Station 12 ist eine allgemeinpsychiatrische, bei Bedarf beschützte Station mit 17 Betten für akut gefährdete oder stark unterstützungsbedürftige PatientInnen. Auch Kriseninterventionen aus anderen Stationen sind möglich. Der Alltag wird durch das Safewards-Programm zur Gewaltprävention unterstützt.
12 Nationalitäten
in 3 Teams
3 Kilo Kaffe
pro Monat fürs Team
10.000 Schritte
pro Schicht
Unsere Stationen im Überblick
Station 22 bietet ebenfalls 17 Betten sowie spezialisierte Therapieplätze, u. a. für Borderline- und Traumafolgestörungen, sowie Plätze für kurzfristige Krisenaufenthalte.
Die Tagesklinik Wildermuth ergänzt das Angebot mit 20 Plätzen für jüngere Erwachsene, die außerhalb der Therapiezeiten in ihrem gewohnten Umfeld leben können.
Fun Facts zum Thema Kochen & Backen mit unseren Patientinnen und Patienten
1. Backen wirkt wie gruppentherapeutisches Achtsamkeitstraining – nur süßer.
Rühren, abwiegen, warten – das ist fast wie Meditation… mit Vanilleduft.
2. Wer Teig schleckt, lacht öfter.
Untersuchungen zeigen: Das Naschen aus der Schüssel stärkt das Gruppengefühl. (Okay, nicht offiziell – aber beobachtbar!)
3. Pizza selber machen = Selbstwirksamkeit mit Käserand.
Manche Patientinnen und Patienten sagen wenig – aber der Stolz auf die eigene Pizza sagt alles.
4. Das Schneiden von Paprika kann entspannender sein als Skills-Training.
„Ich hab heut zehn Minuten Gemüse geschnibbelt.“ – klingt banal, ist aber oft ein Riesenschritt.
5. In der Küche entstehen oft die ehrlichsten Gespräche.
Kein Druck, kein Fokus – einfach Kartoffeln schälen und reden. Therapeutisch Gold wert.
6. Schokoladenkuchen hat mehr Bindungswirkung als viele Gruppenübungen.
Geteiltes Backwerk = doppelte Beziehung.
7. Multikulturelle Küche auf Station?
Falafel, Nasi Goreng, russischer Salat – jede und jeder bringt etwas aus seiner Welt mit. Integration durch Geschmack!
8. Kochen aktiviert alle Sinne – und das Gehirn liebt es.
Riechen, schmecken, fühlen, hören (Pfanne zischt!) – das ist gelebte Achtsamkeit ohne Sitzkissen.
09. Planen, Einkaufen, Struktur schaffen, Finanzen überblicken und einteilen.
Basis schaffen für eigenständiges Versorgen und autonomes Wirken.
10. Abwasch gehört dazu – auch therapeutisch.
Ordnung machen, Verantwortung übernehmen, im Kleinen Wirkung erleben – klingt nach Alltag, ist aber Therapie.
3 Fragen an ...
Multifunktionsraum.
Was würdest Du Berufseinsteigern mitgeben?Bleibt offen für Patienten und Patientinnen, aber auch für eine persönliche Entwicklung. Die Psychiatrie wird Dich verändern.
Wie würdest Du die Arbeit auf unserer Station in drei Worten beschreiben?Wild, überraschend, berührend.
Ultimativer Anti-Stress-Tipp zwischen zwei Krisengesprächen? Übung „sich schüttelnder Hund“.
Stimmen aus dem Team
Zlatan:
Welche Fähigkeit aus deinem Privatleben hilft dir im Job am meisten?
Durch den Kampfsport habe ich gelernt, ruhig und fokussiert zu bleiben - selbst in herausfordernden Situationen. Diese innere Stärke und Disziplin helfen mir im Berufsalltag in der Psychiatrie enorm.
Özgür:
Wie bleibst du bei hoher Belastung mit dir selbst verbunden?
Wenn’s stressig wird, atme ich kurz durch, höre auf meinen Bauch und frag mich: Was tut mir gerade gut? Manchmal reicht ein Kaffee, (Zigarette) ein tiefer Atemzug oder ein ehrliches Lächeln, um bei mir zu bleiben.
Marilena:
Wie sieht ein guter Arbeitstag für Dich aus?
Wenn die Patientinnen und Patienten zufrieden sind, bin ich es auch.
Milena:
Welche Superkraft hättest Du gerne im Stationsalltag?
Ich wäre gerne unsichtbar und würde gerne Gedanken lesen können, beides auf Knopfdruck zum Ein- und Ausschalten.
Mischa:
Was hilft Dir, in schwierigen Situationen professionell zu bleiben?
Innere Haltung – jeder Mensch der sich hier vorstellt als Patient oder Patientin benötigt Unterstützung und befindet sich in einer schwierigen Lebenssituation.
Melissa:
Was wünschst Du Dir für die Zukunft der psychiatrischen Pflege?
Ich wünsche mir, dass die psychiatrische Pflege nicht erst zur Stelle sein muss, wenn es brennt, sondern systematisch dafür befähigt wird die Flammen erst gar nicht entstehen zu lassen
Ich wünsche mir, dass die Beziehung zwischen Patienten oder Patientin und Pflege nicht als „Zusatz“ gilt, sondern als zentrale Säule psychiatrischer Behandlung.
Werde Teil des Teams!
Melde dich bei unseren Ansprechpartnerinnen oder bewirb dich über unsere aktuellen Stellenangebote!
Mehr erfahren
Mehr Eindrücke und Informationen zur Station findest du auf unserer Website
Unsere Ansprechpartnerinnen
Möchtest du Teil unseres Teams werden oder hast Fragen? Dann melde dich gerne bei uns.