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Für die zukunftsfähige Gestaltung des Universitätsklinikums Tübingen ist es von zentraler Bedeutung, die bauliche Infrastruktur zu modernisieren und weiterzuentwickeln. Nur wenn sich die räumliche Umgebung den modernen Anforderungen anpasst, lassen sich die Prozesse der Hochleistungsmedizin und komplexen Patientenversorgung optimal abbilden. Auch moderne Forschung und Lehre erfordern Umstrukturierung, bauliche Veränderung und Weiterentwicklung. Ebenso wie die standortnahe Unterbringung Auszubildender und Angestellter.

Derzeit werden am Universitätsklinikum Tübingen zahlreiche Bauprojekte umgesetzt. Obwohl diese den laufenden Krankenhausbetrieb nicht behindern, wird es hin und wieder zu Beeinträchtigungen an unseren Standorten Kliniken Berg und Kliniken Tal kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Neubau Forschungsinstitut „M3"

Im Neubau des M3-Laborgebäudes wird ein neues, innovatives Foschungsinstitut der Medizinischen Fakultät Tübingen untergebracht. M3 steht für Malignom, Metabolom und Mikrobiom. Hier werden also die Zusammenhänge zwischen Krebs, Infektionen und Stoffwechsel erforscht. Baubeginn für das Forschungsinstitut ist 2019. Es soll 2022 fertiggestellt werden. Die Gesamtkosten werden ca. 38,2 Millionen Euro betragen. Das Projekt wurde vom Wissenschaftsrat als exzellent anerkannt, 50 Prozent der Baukosten übernimmt deshalb der Bund.

Neubau eines Lehr- und Lernzentrums für die Med. Fakultät

Der Neubau eines Lehr- und Lernzentrums für die Medizinische Fakultät wird die bislang auf dem Gelände verstreuten und teils veralteten Einrichtungen für die studentische Lehre in einem modernen Gebäudekomplex zusammenfassen. Im neuen Gebäude wird auch die Pflegeschule untergebracht. Baubeginn ist 2022. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2026 geplant. Baukosten ca. 90 Millionen Euro.

Aufstockung der Crona Kliniken

Im Zuge der Erneuerung der Crona-Stationen soll der Bauteil 420 der Crona Kliniken um ein zusätzliches Geschoss aufgestockt werden. Dort sollen Büros für unterschiedliche patientennahe Verwaltungs- und Forschungsbereiche geschaffen werden. Die Aufstockung soll 2022 beginnen und bis 2023 abgeschlossen sein. Die Aufstockung der Crona Kliniken wird ca. 12 Millionen Euro kosten.

Frauenklinik: zusätzliche Pflegestation und Zimmer für die IMC-Versorgung

Nach Umzug und Abriss des alten ZMK-Vorklinik-Gebäudes westlich der Frauenklinik soll von 2021 bis ca. 2022/23 die Frauenklinik um eine zusätzliche Pflegestation sowie um moderne Zimmer für die Intermediate-Care-Versorgung erweitert werden. Die Erweiterung wird ca. 9,5 Millionen Euro kosten.

Neubau der Universitätsapotheke

Derzeit ist die Universitätsapotheke in einem alten Gebäude untergebracht, indem weder die baurechtlichen noch die logistischen und produktionstechnischen Anforderungen an einen modernen Apothekenbetrieb dargestellt werden können. Seit Herbst 2017 entsteht ein neues Gebäude auf dem Gelände der Kliniken Berg. Der Bezug ist für 2020 geplant. Die Baukosten von rund 19,1 Millionen Euro hat das Finanzministerium der Staatlichen Hochbauverwaltung zur Verfügung gestellt.

Umbau Zentral-OP

Die zentrale Operationsabteilung, der sogenannte Zentral-OP, wurde bereits 2008 durch zwei neue Operationssäle erweitert, bis 2025 wird der Trakt schrittweise komplett neustrukturiert. Der völlig neue Grundriss wird auf der vorhandenen Fläche Platz für 22 statt bisher 20 Operationssäle bieten, über zentrale Einleitungs- und Aufwachzonen verfügen und durch ein ausgeklügeltes Lagerungs- und Logistikkonzept ergänzt.

Gelenkbau: bauliche Verbindung zwischen Innerer Medizin und den Crona Kliniken

Der sogenannte "Gelenkbau" bildet den ersten Bauabschnitt der zukünftigen neuen Medizinischen Klinik. Er wird die Innere Medizin mit den Crona Kliniken baulich verbinden. Zahlreiche zentrale Einrichtungen wie Ambulanzen, Endoskopie, Herzkatheter, Radiologie, Intensiv- und Intermediate-Care-Bereiche sowie einige Pflegestationen der Medizinischen Klinik werden hier untergebracht. Die Fertigstellung des Gelenkbaus wird Auftakt für die Schaffung eines neuen zentralen Haupteingangs der Schnarrenbergkliniken mit einer interdisziplinärer Patienten- und Notaufnahme. Baubeginn ist 2023, die Fertigstellung ist für  2027 geplant. Die Kosten für die Errichtung des Gelenkbaus werden sich auf ca. 250 Millionen Euro belaufen.

Neubau für Pathologie, humangenetische und mikrobiologische Diagnostik und Neuropathologie

Auf dem oberen Schnarrenberg entsteht bis voraussichtlich 2024 der Neubau für die Pathologie und die humangenetische sowie mikrobiologische Diagnostik. Auch die Neuropathologie, die sich mit Hirnforschung beschäftigt, wird hier untergebracht. Der Neubau ist ein wichtiger Baustein für die zukünftige Konzentration der vorklinischen Institute in diesem Areal, in dem später auch das physiologische und das anatomische Institut angesiedelt werden sollen. Baubeginn: 2021. Der Neubau wird ca. 40 Millionen Euro kosten.

