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Die Sonographie stellt das wichtigste und am häufigsten zur Anwendung kommende nicht invasive Untersuchungsverfahren in der Diagnostik verschiedener Krankheitsbilder dar.
Es funktioniert ohne Strahlung, ist reproduzierbar und standardisiert.
Funktionsprinzip
Der Schallkopf enthält einen piezo-elektrischen Kristall, der eine definierte, angelegte Spannung in Schallwellen umwandelt. Die gesendeten Schallwellen werden zu einem Teil reflektiert und hinsichtlich Laufzeit (Eindringtiefe) und Amplitude (Signalstärke) analysiert. Dabei dient der Wandler gleichzeitig als Sender und Empfänger. Abhängig von der Sendefrequenz kann mittels hochfrequenten Schallkopfs eine hohe Auflösung bei geringer Eindringtiefe oder mit niederfrequentem Schallkopf eine geringe Auflösung bei größerer Eindringtiefe abgebildet werden.
Die Untersuchung
Die Wahl des Schallkopfes richtet sich nach der Fragestellung. Schallköpfe, die zur Darstellung und Beantwortung der verschiedenen Fragestellungen erforderlich sind, werden in unserer Abteilung vorgehalten.
Verfahren der Flussanalyse
Farbcodierter 2D-und M-Mode
Es werden die Richtung der Blutströmung und die Geschwindigkeit abgebildet.
CW- und PW- Doppler
Aus dem erhobenen Datensatz werden die maximalen und mittleren Strömungsgeschwindigkeiten und Druckdifferenzen über den einzelnen zu untersuchenden Organen abgeleitet.
Abdomen- Sonographie
Ultraschall-Untersuchung der Organe des Bauchraums, bei der die Nieren, großen Gefäße (Arterien, Venen), Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse und auch die Lymphknoten dargestellt werden.
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Schilddrüse
Durch die Sonographie der Schilddrüse kann eine Aussage über die Größe des Organs, Schallmuster des Gewebes sowie eine Abgrenzung von Zysten oder pathologischen Strukturen getätigt werden.
Carotiden (hirnversorgende Halsgefäße)
Neben der Aussage, ob Stenosen (Verengungen) der Gefäße vorliegen, kann insbesondere auch die Gefäßwand und die Beschaffenheit und Dicke der innersten Gefäßschicht (Intima) beurteilt werden.

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