Springe zum Hauptteil

Das Klinikum

Heute schon das Morgen sehen

Für die zukunftsfähige Gestaltung des Universitätsklinikums Tübingen ist es von zentraler Bedeutung, die bauliche Infrastruktur zu modernisieren und weiterzuentwickeln. Nur wenn sich die räumliche Umgebung den modernen Anforderungen anpasst, lassen sich die Prozesse der Hochleistungsmedizin und komplexen Patientenversorgung optimal abbilden. Auch moderne Forschung und Lehre erfordern Umstrukturierung, bauliche Veränderung und Weiterentwicklung. Ebenso wie die standortnahe Unterbringung Auszubildender und Angestellter.

Derzeit werden am Universitätsklinikum Tübingen zahlreiche Bauprojekte umgesetzt. Obwohl diese den laufenden Krankenhausbetrieb nicht behindern, wird es hin und wieder zu Beeinträchtigungen an unseren Standorten Kliniken Berg und Kliniken Tal kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Neubau Forschungsinstitut „M3"

Im Neubau des M3-Laborgebäudes wird ein neues, innovatives Foschungsinstitut der Medizinischen Fakultät Tübingen untergebracht. M3 steht für Malignom, Metabolom und Mikrobiom. Hier werden also die Zusammenhänge zwischen Krebs, Infektionen und Stoffwechsel erforscht. Baubeginn für das Forschungsinstitut war 2019. Es soll 2022 fertiggestellt werden. Die Gesamtkosten werden ca. 43 Millionen Euro betragen. Das Projekt wurde vom Wissenschaftsrat als exzellent anerkannt, 50 Prozent der Baukosten übernimmt deshalb der Bund.

Neubau eines Lehr- und Lernzentrums für die Med. Fakultät

Der Neubau eines Lehr- und Lernzentrums für die Medizinische Fakultät wird die bislang auf dem Gelände verstreuten und teils veralteten Einrichtungen für die studentische Lehre in einem modernen Gebäudekomplex zusammenfassen. Im neuen Gebäude wird auch die Pflegeschule untergebracht. Baubeginn ist 2023. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2027 geplant.

Aufstockung der Crona Kliniken

Im Zuge der Erneuerung der Crona-Stationen soll der Bauteil 420 der Crona Kliniken um ein zusätzliches Geschoss aufgestockt werden. Dort sollen Büros für unterschiedliche patientennahe Verwaltungs- und Forschungsbereiche geschaffen werden. Die Aufstockung soll 2022 beginnen und bis 2024 abgeschlossen sein. Die Aufstockung der Crona Kliniken wird ca. 17 Millionen Euro kosten und die Schaffung eines neuen Hubschrauberlandeplatzes beinhalten.

Frauenklinik: Anbau für Pränatal- und Kinderwunschambulanz sowie zwei Pflegestationen

Nach Umzug und Abriss des alten ZMK-Vorklinik-Gebäudes westlich der Frauenklinik soll die Frauenklinik von 2023 bis ca. 2025 einen neuen Anbau erhalten.
Dort werden die Pränatal- sowie die Kinderwunschambulanz mit dazugehörigem Labor in adäquaten Räumlichkeiten untergebracht. In den beiden darüber liegenden Geschossen findet die Versorgung gynäkologischer Patientinnen sowie Wöchnerinnen statt. Die Erweiterung wird ca. 38 Millionen Euro kosten.
Um die Bettenkapazitäten bereits im Vorfeld aufbauen zu können, wird ein Bettencontainer mit ca. 20 Betten aufgestellt werden. Dieser soll bis August 2020 aufgestellt werden und ca. 2,2 Millionen Euro kosten.

Aufstockung Laborgebäude des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Ab 2020 bis 2022 soll das Laborgebäude des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde aufgestockt werden, um dort neue und moderne Lehrbereiche für die vorklinische Zahnmedizinerausbildung zu schaffen. Baukosten: ca. 9,2 Millionen Euro.