Neubau Schülerwohnheime und Personalwohnheime

Zwischen 2019 und 2021 errichtet das Klinikum im Areal westlich des Breiten Wegs drei neue Schülerwohnheime sowie sechs Personalwohnheime, um zusätzlichen, dringend benötigten Platz zu schaffen für klinikumsnahe Unterkünfte und um gleichzeitig die maroden Schülerwohnheime auf dem Schnarrenberg zugunsten des neuen Lehrzentrums abreißen zu können. Das Projekt ist mit rund 45 Millionen Euro veranschlagt.

Aufstockung des Crona-Anbaus "Hochpräzisionsbestrahlung"

Der bereits bestehende Crona-Anbau "Hochpräzisionsbestrahlung" wird bis vermutlich 2020 um zwei Bürogeschosse aufgestockt, um dort Raum für IT-Fachkräfte und IT-Forschungsbereiche zu schaffen. Baubeginn wird 2019 sein. Kosten: ca. 4,5 Millionen Euro.

Aufstockung Modulgebäude auf Crona-Dachgarten

Um Platz für die Grunderneuerung der Crona-Pflegestationen zu schaffen, wird bis Ende 2018 auf dem südwestlichen Dachgarten des Crona-Gebäudes ein Modulgebäude für eine orthopädische Pflegestation errichtet. Baubeginn war im August 2018. Der Neubau kostet rund 4,5 Millionen Euro.

ZOP-Sanierung: Containerinterim

Um auch während der Sanierungsphase des Zentral-OPs einen vollständigen OP-Betrieb zu gewährleisten wird im Jahr 2019 für etwa 4 Jahre die chirurgische Intensivstation mit einem Containerinterim für 4 OP-Säle überbaut. Die Baukosten für das Containerinterim belaufen sich auf ca. 7,7 Millionen Euro.

Aufstockung Laborgebäude des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Ab 2019 bis 2021 soll das Laborgebäude des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde aufgestockt werden, um dort neue und moderne Lehrbereiche für die vorklinische Zahnmedizinerausbildung zu schaffen. Baukosten: ca. 5 Millionen Euro.

Neubau Modulgebäude mit Büros

Angesichts der enormen Büroknappheit und des rasch wachsenden Bürobedarfs auf dem Schnarrenberg wird bis November 2018 nahe der neuen Augenklinik ein Modulgebäude mit Büros für die neuen Gesundheitsfachberufe sowie für IT-Fachkräfte und IT-Forschung errichtet.

Fassadenerneuerung HNO-Klinik

Bis 2020 erhält die HNO-Klinik ein neues Gesicht, indem die alte Fassade umfassend saniert wird. Die Blechverkleidung wird komplett entfernt und Teile der bisherigen Holzrahmenkonstruktion werden ausgetauscht. Die betroffenen Räume werden mit Staubschutzwänden geschützt. In den Gebäudeteilen der Ebenen 1 bis 3 werden nur kleinere Sanierungsarbeiten vorgenommen. Lärmintensives Arbeiten findet zwischen 6.00 bis 7.45 Uhr und 16.00 bis 20.00 Uhr statt.

Erweiterung des ViTa-Gebäudes

Das Verfügungs- und Funktionsgebäude im Talbereich (ViTa) soll ab 2019 bis 2020 um einen modernen Stationsbereich für die Psychosomatik erweitert werden. Auch die psychosomatische Tagesklinik wird dann ins ViTa-Gebäude verlagert, so dass die gesamte Psychosomatik an diesem Ort konzentriert und zusammen geführt wird. Die Baumaßnahme wird ca. 5 Millionen Euro kosten.

Anbau der Jugendpsychiatrie

Die Jugendpsychiatrie wird bis 2020 um einen modernen dreigeschossigen Anbau erweitert, um dort die Jugend-, Kinder- und Kriseninterventionsstation in neuen Räumlichkeiten unterbringen zu können. Im Altbau werden dann die jugendpsychiatrische Tagesklinik sowie neue Ambulanzen integriert. Baubeginn ist 2019. Insgesamt belaufen sich die Baukosten auf ca. 7,5 Millionen Euro.

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Aufstockung des Laborgebäudes der Frauenklinik für die Neonatologie

Das Laborgebäude der Frauenklinik soll bis 2020 aufgestockt werden für eine neue und innovative Intensiveinheit der Neonatologie, in der Angehörige direkt bei ihren Kindern wohnen und übernachten können. Baubeginn: 2019. Baukosten: ca. 5,5 Millionen Euro.

Sanierung der Stationen der Crona Kliniken

Die Crona Kliniken gingen 1988 und 1989 in Betrieb. Das zentrale Gebäude auf dem Schnarrenberg ist noch heute das Herzstück des Klinikstandortes „Berg“. Seitdem haben zahlreiche Umbauten stattgefunden. Auch die Pflegestationen des ehemals so modernen Klinikbaus benötigen bauliche Weiterentwicklung und werden derzeit saniert. Der Umbau bei laufendem Betrieb ist eine große Herausforderung: Zahlreiche Rochaden und Umzüge innerhalb des Gebäudes sind notwendig, damit die zu sanierenden Bereiche für die Bauarbeiten freigeräumt werden können. Der erste Bauabschnitt begann im Jahr 2015, die Sanierung wird mit dem sechsten und letzten Bauabschnitt im Jahr 2024 abgeschlossen sein.