Titel
Trainingstherapie für Patienten mit Herzkreislauferkrankungen
 

Der positive Nutzen einer langfristigen, gezielten Bewegungs- und Trainingstherapie bei Herzkreislauferkrankungen ist durch zahlreiche Untersuchungen belegt. So profitieren Patienten mit koronarer Herzerkrankung, nach Herzinfarkt, bei chronischer Herzinsuffizienz ("Herzschwäche"), Bypass- und Klappen-Operationen, Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen der Beine von einem strukturierten Trainingsprogramm. Ein regelmäßiges körperliches Training führt zu einer günstigen Beeinflussung des Risikoprofils wie Absenkung des Blutdrucks sowie einer Verbesserung des Cholesterin- und Zuckerstoffwechsels. Auch wird das Risiko für das (erneute) Auftreten eines Herzinfarktes gemindert und es gibt Hinweise für eine Verbesserung der Krankheitsprognose. Darüber hinaus kann auch eine Steigerung der körperlichen Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit erwartet werden mit positiven Effekten auf die Lebensqualität.

Die Abteilung Sportmedizin bietet in Kooperation mit der Ambulanten Koronarsportgruppe Tübingen ein strukturiertes Trainingsprogramm für Patienten mit Herzkreislauferkrankungen an. Das Training findet unter ärztlicher Überwachung und Anleitung erfahrener Übungsleiter in unserem sportmedizinischen Trainingszentrum statt. Für das Krafttraining und das Ausdauertraining steht eine moderne Geräteausstattung zur Verfügung. Im Regelfall erfolgt vor Trainingsbeginn eine ambulante Untersuchung in unserer sportmedizinischen Ambulanz, bei der die Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit geklärt wird. Ziel ist es dabei, mit den dabei erhobenen Befunden eine möglichst individuelle Trainingsgestaltung zu unterstützen.

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Universitätsklinikum Tübingen
Medizinische Klinik, Abteilung Sportmedizin
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In Kooperation mit
🔗 Deutsches Herzkompetenzzentrum Tübingen
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