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AG Weichteilsarkome

Das Rhabdomyosarkom (RMS) ist das häufigste Weichteilsarkom im Kindesalter. Sieben bis acht Prozent aller malignen Tumoren im Kindesalter sind Weichteilsarkome, wovon 2/3 Rhabdomyosarkome sind. Die gegenwärtige Therapie erfolgt im Rahmen der Therapieoptimierungsstudie CWS der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH). Sie besteht aus einer multimodalen Therapie, welche die chirurgische Resektion, die Strahlentherapie und die Chemotherapie einschließt. Die Prognose des Tumors hängt von mehreren Faktoren wie seiner Lokalisation, seinem Ansprechen auf die Therapie, der Effektivität der Lokaltherapie und dem histologischen Subtyp ab. Bei fortgeschrittenem RMS ist die Prognose weiterhin schlecht. Haupttherapieprobleme sind die Fernmetastasierung, lokale Tumorrezidive sowie die Chemotherapieresistenz. Da die bisherigen Therapien weitestgehend ausgeschöpft sind, ist die Suche nach neuen Therapieformen erforderlich. Ziel unserer Forschung ist neue spezifische, effektive und weniger toxische Therapieformen zu etablieren.

Nebenstehend die wichtigsten Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppe.