Titel
Der Functional Movement Screen: ein geeignetes Instrument zur Verletzungsvorhersage bei Sportstudentinnen und Studenten?
 

Das Sportstudium zeichnet sich durch eine hohe körperliche Aktivität aus. Ein gesunder und verletzungsfreier Körper sind daher ein maßgebliches Kriterium für ein erfolgreiches Studium und die anschließende Karriere im Berufsfeld Sport. Der Functional Movement Screen (FMS) ist ein anerkanntes Testverfahren zur Erkennung von Schwachstellen des Bewegungsapparats. Aufgrund des momentanen Wissensstandes ist bisher aber kein eindeutiger Grenzwert für eine erhöhte Verletzungsgefährdung definierbar. Das laufende Projekt soll dazu beitragen diesen besser bestimmen zu können. Hierzu werden im Rahmen einer prospektiven Studie Sportstudenten des Instituts für Sportwissenschaft Tübingen jeweils zu Beginn und am Ende des Semesters mittels FMS untersucht. Der Test wird über ein Jahr hinweg jedes weiteren Semester wiederholt. Mit Hilfe eines Online-Fragebogens werden in regelmäßigen Abständen auftretende Verletzungen und Überlastungsbeschwerden sowie Trainings- und Wettkampfbelastung dokumentiert und in Zusammenhang mit den Testergebnissen gebracht. Die Ergebnisse werden aufzeigen, ob der FMS als effektives Screening-Instrument für Sportstudenten geeignet und gegebenenfalls langfristig als Präventionsmaßnahme im Studienalltag einsetzbar ist.

Deutsches Register Klinische Studien:
  • DRKS00011898
Projektteam:
  • Simone Schweda (Universitätsklinikum, Abteilung Sportmedizin)
  • Dr. med. Pia Janßen (Universitätsklinikum, Abteilung Sportmedizin)
  • Prof. Dr. rer. soc. Inga Krauß (Universitätsklinikum, Abteilung Sportmedizin)
Kooperation:
  • Institut für Sportwissenschaft der Eberhard-Karls-Universität Tübingen