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21.09.2026

"Das Immunsystem darauf trainieren, Krebszellen aufzuspüren"

Wie können wir verhindern, dass Krebs nach einer Behandlung zurückkehrt? Prof. Dr. med. Juliane S. Walz, Sprecherin des iFIT Excellenzclusters und ihr Team entwickeln therapeutische Krebsimpfstoffe, die das Immunsystem darauf trainieren sollen, Krebszellen zu erkennen und zu eliminieren.

📰 Im Münchner Merkur vom 21. September 2026 erklärt Juliane Walz das Prinzip mit einem anschaulichen Vergleich: Ähnlich wie ein Suchhund darauf trainiert wird, einen bestimmten Geruch zu erkennen, wird das Immunsystem durch die Impfung mit krebsspezifischen Peptiden konfrontiert und so darauf trainiert, Krebszellen zu vernichten.

👉 Der nächste große Schritt steht bevor: ImmProCure, eine vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) geförderte klinische Phase-II-Studie zu Prostatakrebs, wird die Kombination eines multi-peptid Impfstoffs mit einem bispezifischen PSMA×CD3-Antikörper untersuchen. Der bispezifische Antikörper wurde von iFIT-Mitglied Prof. Dr. Helmut Salih und seiner Forschungsgruppe am Universitätsklinikum Tübingen entwickelt.

Die randomisierte Phase-II-Studie, an der planmäßig 84 Patienten teilnehmen sollen, richtet sich an Patienten, bei denen nach einer früheren Behandlung erneut Anzeichen für Prostatakrebs festgestellt werden.

💡 ImmProCure gehört zu den ersten Projekten, die im Rahmen der NCT-Förderlinie Overarching Clinical Trial (OCT2) unterstützt werden, und erhält über vier Jahre eine Förderung von mehr als zwei Millionen Euro.

🎯 Ziel ist es, mit nur wenigen Impfungen eine starke und langanhaltende Immunantwort gegen den Krebs hervorzurufen.

👥 Der Münchner Merkur berichtet, dass derzeit Teilnehmer für die bevorstehende Studie gesucht werden. Weitere Informationen gibt es bei der CCU Translationale Immunologie am Universitätsklinikum Tübingen.

📰 Mehr dazu im Münchner Merkur vom 21. September 2026.