Titel
Prävention und Trainingstherapie
 

Regelmäßige körperliche Aktivität und Training besitzt ein großes Potenzial bei der Prävention und Therapie zahlreicher Erkrankungen. Beispiele sind in der Primärprävention eine Verringerung des Risikos für Herzkreislauferkrankungen, Diabetes mellitus Typ II (Altersdiabetes) und Tumorerkrankungen wie Darm- und Brustkrebs. Entsprechend äußern sich diese positiven Effekte von ausreichender Bewegung auch in einer Verringerung der Gesamtsterblichkeit. In gleichsamer Weise kann körperliches Training bei bestehenden oder überstandenen Erkrankungen positive Effekte ausüben, die von einer Absenkung von Risikofaktoren, einer Verbesserung der körperlichen Funktionalität und Zunahme der Lebensqualität bis hin zu einer Verbesserung der Prognose reichen können.

In unserer Ambulanz bieten wir Untersuchungsprogramme für Patienten an, die mit einem Training beginnen oder dieses begleitet wissen wollen. Ziel der Diagnostik ist es zum einen, die körperliche Belastbarkeit zu klären, also ob und in welcher Form mögliche Einschränkungen vorliegen, die bei der Trainingsgestaltung beachtet werden müssen. Mit Hilfe der Leistungsdiagnostik ist es weiterhin möglich die aktuelle körperliche Leistungsfähigkeit zu objektivieren und Informationen für die Trainingssteuerung zu erhalten. Auf der Grundlage der erhobenen Ergebnisse wird abschließend eine personalisierte Trainingsberatung durchgeführt. Dabei besteht auch die Möglichkeit, im weiteren Verlauf die Trainingsangebote in unserem sportmedizinischen Trainingszentrum zu nutzen.