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Über uns

Qualitätsmanagement der Kinderklinik

In unserer Klinik wurde im Januar 2000 eine Arbeitsgruppe gebildet mit dem Ziel, den aktuellen Stand der Elternintegration aufzuzeigen, den möglichen Sollzustand in Form von Qualitätsleitlinien zu definieren und an die Klinikleitung weiterzuleiten. Grundlage war der Abschlussbericht des Berufsverbandes "Aktionskomitee Kind im Krankenhaus" von 1999. Darüber hinaus wurde das Ergebnis einer Studie "Die ideale Kinderklinik" für die Erstellung eines Elternfragebogens verwendet. Daraus entstanden ist die Arbeitsgruppe Qualitätsmanagement, an der Vertreter aller Berufsgruppen teilnehmen. Die Gruppe erstellt Leitlinien zur Organisation des Patientenmanagements und zur Führungs- und Versorgungsphilosophie unter Beachtung des Klinikleitbildes.

Seit 2003 werden in 2-jährigem Abstand Elternbefragungen durch das Picker-Institut durchgeführt, die Ergebnisse anschließend durch die Arbeitsgruppe analysiert und ggf. Verbesserungsschritte eingeleitet.

Ebenfalls wurden nach einer Mitarbeiterbefragung im Jahr 2007 folgende Aktionen initiiert: Führungskräfte-Workshops zur Teamentwicklung, strukturierte und dokumentierte Regelbesprechungen sowie Arbeitsgruppen zur Ablaufoptimierung.

Unser Klinikum wurde 2009 nach KTQ zertifiziert und 2012 rezertifiziert. Die Einleitung der Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Zertifizierung wurde der Arbeitsgruppe übertragen.

Aufgaben und Ziele sind:

Arbeitsgruppe Pflegeleitlinien

In der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin haben wir seit 1993 eine Arbeitsgruppe zur Erstellung von Pflegeleitlinien. Alle Stationen der Kinderklinik sind durch 1-2 Vertreterinnen aus dem Pflegebereich beteiligt. Bei Bedarf werden Experten anderer Berufsgruppen hinzugezogen. Unsere Kinderkrankenpflegeschule ist mit einer Lehrerin für Pflegeberufe ständig vertreten. Seit 1997 setzt sich die Arbeitsgruppe Pflegeleitlinien mit dem Thema Pflegediagnosen auseinander. Dabei verwenden wir die Pflegediagnosen der NANDA (North American Nursing Diagnosis Association) basierend auf den funktionalen Verhaltensmustern von Marjory Gordon.

Erarbeitet wurde zum Beispiel die Leitlinie CF (PDF).

Die vollständigen Leitlinien sind zu erfragen bei PDL Frau Martina Schürg Kontakt.

Unsere Anforderungen an die Pflegeleitlinien haben wir folgendermaßen definiert:

Ziele der Arbeitsgruppe:

Arbeitsgruppe Schmerzmanagement

Die AG Schmerzmanagement besteht aus Teilnehmerinnen der Pflege aller Abteilungen der Klinik. Ein Arzt ist beratend Mitglied der Gruppe. Die Mitglieder sind verantwortlich für die konsequente und kontinuierliche Umsetzung des nationalen Expertenstandards zum Schmerzmanagement in ihrer Abteilung.

Es wurden Schmerzerfassungsinstrumente und die Schmerzdokumentation eingeführt. Ein Schmerztagebuch für Kinder mit chronischen Schmerzen und eine Leitlinie zur Schmerztherapie (PDF) wurden erstellt.

Die erfolgreiche Einführung und Umsetzung des Schmerzmanagements wurde durch die Antworten der Eltern bei der Elternbefragung bestätigt (Kontaktperson Martina Schürg).

Arbeitsgruppe Dekubitus/Wundpflege

Im April 2002 wurde vom deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe verabschiedet. Im Januar 2003 begann eine Projektgruppe den Standard an die UKT- Verhältnisse anzupassen. Seit Juli 2003 ist der Expertenstandard am UKT mit allen Komponenten umgesetzt. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin verwendet die modifizierte Braden-Q Skala.

Die AG Dekubitus/Wundpflege besteht aus Teilnehmerinnen der Pflege aller Abteilungen der Klinik. Die Mitglieder sind Multiplikatoren für die Umsetzung des nationalen Expertenstandards in ihrer Abteilung (Kontaktperson Claudia Kalbers).

Pflegevisite und individuelle Fallbesprechung

Aus der Pflegevisite, die ursprünglich von Vertreterinnen und Vertretern der Pflege initiiert wurde, ist die berufsgruppenübergreifende Fallbesprechung entstanden.

Die Fallbesprechung ist ein wichtiges Hilfsmittel bei der Umsetzung des Pflege- und Behandlungsprozesses besonders schwer erkrankter Patienten, oder Patienten mit spezifischem psycho-sozialen Unterstützungsbedarf. Alle am Pflege- und Behandlungsprozess Beteiligten setzen sich mit den individuellen relevanten Problemen des Patienten auseinander. Der Patient wird in seiner Ganzheitlichkeit wahrgenommen. Auf Grund der Vorgeschichte und aktuellen Situation werden neue Ziele und Maßnahmen gemeinsam festgelegt und allen Beteiligten transparent gemacht.

In den Intensivbereichen findet darüber hinaus eine ethische Fallbesprechung statt, wenn notwendig mit Unterstützung des Klinischen Ethikkomitees.

Bei Fragen wenden Sie sich an Martina Schürg.