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Die Idee
Zunehmend mehr Menschen leiden unter Arthrose der großen Gelenke. Im Bereich des Hüftgelenkes ist dies oft mit einer starken Einschränkung der Lebensqualität verbunden. Im Gegensatz dazu steht der Wunsch, bis ins hohe Alter mobil zu bleiben. Aus diesem Grunde wurde 1995 die „Hüftsportgruppe“ gegründet. Zielsetzung hierbei war und ist, durch ein gesundheitsförderndes Trainingsprogramm eine Vergrößerung des Bewegungspotentials des Hüftgelenks zu erreichen. Damit bleibt die Leistungsfähigkeit erhalten, Schmerzen lassen sich reduzieren und die Lebensqualität nimmt zu.
So lernen die Teilnehmer beispielsweise:
- sich entsprechend ihrer individuellen Situation zu verhalten und zu belasten
- auch mit Endoprothese den Alltag ohne übertriebene Angst, aber mit der
nötigen Um- und Vorsicht zu gestalten
- zielgerichtet und dosiert zu üben, sich zu bewegen und sich in adäquater Weise
körperlich und sportlich zu betätigen
Kursinhalt:
Das Hüftgelenk selbst, die angrenzenden anatomischen Regionen wie Becken und Wirbelsäule, sowie die gesamte untere Extremität sind Zielbereiche der Therapiestrategie.
Die Teilnehmer
- schulen Köperwahrnehmung und Bewegungs-
gefühl
- verbessern die Beweglichkeit des Hüftgelenkes
- dehnen und kräftigen die hüftgelenksüber-
greifende Muskulatur
- mobilisieren und stabilisieren die hüftnahen
Wirbelsäulenabschnitte
Die Methodik
Da sich die Gruppenstruktur in Bezug auf Alter, Belastbarkeit, aktuelle Schmerzsymptomatik, Zielsetzung und sportliche Eigenerfahrung sehr unterschiedliche darstellt, wird ein breites Übungsspektrum angeboten.
Der Anfängerkurs
Hier werden elementare und zugleich sehr differenzierte, teilnehmergerechte Standardübungen erlernt.
Erst das sichere Beherrschen der grundlegenden Übungen und Situationen ermöglicht spielerische und sportliche Bewegungsaufträge.
Das Aufzeigen möglicher Zusammenhänge zu Aktivitäten im Alltag und Hinweise auf belastungsreduzierendes Verhalten sind weitere wichtige Kursinhalte
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Die Aufbaukurse
Die Weiterentwicklung der Basis-übungen hin zu intensiveren und komplexeren Übungsformen sind Schwerpunkte in den Folgekursen. Die Menge und Vielfalt der Übungen erfordert eine systematische Ordnung. Dabei gilt das Prinzip der Progressivität:
- von der einfachen zur schwierigen Ausgangsstellung
- von geringerer zu hoher Intensität
- von isolierten zu komplexen Bewegungsabläufen
Man übt zu Beginn einzeln, in niederen Ausgangsstellungen, mit geringer Belastung. Später lassen sich anspruchsvollere Bewegungsaufträge vermehrt spielerisch gestallten, Partnerweise oder in der Gruppe ausführen.
Die Übungen sollen
- eine leicht nachvollziehbare Bewegungskontrolle und Korrektur zulassen
- die Möglichkeit einer abgestuften Dosierung und individuellen Variation
aufweisen
- eine einfache Umsetzung in den Alltag ermöglichen
- einen möglichst geringen räumlichen und apparativen Aufwand erfordern
Weitere Informationen:
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- Informationen zur Anmeldung in einer Hüftsportgruppe
- Informationen zur Gründung einer Hüftsportgruppe
- Informationen zum Ausbildungslehrgang „Orthopädische Hüftschule“
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Medizinische Klinik und Poliklinik
Abteilung Sportmedizin
Eberhard-Karls-Universität
Tübingen
Silcherstr. 5
72074 Tübingen
Tel.: 07071/ 29-86493
http://www.hueftschule.de
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