Neubau der Universitätsapotheke

Derzeit ist die Universitätsapotheke in einem alten Gebäude untergebracht, indem weder die baurechtlichen noch die logistischen und produktionstechnischen Anforderungen an einen modernen Apothekenbetrieb dargestellt werden können. Seit Herbst 2017 entsteht ein neues Gebäude auf dem Gelände der Kliniken Berg. Der Bezug ist für Ende 2020 geplant. Die Baukosten von rund 23 Millionen Euro hat das Finanzministerium der Staatlichen Hochbauverwaltung zur Verfügung gestellt.

Neubau Schülerwohnheime und Personalwohnheime

Zwischen 2021 und 2023 errichtet das Klinikum im Areal westlich des Breiten Wegs drei neue Schülerwohnheime sowie sechs Personalwohnheime, um zusätzlichen, dringend benötigten Platz zu schaffen für klinikumsnahe Unterkünfte und um gleichzeitig die maroden Schülerwohnheime auf dem Schnarrenberg zugunsten des neuen Lehrzentrums abreißen zu können. Das Projekt ist mit rund 50 Millionen Euro veranschlagt.

Gelenkbau: Bauliche Verbindung zwischen Innerer Medizin und den Crona Kliniken

Der sogenannte "Gelenkbau" bildet den ersten Bauabschnitt der zukünftigen neuen Medizinischen Klinik. Er wird die Innere Medizin mit den Crona Kliniken baulich verbinden. Zahlreiche zentrale Einrichtungen wie Ambulanzen, Endoskopie, Herzkatheter, Radiologie, Intermediate-Care-Bereiche sowie einige Pflegestationen der Medizinischen Klinik werden hier untergebracht. Die Fertigstellung des Gelenkbaus wird Auftakt für die Schaffung eines neuen zentralen Haupteingangs der Schnarrenbergkliniken mit einer interdisziplinärer Patienten- und Notaufnahme. Baubeginn ist 2026, die Fertigstellung ist für 2031 geplant. Die Kosten für die Errichtung des Gelenkbaus werden sich auf ca. 250 Millionen Euro belaufen.

Neubau für Pathologie, humangenetische und mikrobiologische Diagnostik und Neuropathologie

Auf dem oberen Schnarrenberg entsteht bis voraussichtlich 2024 der Neubau für die Pathologie und die humangenetische sowie mikrobiologische Diagnostik. Auch die Neuropathologie, die sich mit Hirnforschung beschäftigt, wird hier untergebracht. Der Neubau ist ein wichtiger Baustein für die zukünftige Konzentration der vorklinischen Institute in diesem Areal, in dem später auch das physiologische und das anatomische Institut angesiedelt werden sollen. Baubeginn: 2021. Der Neubau wird ca. 47 Millionen Euro kosten.

Umbau Zentral-OP

Die zentrale Operationsabteilung, der sogenannte Zentral-OP, wurde bereits 2008 durch zwei neue Operationssäle erweitert. Bis 2026 wird der Trakt schrittweise komplett neustrukturiert. Der völlig neue Grundriss wird auf der vorhandenen Fläche Platz für 22 statt bisher 20 Operationssäle bieten, über zentrale Einleitungs- und Aufwachzonen verfügen und durch ein ausgeklügeltes Lagerungs- und Logistikkonzept ergänzt.

ZOP-Sanierung: Containerinterim

Um auch während der Sanierungsphase des Zentral-OPs einen vollständigen OP-Betrieb zu gewährleisten wird im Jahr 2020 für etwa 5 Jahre die chirurgische Intensivstation mit einem Containerinterim für 4 OP-Säle überbaut. Die Baukosten für das Containerinterim belaufen sich auf ca. 12 Millionen Euro.

Kinderklinik: Anbau für Großgeräte und Büros

Als Vorabmaßnahme für den Gelenkbau ist die Verlagerung von zwei Großgeräten, einem 3-Tesla-MRT sowie einem PET-MR, notwendig. Hierfür wird ein neuer Anbau direkt an der Kinderklinik geschaffen, sodass die Geräte sowohl von großen als auch von kleinen Patienten genutzt werden können. Hinzu kommt eine Büroebene, die die drückende Büroknappheit in der Kinderklinik etwas mildert.
Finanziert wird die Maßnahme über die Sanierungsoffensive des Landes Baden-Württemberg. Der Anbau wird ca. 8 Millionen Euro kosten und soll bis 2024 fertig gestellt werden. Bis dahin wird es parallel Umstrukturierungen in den Ebenen 2 und 3 der bestehenden Kinderklinik geben. Außerdem wird das Gebäude insgesamt brandschutzsaniert.

