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Notfall Kinderintensivtransport
Pforte: 07071 29-83781
Betreuung & Beratung

Arbeitsschwerpunkt Neonatologie

Auf der neonatologischen Intensivstation werden die Eltern von Frühgeborenen ab der 23. SSW, von kranken Neugeborenen, von Kindern mit Gesichtsfehlbildungen, Eltern von Mehrlingen und bei Bedarf auch Geschwisterkinder psychosozial betreut. Die Mitarbeiterinnen des psychosozialen Dienstes stehen allen Eltern der stationär aufgenommenen Kinder als Ansprechpartnerinnen für alle nicht medizinischen Fragen zur Verfügung.

Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit ist die psychosoziale Betreuung der Eltern im Rahmen der familienzentrierten Pflege der Frühgeborenen und beim Aufbau einer Bindung zum Kind (bonding) nach einer – meist unerwartet – sehr frühen Entbindung. Diese Unterstützung findet in enger Zusammenarbeit mit dem medizinischen und pflegerischen Team statt.

Darüber hinaus erhalten die Eltern bis zur Entlassung eine kontinuierliche psychosoziale und familientherapeutische Begleitung sowie sozialrechtliche Unterstützung: Maßnahmen der supportiven Therapie, Krisenintervention, auf die individuellen Ressourcen der Familie ausgerichtete Beratungsgespräche, familientherapeutische Interventionen, bei Bedarf die Organisation familienentlastender Dienste, Zusammenarbeit mit zuständigen Jugendämtern und Frühförderstellen oder auch die Begleitung von Pflegeverhältnissen und Adoptionen, Herstellung von Kontakten zu Selbsthilfegruppen, Beantragung von finanzieller Unterstützung in Notlagen.

Der psychosoziale Dienst der Neonatologie arbeitet außerdem intensiv mit dem Kindernachsorgezentrum der UKT und mit den Frühförderstellen der umliegenden Landkreise zusammen, um den Übergang der Familie von der Klinik nach Hause zu begleiten.