Hand in Hand mit Kompetenz und Hingabe für unsere kleinen und großen Heldinnen und Helden.
5 Fragen an...
Bereits drei Monate vor Arbeitsbeginn hatte ich ein Gespräch mit unserer PDL, um den Wiedereinstieg zu planen und alles Organisatorische im Voraus rechtzeitig zu erledigen. Das heißt ich hatte alle Zugangsdaten am ersten Arbeitstag parat und konnte direkt los starten. In der ersten Zeit war ich zusätzlich geplant und ich hatte eine feste Anleiteperson an meiner Seite und danach immer Ansprechpersonen, falls ich weitere Fragen hatte. Ich bin direkt mit meinen festen Prozent eingestiegen, möglich wäre aber auch eine Steigerung gewesen, dass ich mit weniger Prozent einsteige und dann bspw. nach sechs Monaten den Arbeitsumfang erhöhe.
2. Wieso bist du nach deiner Elternzeit wieder auf Station 12/13 zurückgekommen?Da ich schon seit über zehn Jahren auf der Station arbeite, wollte ich sehr gerne wieder in mein altes Team und in meinen Fachbereich zurückkommen. Die Patienten und Patientinnen mit ihren Grunderkrankungen liegen mir am Herzen und ich habe mich wieder auf die Versorgung gefreut und auch viele Patientinnen und Patienten und deren Eltern haben sich gefreut, als ich wieder zurück auf Station gekommen bin. Die Bereichsleitung und auch das Pflegeteam machen einem fast jeden Dienstplanwunsch möglich und wir haben immer große Freude am gemeinsamen Arbeiten. Die Bezahlung am UKT ist auch oftmals besser als an kleineren Häusern, deswegen hat das zusätzlich dafür gesprochen, zurück zu kommen.
3. Wie bekommst du Job und Familie unter einen Hut?Wir haben auf Station einen Wunschdienstplan und dürfen als Teilzeitkräfte unsere Arbeitstage flexibel angeben. Die Wünsche werden von unseren Bereichsleitungen immer berücksichtigt und ansonsten hilft das Team beim Lösungen finden. Das ist sehr hilfreich und außergewöhnlich! Die Kinderbetreuung haben wir zu Hause institutionsunabhängig gestaltet, das heißt meine Eltern und mein Mann passen abwechselnd auf die Kinder auf.
Meine Arbeitsroutinen abseits des Mutterseins mit dem fachlichen Austausch der Kolleginnen und Kollegen und deren Wertschätzung; Die familiäre Atmosphäre auf Station; Bekannte Patienten und Patientinnen und ihre Eltern mit ihrem Krankheitsverlauf bzw. -entwicklung; Neues Wissen durch die Arbeit zu erlangen
5. Wie geht es dir als Mutter, wenn du kranke Kinder auf Station betreuen musst?Da ich schon lange Zeit vor meinem Muttersein als Kinderkrankenschwester auf Station gearbeitet habe, habe ich früh gelernt eine professionelle Rolle mit respektvollem Mitgefühl einzunehmen. Ich sehe mich als Pflegefachperson, die das Kind mit der Familie ein Stück ihres Weges begleiten darf. Es macht mir Freude diese intensive Zeit mitgestalten zu dürfen und Teil des Prozesses zu sein. In meinem Alltag bin ich sehr dankbar für die oft „selbstverständlichen“ Dinge wie Gesundheit und bin auch dankbar für die „kleineren“ Probleme, da ich weiß, was alles passieren und vorkommen kann. Außerdem hilft mir der Rückhalt im Team und auch Zuhause. Wir sprechen miteinander und helfen uns bei schwierigen Situationen.
Das sind wir!
Mein Tag auf Station mit einem Kind mit Diabetes
Eine Schicht auf Station 13 ist sehr abwechslungsreich und man muss schnell und flexibel reagieren können.
Der Ablauf mit einem Kind mit Diabetes ist dagegen meist sehr strukturiert und geregelt. Gekennzeichnet ist der Tagesablauf durch mindestens sieben Blutzuckermessungen und mindestens fünf Insulininjektionen. Die Blutzucker-Messungen werden vor jeder Mahlzeit durchgeführt, bei Unwohlsein und bei sportlicher Aktivität. Die Insulininjektionen finden immer vor den Mahlzeiten statt und werden an den Blutzuckerwert angepasst. Die Essenszeiten sind auf Station geregelt und an feste Uhrzeiten gebunden. Beim Essen bekommen die Patientinnen und Patienten Unterstützung und Hilfestellung beim Kohlenhydrat-Einheiten schätzen und Insulin spritzen. Neben dieser Unterstützung beim Essen und Insulin spritzen bekommen die Kinder und deren Familie praktische Anleitungen durch die Pflege zu Hypo- und Hyperglykämien, Blutzucker messen und Spritzstellen finden für Insulin. Außerdem gibt es ein großes Programm der unterschiedlichen Bereiche. Die Kinder und deren Familien bekommen Schulungen und Beratungen durch Physiotherapie, Ernährungsberatung, Psychologen und Psychologinnen, Psychosozialen Dienst, Diabetesberatern und Diabetesberaterinnen und Diabetologinnen und Diabetologen. Alle Werte und Besonderheiten werden in unserer Kurve dokumentiert.
Bevor das Kind nach Hause geht, erfolgt eine abschließende Untersuchung, um sicherzustellen, dass die Blutzuckerwerte stabil sind. Das Kind und die Eltern haben einen „Probetag“, wo normalerweise eine Pizza auf Station bestellt wird. Die Eltern an den Tag müssen allein allen Maßnahmen erfolgen (z.B. Blutzucker-Messung, Kohlehydrate rechnen, Insulindosis berechnen, Insulinspritzen). Der Arzt oder die Ärztin spricht mit den Eltern über den Verlauf der Behandlung, gibt Anweisungen zur weiteren Therapie und stellt sicher, dass alle Fragen beantwortet werden. Falls notwendig, wird ein nächster Termin für eine Nachsorgeuntersuchung vereinbart.
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