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Das Klinikum

Pflege am Klinikum

Kompetente Pflege - Nah am Menschen

Unser Ziel ist es, Sie während Ihres Krankenhausaufenthalts in Ihrer individuellen Lebenssituation zu unterstützen, zu begleiten und zu beraten. Unser Handeln wird dabei von Humanität, ethischer und sozialer Verantwortung geprägt. 

Mit uns steht Ihnen immer ein persönliches Gesicht gegenüber - jemand, der Sie als Persönlichkeit fachlich kompetent auf dem Weg durch das Klinikum begleitet.

Um diese anspruchsvolle Dienstleistung in den stationären, ambulanten und funktionstechnischen Bereichen umsetzen zu können, sind derzeit rund 3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegedienst beschäftigt. Unterstützt werden sie von rund 800 Lernenden in den Gesundheitsfachberufen sowie von rund 800 jungen Menschen im Bundesfreiwilligendienst, im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Praktikum.


17
Kliniken
105
Stationen
1.577
Betten
3.700
Pflegefachkräfte

Erhebung des Pflegepersonalquotienten (PPQ):
Personalausstattung in der Pflege am UKT deutlich über Bundesdurchschnitt

Am 1. Januar 2019 ist das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist es, bessere Personalausstattung und Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege zu etablieren. In diesem Zusammenhang wurde erstmalig für das Jahr 2020 der sogenannte Pflegepersonalquotient (PPQ) in deutschen Krankenhäusern ermittelt. Das Universitätsklinikum Tübingen schneidet dabei überdurchschnittlich gut ab und gehört zu den 15 Prozent der Krankenhäuser in Deutschland mit der besten Personalausstattung in der Pflege.

Mehr Infos 

Orientierung bietet das dem Uniklinikum zugrunde liegenden Leitbild

Der Mensch zuerst

Die uns anvertrauten Patienten stehen im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit. Wir betreuen, begleiten und pflegen sie einfühlsam, verantwortungsvoll und zuverlässig - und das mit großer Leidenschaft. Mit uns steht dem Patienten immer ein persönliches Gesicht gegenüber.

Wissen

Für Erkrankte und ihre Angehörigen sind wir ein kompetenter Ansprechpartner - rund um die Uhr. Dafür bauen wir auf eine gute Praxisanleitung, lebenslanges Lernen und die Qualität unserer Aus-, Fort- und Weiterbildungen bzw. unserer Studiengänge.

Zusammenarbeit

Wir verstehen uns als Teil eines interprofessionellen Teams und tragen dazu bei, dass gemeinsam die unterschiedlichen Gesichtspunkte der Professionen bestmöglich für den Patienten wirksam werden können.

Maßstäbe setzen

Wir entwickeln die Standards für die pflegerische Versorgung weiter - über den universitären Lehrstuhl Pflege und Hebammenwissenschaft, durch Pflegeforschungsprojekte und mit dem Aufbau zukunftsweisender Organisationsmodelle.

Dienstbesprechung in kleiner Runde: Das Team trifft sich regelmäßig zum gemeinsamen Austausch.
Der persönliche Kontakt zu den Patienten ist uns besonders wichtig.
Ein interprofessioneller Austausch ist gewährleistet.

Aber machen Sie sich selbst ein Bild!

Ihre Karrierechancen bei uns am Klinikum

Am Uniklinikum Tübingen haben Sie in der Pflege unterschiedliche Karrieremöglichkeiten. Über Fachweiterbildungen oder ein Studium können Sie sich weiterqualifizieren und so in den vier Bereichen Management, Versorgung, Pädagogikund Forschung Karriere machen. Wir freuen uns darauf, Sie bei diesem Weg zu unterstützen.

Magnet4Europe-Studie

Seit September 2020 nimmt das Universitätsklinikum Tübingen an der europaweiten Studie Magnet4Europe teil. Dabei handelt es sich um eine Interventionsstudie, die sich zum Ziel setzt, die tägliche Arbeit des Gesundheitspersonals neu zu gestalten und zu verbessern – gerade im Hinblick auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden. Vorbild und Partner der Studie sind die sogenannten Magnet-Hospitals aus den USA. 

