14. Lebensjahr vor. Meist wird von einer „Blinddarmentzündung“ gesprochen, wobei typischerweise nur der am Blinddarm (Zöekum) hängende Wurmfortsatz entzündet ist.

Symptome

Charakteristischerweise wird über diffuse Bauchschmerzen geklagt, die sich im Verlauf von Stunden in den rechten Unterbauch verlagern. Zusätzlich tritt Appetit- losigkeit oder Erbrechen als Zeichen der Bauchfellreizung auf. Fieber oder Durchfall repräsentieren die typischen Symptome der Magen-Darm-Grippe, können jedoch auch im Rahmen einer Appendizitis auftreten.

Diagnostik

Die Diagnose der Appendizitis wird durch die ärztlichen Untersuchung gestellt, allerdings ergänzt durch Ultraschall-, Blut- und Urinuntersuchungen.

Therapie

Unbehandelt kann die Entzündung bis zum Durchbruch (Perforation in die freie Bauchhöhle) führen. Wir empfehlen die operative Blinddarmentfernung (Appendektomie), die in unserer Klinik minimal invasiv durchgeführt wird verbunden mit zahlreichen Vorteilen dieser Methode.


Bei genannten Beschwerden sollten Sie Ihr Kind einem Kinderarzt vorstellen. Es kann dann eine Überweisung an unsere kinderchirurgische Klinik veranlasst werden. Eine Vorstellung in unserer kinderchirurgischen Notfallambulanz ist jederzeit möglich.