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Minimal invasive Chirurgie

Was ist minimal invasive Chirurgie?

Die minimal invasive Chirurgie (abgekürzt: MIC) nutzt Zugänge zu den Körperhöhlen des Brustkorbs (Thorakoskopie) und Bauchraumes (Laparoskopie) mit sehr kleinen Schnitten, um Videokameras, Lichtquellen und chirurgische Instrumente einzubringen und Operationen im Inneren der Körperhöhle unter Videosicht durchzuführen. Dank eines technischen Fortschritts sind heute minimal invasive Operationen über einen einzigen Schnitt am Bauchnabel möglich (sog. SILS = Single Incision Laparoscopic Surgery)



Welche Vorteile hat die minimal invasive Chirurgie?

Die minimal invasive Chirurgie bietet einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Verfahren:

Wer kommt für die minimal invasive Chirurgie in Betracht?

Im Prinzip kommt jeder Patient vom Neugeborenenalter bis zum Jugendlichen für Eingriffe im Bauchraum oder im Brustkorb für die minimal invasive Chirurgie in Frage. Das Behandlungsspektrum erstreckt sich über angeborenen Fehlbildungen im Brustkorb und Bauchraum (Leber/Galle, Blinddarm, Enddarm) über urologische Fehlbildungen bis hin zu onkologischen Erkrankungen (bestimmte Tumore).

In der Abteilung Kinderchirurgie und Kinderurologie werden pro Jahr mehr als 600 Eingriffe standardisiert minimal invasiv durchgeführt.