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SFB Transregio 34 - Pathophysiologie von Staphylokokken in der Post-Genom-Ära

Zielsetzung

Das Anliegen des SFB/Transregio 34 ist es, mit Hilfe der funktionellen Genomforschung zu fundamentalen Aussagen über die Zellphysiologie und Infektionsbiologie des pathogenen Bakteriums Staphylococcus aureus zu gelangen um Staphylokokken-Infektionen in Zukunft erfolgreicher beherrschen und bekämpfen zu können.

Allgemeine Informationen

Staphylococcus aureus besiedelt als Kommensale die Haut und Schleimhäuten der oberen Atemwege bei 30 bis 40 % der Bevölkerung. Daneben kann diese Bakterienart auch verschiedene, z. T. lebensbedrohliche Erkrankungen wie z. B. Wundinfektionen, Toxisches Schocksyndrom, Entzündungen der Herzinnenhaut, Brustdrüsenentzündungen oder Sepsis auslösen und gehört zu den häufigsten Erregern von Noskomialinfektionen. Voraussetzung für eine klinisch manifeste Infektion ist eine lokale (z. B. Gewebeschäden) oder allgemeine Immunschwäche. Besonders besorgniserregend ist die in den vergangenen Jahren zunehmende Antibiotikaresistenz, die Staphylokokken-Infektionen nicht selten an die Grenze der Therapierbarkeit bringen. Ca. 60 % der nosokomialen Infektionen sind auf antibiotikaresistente Bakterien zurückzuführen.

 

In dem SFB/Transregio 34 haben sich Arbeitsgruppen aus drei Universitäten zusammengeschlossen, deren Forschungsschwerpunkte auf den Gebieten der funktionellen Genomforschung und Proteomanalyse von Mikroorgansimen (Universität Greifswald) sowie der Physiologie (Universität Tübingen) und der Infektionsbiologie von Staphylokokken (Universität Würzburg) liegen. Die zentrale Fragestellung, die alle Gruppen miteinander verbindet, ist der bisher wenig beachtete Zusammenhang zwischen der Physiologie des Erregers und dem Pathogenitätsgeschehen. Um hier zu neuen Erkenntnissen zu kommen, sollen insbesondere die Chancen der funktionellen Genomforschung genutzt werden. Die Expertisen in der funktionellen Genomforschung sind auf die drei ausgewählten Standorte gut verteilt, so die Transcriptomics in Tübingen, Würzburg und Greifswald, die "structural genomics" in Tübingen, verschiedene Imaging-Verfahren insbesondere in Würzburg sowie die Bioinformatik vorrangig in Würzburg und Greifswald.

 

 

Weiterführende Informationen  
SFB Transregio 34 Uni Greifswald Zur Homepage
SFB Transregio 34 Homepage Link

 

Sprecher

Prof. Dr. Michael Hecker

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät Greifswald

 

Tel. +49 (0)3834 86-4200
Fax +49 (0)3834 86-4202

 

 

Beteiligte Gruppen Tübingen
  • Friedrich Götz (Mikrobielle Genetik, Fakultät Biologie)
  • Andreas Peschel (Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Fakultät Medizin)
  • Thilo Stehle (Biochemie, Fakultät Chemie und Pharmazie)
  • Christiane Wolz (Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Fakultät Medizin)

 






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