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Leberbildgebung
Für die Magnetresonanztomographie (MRT) der Leber stehen je nach Fragestellung verschieden Untersuchungstechniken zur Verfügung. In Tübingen werden sowohl konventionelle Methoden und Pulssequenzen als auch neue Techniken und Kontrastmittel verwendet. Hierdurch wird eine kontinuierliche Verbesserung der Erkennung als auch der Differenzierung von Leberherden erzielt.
Der Einsatz von neuen, eigens für die Leberbildgebung entwickelten Kontrastmitteln verbessert deutlich den Leber-Tumor-Kontrast und ermöglicht, das Durchblutungsverhalten von Tumoren genauer zu evaluieren. Darüber hinaus werden in interdisziplinären Forschungsprojekten neue Pulssequenzen (wie beispielsweise die Perfusions- oder Diffusionsbildgebung) entwickelt und in der Routinediagnostik etabliert. Diese Methoden arbeiten kontrastmittelfrei und verbessern durch zusätzliche Informationen über die molekularen Gewebeeigenschaften die Tumorerkennung und -charakterisierung.
Die exzellenten Möglichkeiten der MRT-Leberbildgebung finden auch im Bereich der Tumornachsorge Anwendung. Hierbei wird durch regelmäßige Kontrolluntersuchung der Therapieerfolg überprüft. Falls Rezidive auftreten, können diese somit möglichst früh erfasst werden, um sie einer erneuten oder modifizierten Therapie zuzuführen.
- Optimierung der MRT-Bildgebung zur Abdominaldiagnostik
- Diffusionsbildgebung in der Abdominaldiagnostik
- Einsatz unspezifischer und leberspezifischer MRT-Kontrastmittel
- MRT-Bildgebung in der Nachsorge hepatischer Tumoren
- ASL-Perfusionsbildgebung in Diagnostik und Therapiemonitoring von Schilddrüsenerkrankungen
- ASL-Perfusionsbildgebung des Pankreas
- optimization of abdominal MRI
- diffusion-weighted MR technique in abdominal imaging
- application of non-specific and hepatospecific contrast agents
- MRI in the follow-up of hepatic tumors
