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Hornhautbank Tübingen
Eine Hornhautbank ist eine Institution, die menschliches Gewebe für Operationen (Transplantationen) in der Augenheilkunde zur Verfügung stellt. In der Gewebebank wird Hornhaut und Lederhaut des Auges sowie Amnionmembran (Eihaut des Mutterkuchens (Plazenta)) in Organkultur kultiviert und nach einer Qualitätssicherung für Gewebetransplantationen freigegeben. Mit einer Hornhauttransplantation (Fachausdruck: Keratoplastik) können "Blinde sehend werden". In der Bundesrepublik Deutschland besteht ein Hornhauttransplantat-Engpass; rund die Hälfte der in Deutschland dringend benötigten Transplantate müssen aus Holland oder den USA eingeführt werden.
Die Hornhautbank der Universitäts-Augenklinik Tübingen verwaltet die Warteliste für diejenigen Patienten, die eine Hornhauttransplantation (Keratoplastik) benötigen.
Unsere Aufgabe ist es, für unsere Patienten auf der Warteliste ausreichend Hornhautspender zu finden, die Transplantate bei den Verstorbenen zu entnehmen, sie im Labor der Hornhautbank unter dem Mikroskop zu untersuchen und zu begutachten.
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Danach werden sie in Organkultur konserviert und qualitätsgesichert (DIN EN ISO 9001:2008) für Hornhauttransplantationen zur Verfügung gestellt.
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Im Gegensatz zu den durchbluteten Organen wie Herz, Niere und Leber kann die Hornhaut noch bis zu 72 Stunden nach dem natürlichen Tod entnommen und erfolgreich transplantiert werden.

Efdal Yörük, PD Dr. med., FEBO
Leitung der Hornhautbank

Sebastian Thaler, PD Dr. med., FEBO
Stellv. Leitung der Hornhautbank
Qualitätsmanagement-Beauftragter der Hornhautbank

Tarek Bayyoud, Dr. med.
Assistenzarzt

Martin Ganssauge, Dr. med.
Assistenzarzt

Johanna Hofmann, Dipl.-Ing.
Medizinisch-technische Assistentin
| Unsere offiziellen Fax-Rückantwortbögen | Formulare |
|---|---|
| für Krankenhäuser | PDF-Datei |
| für Hausärzte | PDF-Datei |
| für Pflegeheime | PDF-Datei |
Letzte Änderung: 02.05.2012
