Die Arthrose
ist eine Volkskrankheit. Mit zunehmendem Alter sind immer mehr
Menschen von einer Arthrose betroffen. Am häufgsten tritt
die Arthrose am Hüftgelenk und am Kniegelenk auf. Zahlreiche
andere Gelenke können ebenso betroffen sein. Nachdem die
Arthrosetage seit dem Jahr 2007 ein großer Erfolg
waren, beschäftigt sich die Orthopädische Universitätsklinik
bei dem Arthrosetag am 03. März 2012 erneut mit diesem Thema.
Nicht immer
muss gleich operiert werden. Wir stellen dar, was es sonst noch
an Behandlungsmöglichkeiten gibt. Bei einer Operation handelt
es sich oft um einen Ersatz des Gelenkes, einer sogenannten Endoprothese.
An einzelnen Gelenken kommen aber auch andere Verfahren in Betracht,
zum Beispiel eine Versteifung.
Operationen
bei Arthrose sind inzwischen Routineeingriffe, die an vielen Kliniken
angeboten werden. Was aber, wenn es aber einmal schwieriger wird?
Komplikationen sind selten, können aber jeden betreffen und
erfordern besondere Kenntnisse und technische Fertigkeiten. Alte
Patienten mit allgemeinen Erkrankungen verlangen eine besonders
schonende und wenig verletzende Operationstechnik, um das Risiko
so gering wie möglich zu halten. Bei jungen Patienten muss
soviel Knochen wie möglich erhalten bleiben, damit dieser
zur Verfügung steht, falls später nochmal operiert werden
muss.
Die Orthopädische
Universitätsklinik in Tübingen beschäftigt sich
seit Jahrzehnten intensiv mit Endoprothesen und anderen Operationstechniken.
Mehrere hundert Kunstgelenke werden hier jedes Jahr implantiert.
Zahlreiche Entwicklungen bei Implantaten und Operationstechniken
stammen aus Tübingen. An unserer Universitätsklinik
ist man vertraut mit den besonderen Anforderungen auch bei schwierigen
Fällen.
Die Veranstaltung
findet gemeinsam für Ärzte und Patienten statt.
Als Arzt sind sie eingeladen, Ihre Kenntnisse über die aktuellen konservativen
und operativen Therapiemöglichkeiten und Implantate zu vertiefen.
Als Patient möchten wir sie ausführlich über die moderne operative
und konservative Therapie der Arthrose informieren und Ihnen die Möglichkeit geben,
Ihr Vorwissen im Rahmen einer Vielzahl an Präsentationen und Diskussionen zu vertiefen.
Wir freuen
uns auf Ihr Kommen.
Prof. Dr.
med. N. Wülker
Dr. med. F. Mittag