40
Betten
75%
haben eine Fachweiterbildung
2000
Patientinnen und Patienten im Jahr (circa)
Unsere Arbeit
Wir lieben Action!
Was uns ausmacht?
Team
Großes interdisziplinäres Team, flache Hierarchien und echtes Miteinander. Erfahrung trifft Motivation. Mitgestalten ist ausdrücklich erwünscht.
Innovation
Forschung, Lehre und Versorgung gehören zusammen. Studien sind Teil des Alltags, neue Arbeitsstrukturen werden gemeinsam entwickelt und getestet.
Ausstattung
Moderne, standardisierte Zimmer – funktional, übersichtlich, auf hohem technischem Niveau.
Spezialisierung
ARDS-, Weaning- und Herzzentrum mit allen gängigen extrakorporalen Verfahren.
Training & Entwicklung
Regelmäßige Reanimations- und Simulationstrainings, Workshops, Journal Clubs und zertifizierte Kurse (u.a. ECMO). Strukturierte Ausbildungs- und Mentorenprogramme für Pflege und Ärztinnen und Ärzte.
Organisation
Flexible, familienfreundliche Dienstplanung, verlässliches Ausfallmanagement und Personalbemessung nach INPULS®.
Austausch
Monatliche Stationsbesprechungen, Newsletter und interprofessionelles Netzwerk.
Training & Entwicklung
Monatliche ALS- und Beatmungstrainings, interprofessionelle Simulationen und ein fester Fortbildungsplan sind bei uns selbstverständlich. In einem eigenen Schulungsraum trainieren wir realistische intensivmedizinische Szenarien – gemeinsam, praxisnah und auf Augenhöhe.
Als ECMO-Zentrum bieten wir ein strukturiertes, DGAI-zertifiziertes Aus- und Weiterbildungskonzept mit simulationsbasiertem Training. Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter begleiten Auszubildende, neue Mitarbeitende und Weiterzubildende verlässlich im Alltag.
3 Fragen an …
Der Arbeitsalltag auf der Intensivstation ist durch hohe Verantwortung, komplexe Krankheitsbilder und häufig sehr dynamische Situationen geprägt. Eine der größten Herausforderungen ist es, jederzeit schnell und richtig zu reagieren, vor allem wenn sich der Zustand eines Patienten unerwartet verschlechtert. Zusätzlich erfordert die enge Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team eine klare Kommunikation, selbst in stressigen Momenten. Trotz dieser Herausforderungen motiviert mich jeden Tag die Möglichkeit, einen echten Unterschied zu machen – oft in sehr entscheidenden Momenten im Leben der Patienten und ihrer Angehörigen. Auch die fachliche Weiterentwicklung, die Vielfalt der Krankheitsbilder und das Arbeiten auf hohem intensivmedizinischem Niveau geben mir Energie und Freude an meinem Beruf. Besonders motivierend ist für mich das Gefühl, gemeinsam im Team schwierige Situationen zu meistern und dabei zu sehen, wie Patienten Fortschritte machen.
In der Intensivpflege benötigt man eine Kombination aus fachlicher Kompetenz und persönlichen Eigenschaften. Besonders wichtig sind ein strukturiertes, vorausschauendes Arbeiten und die Fähigkeit, Prioritäten schnell und zuverlässig zu setzen. Konzentriertes Handeln - auch unter Druck - ist entscheidend, ebenso wie gute kommunikative Fähigkeiten, um im Team abgestimmt und sicher zu arbeiten. Ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Beobachtungsgabe und klinischem Denken gehört ebenfalls dazu. Darüber hinaus sind Empathie und emotionale Stabilität wichtig, denn man begleitet Patienten und Angehörige oft in sehr belastenden Situationen. Und nicht zuletzt spielt die Bereitschaft zur kontinuierlichen Fortbildung eine große Rolle, da sich medizinische Abläufe und Techniken ständig weiterentwickeln.
3. Wie gehst du mit emotional belastenden Situationen oder kritischen Notfällen um?In kritischen Situationen ist es für mich essenziell, Ruhe zu bewahren und mich auf strukturierte Abläufe zu verlassen. Ich orientiere mich an Standards, versuche klare Prioritäten zu setzen und kommuniziere offen im Team – das hilft, auch in Notfällen handlungsfähig und sicher zu bleiben. Emotionale Belastungen gehören auf der Intensivstation dazu. Ich reflektiere solche Situationen bewusst, spreche mit Kollegen im Team und nutze den Austausch, um sie zu verarbeiten. Im Laufe meiner Tätigkeit habe ich gelernt, Abstand zu finden, ohne die emotionale Seite zu verlieren. Das schützt mich langfristig und ermöglicht mir, auch in schwierigen Momenten verlässlich da zu sein.
3 Fragen an …
Die wichtigsten Lernziele für neue Mitarbeitende auf der Intensivstation bestehen darin, von Beginn an eine offene Fragenkultur zu entwickeln und Unsicherheiten aktiv durch Nachfragen zu klären. Ebenso zentral ist die Fähigkeit, Aufgaben sinnvoll zu verteilen, situationsgerecht anzupassen und bei Bedarf zu delegieren. Teamfähigkeit spielt dabei eine entscheidende Rolle, da die erfolgreiche Versorgung der Patientinnen und Patienten nur im gut abgestimmten interprofessionellen Team möglich ist. Eng damit verbunden ist eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, um Informationen klar, zielgerichtet und respektvoll weiterzugeben. Darüber hinaus sollen neue Mitarbeitende lernen, notwendige Handlungen und Maßnahmen eigenständig zu erkennen und aktiv einzuleiten. Ergänzend dazu ist eine sichere Entscheidungsfähigkeit erforderlich, um in kritischen Situationen zeitnah und verantwortungsvoll die richtigen Entscheidungen treffen zu können.
Learning by doing! Wir versuchen uns an Anleitetagen gemeinsam den Herausforderungen zu stellen. Im normalen Alltag sind erfahrene Kolleginnen und Kollegen immer ansprechbar und erreichbar für Fragen, Problemen und in Notfällen.
3. Welche Eigenschaften machen aus deiner Sicht einen guten Praxisanleiter bzw. eine gute Praxisanleiterin auf der Intensivstation aus?Geduld, Menschenfreundlichkeit, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Freude am eigenen Lernen und berufliche Erfahrung. Eigentlich ein „Eierlegendeswollmilchschwein“
4. Wie begleitest du Mitarbeitende, die noch wenig Erfahrung in der Intensivpflege haben?Wir bieten themenspezifische Fortbildungstage an. Es finden regelmäßig geplante Praxisbegleitungen statt. Wir versuchen durch Fortbildungen und Simulator Training die neuen MA auf die täglichen Herausforderungen einer Intensivstation vorzubereiten.
5. Welche Fehler oder Stolperfallen siehst du häufig bei neuen Teammitgliedern – und wie können sie vermieden werden?Eine der großen Hürden ist eine zu hohe Erwartung des neuen MA an seine eigene Person. Oft ersteht daraus Stress und Frust. Ein lernen kann aber am besten in einer entspannten und freundlichen Atmosphäre stattfinden. Alles braucht seine Zeit.
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