Titel
Spiroergometrische Charakterisierung von körperlicher Fitness und Belastungs-reaktion bei morbider Adipositas
 

Die körperliche Fitness zeigt auch bei Adipositas einen Bezug zum Krankheits- und Sterblichkeitsrisiko. Zudem geht eine hohe körperliche Fitness mit weniger Komplikationen bei bariatrischer OP einher. Als eine Ursache für die bei Adipositas verringerte Belastungstoleranz gilt eine geringe körperliche Fitness, was bei Betrachtung der mit dem Körpergewicht relativierten maximalen und submaximalen Sauerstoffaufnahme (VO2/kg) zunächst gestützt wird. Gleichwohl wird bei Adipositas die VO2/kg in hohem Maße durch das Körpergewicht (KG) determiniert, so dass die muskuläre aerobe Kapazität unterschätzt werden kann.

Dieses Projekt untersucht die körperliche Fitness schwer adipöser Patienten (BMI über 40 kg • m²), die im Rahmen der Plattform Adipositas einer Spiroergometrie auf dem Laufband (Gehprotokoll) unterzogen werden. Dabei soll u.a. der Zusammenhang zwischen der Ausprägung der körperliche Fitness einerseits und der kardiopulmonalen Belastungsreaktion und dem Krankheitsrisiko andererseits untersucht werden. Wir erhoffen uns, aus den Ergebnissen dieses Projektes bei Patienten mit morbider Adipositas die Möglichkeiten zur Einschätzung der körperlichen Fitness und des Krankheitsrisikos zu verbessern um damit eine individualiserte Therapieentscheidung zu unterstützen.