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Großspende für Therapieforschungs-Zentrum zu seltenen Erkrankungen

1 Million Euro für die Waisenkinder der Medizin

27.04.2013

Gemeinsam mit Eva Luise Köhler gründete das Zentrum für seltene Erkrankungen (ZSE) am Universitätsklinikum Tübingen heute, Samstag, 27. April, das bundesweit erste Therapieforschungs-Zentrum für seltene Erkrankungen. Möglich wurde dies durch eine großzügige Spende des Ehepaars Ensinger in Höhe von einer Million Euro.

 

Das ZSE Tübingen wurde im Januar 2010 als erstes Zentrum für seltene Erkrankungen in Deutschland gegründet, ein Jahr später richtete es bereits die bisher einzige Fortbildungsakademie für Ärzte zu seltenen Erkrankungen (FAKSE) ein. Jetzt ist mit dem Therapieforschungs-Zentrum ein weiterer wichtiger Schritt für eine bessere Betreuung der "Seltenen" getan. Möglich wurde die Umsetzung der Idee durch die großzügige Spende von einer Million Euro des Ehepaars Ensinger aus Rottenburg am Neckar.

 

"Uns war gleich klar, das ist eine gute Sache - hier müssen wir helfen", so Wilfried Ensinger. Obwohl er und seine Frau in ganz verschiedenen Bereichen sozial engagiert sind, waren sich beide sofort einig. "Natürlich waren wir zunächst überrascht; mit solch einer Summe rechnet man nicht", freut sich Prof. Dr. Olaf Rieß, Sprecher des ZSE Tübingen. "Es ist großartig, dass es durch das Engagement der Familie Ensinger und vieler weiterer Spender möglich geworden ist, sofort mit wichtigen Therapiestudien für seltene Erkrankungen zu beginnen. So eine Chance bekommt man nicht oft im Leben!", ergänzt der Direktor des Instituts für Medizinischen Genetik und angewandte Genomik am Tübinger Klinikum.

 

Dank der Großspende kann jetzt eine ärztliche Studienkoordinatorin eingestellt und mit den Behandlungsstudien gestartet werden. Die erste Studie wird sich mit der Therapie von Mukoviszidose, einer seltenen Erkrankung, die sich bereits im Kindesalter manifestiert, befassen. Über zwei weitere, intern ausgeschriebene Folgestudien wird ein wissenschaftliches Gremium entscheiden.

 

Obwohl allein in Deutschland über drei Millionen Patienten von einer seltenen Erkrankung betroffen sind, gibt es momentan nur etwa 70 zugelassene Medikamente in der EU, während wiederum mehr als 8.000 Medikamente für die Behandlung der häufigen Erkrankungen in Deutschland zugelassen sind. Deshalb ist die Eröffnung des bundesweit ersten Therapieforschungs-Zentrums für seltene Erkrankungen ein wichtiger Schritt, um neue Therapiemöglichkeiten für die "Seltenen" zu testen und zu erforschen. Dabei wird sich das Therapieforschungs-Zentrum des ZSE Tübingen speziell auf Erkrankungen konzentrieren, die es in seinen zwölf etablierten interdisziplinären Spezialzentren betreut.

 

 
 


Medienkontakt

 

Universitätsklinikum Tübingen

Zentrum für seltene Erkrankungen

Julia Giehl

Calwerstr. 7, 72076 Tübingen

Tel. 7071/29-72278

 

 






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