Erweiterung des ViTa-Gebäudes

Das Verfügungs- und Funktionsgebäude im Talbereich (ViTa) soll ab Anfang 2021 bis Ende 2022 um einen modernen Stationsbereich für die Psychosomatik erweitert werden. Auch die psychosomatische Tagesklinik wird später ins ViTa-Gebäude verlagert, so dass die gesamte Psychosomatik an diesem Ort konzentriert und zusammen geführt wird. Die Baumaßnahme wird ca. 9 Millionen Euro kosten.

Anbau der Jugendpsychiatrie

Die Jugendpsychiatrie soll um einen modernen dreigeschossigen Anbau erweitert, um dort die Jugend-, Kinder- und Kriseninterventionsstation in neuen Räumlichkeiten unterbringen zu können. Im Altbau werden dann die jugendpsychiatrische Tagesklinik sowie neue Ambulanzen integriert. Der Baubeginn ist noch offen. Insgesamt belaufen sich die Baukosten auf ca. 12,7 Millionen Euro.

Mehr zum Anbau der Jugendpsychiatrie

Aufstockung des Laborgebäudes der Frauenklinik für die Neonatologie

Das Laborgebäude der Frauenklinik soll ab 2021 aufgestockt werden für eine neue und innovative Intensiveinheit der Neonatologie, in der Angehörige direkt bei ihren Kindern wohnen und übernachten können. Baubeginn: 2021. Baukosten: ca. 6 Millionen Euro.

Mehr zur Erweiterung der Neonatologie

Sanierung der Stationen der Crona Kliniken

Die Crona Kliniken gingen 1988 und 1989 in Betrieb. Das zentrale Gebäude auf dem Schnarrenberg ist noch heute das Herzstück des Klinikstandortes „Berg“. Seitdem haben zahlreiche Umbauten stattgefunden. Auch die Pflegestationen des ehemals so modernen Klinikbaus benötigen bauliche Weiterentwicklung und werden derzeit saniert. Der Umbau bei laufendem Betrieb ist eine große Herausforderung: Zahlreiche Rochaden und Umzüge innerhalb des Gebäudes sind notwendig, damit die zu sanierenden Bereiche für die Bauarbeiten freigeräumt werden können. Der erste Bauabschnitt begann im Jahr 2015, die Sanierung wird mit dem sechsten und letzten Bauabschnitt im Jahr 2026 abgeschlossen sein.

Umbau Versorgungszentrum für eine neue Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte

Ab dem Frühjahr 2020 wird die ehemalige Zentralküche gegenüber der Kinderklinik vollständig umgebaut, um in diesen Flächen eine hochmoderne Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte unterzubringen. Ab Ende 2021 sollen dort sämtliche Instrumente aller Abteilungen des UKT zentral nach den neuesten hygienischen Standards sterilisiert werden. Die Baukosten in Höhe von rund 21 Mio. € werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

Cookie Einstellungen
Bitte treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren.
Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe.
 
Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen.

Cookies zulassen:
Wir setzen das Analysetool Google Analytics ein, um Besucher-Informationen wie z.B. Browser, Land, oder die Dauer, wie lange ein Benutzer auf unserer Seite verweilt, zu messen. Ihre IP-Adresse wird anonymisiert übertragen, die Verbindung zu Google ist verschlüsselt.

Nur notwendige Cookies zulassen:
Wir verzichten auf den Einsatz von Analysetools. Es werden jedoch technisch notwendige Cookies, die eine reibungslose Navigation und Nutzung der Webseite ermöglichen, gesetzt (beispielsweise den Zugang zum zugangsbeschränkten Bereich erlauben).

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit auf der Seite Datenschutzerklärung ändern. Zum Impressum.

Zurück

Cookies zulassen Nur notwendige Cookies zulassen