Wie das Konzept erfolgreich und sinnvoll in Europa eingesetzt werden kann, will die Studie bis Ende 2023 herausfinden.

Aufbruch zur Exzellenz - das bedeutet für die drei Uniklinika in Baden-Württemberg sich auf den Weg zu machen, um ein Magnetkrankenhaus zu werden.

Magnetkrankenhäuser zeichnen sich durch exzellente Patientenergebnisse sowie durch eine hohe Zufriedenheit der Pflegefachpersonen aus.

Dabei spielen effiziente Prozesse, Bindung von fachlich exzellenten Beschäftigten, eine hohe Patientenorientierung sowie die Weiterentwicklung und kontinuierliche Überprüfung der Ergebnisse eine ausschlaggebende Rolle. Magnetkrankenhäuser oder Magnet Hospitals ist die Bezeichnung für ein US-amerikanisches Qualitätssiegel, mit dem die Pflegequalität von Topkliniken in den USA ausgezeichnet wird.

„Magnet4Europe“ ist eine europaweite Interventionsstudie, an der das Uniklinikum Tübingen teilnimmt. Die EU-geförderte Studie hat das Ziel, die Arbeitsumgebung von pflegerischem und ärztlichem Personal so zu gestalten, dass sich einerseits die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden (z. B. Arbeitszufriedenheit, Verringerung von Burnout, Fehlzeiten und Fluktuation), aber auch Patientensicherheit und die Patientenoutcomes verbessern. 

An der Studie nehmen 60 Kliniken aus 5 europäischen Ländern – in Belgien, Deutschland, Großbritannien, Irland und Schweden – teil.   Geleitet wird die Studie von Prof. Walter Sermeus (KU Leuven) und Prof. Linda Aiken (University of Pennsylvania). Für die 20 teilnehmenden Krankenhäuser aus Deutschland wird die Studie vom Projekt-Team Prof. Dr. Reinhard Busse an der TU Berlin koordiniert und begleitet.

Die Intervention zielt auf eine enge berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit mit den interprofessionellen Teams in den Kliniken ab, bei der unterschiedliche Maßnahmen eingesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen die Zusammenarbeit, Versorgungsqualität, Führungskultur und Organisation der Arbeit. 

Der gesamte Veränderungs- und Implementierungsprozess wird von einem erfahrenen Magnet®-zertifizierten Krankenhaus aus den USA in einer 1:1 Partnerschaft unterstützt und begleitet. Das UKT nutzt somit die Chance, in einen Erfahrungsaustausch mit Expertinnen und Experten, Universitäten und zertifizierten Kliniken international zu treten.

Der eingeschlagene Weg bedeutet einen Kulturwandel für die Beschäftigten und eine Transformation des Systems. Wir sind jedoch überzeugt, dass das Modell des Magnetkrankenhauses die Qualitätsentwicklung in der Pflege nachhaltig vorantreibt und eine sehr gute patientenzentrierte Pflege ermöglicht. 

Aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen erfordern innovative Konzepte besonders in der Pflege. Studien zeigen, dass die Implementierung des Magnet-Ansatzes die Personalzufriedenheit und Patientenergebnisse wie auch die Arbeitsumgebungen und -bedingungen verbessert. Der Ansatz ist auf kontinuierliche Verbesserung und Innovation ausgerichtet. 

Besonderes Merkmal eines Magnet-Krankenhauses ist vor allem eine hohe Fachkompetenz, mit der exzellente Patientenergebnisse erzielt werden sowie eine große Mitarbeiterzufriedenheit und geringe Fluktuationsrate. 

Magnetkrankenhäuser zeichnen sich einerseits durch eine offene Kommunikation zwischen den Berufsgruppen und andererseits durch einen angemessenen Personalmix aus. Beides zielt darauf ab, das bestmögliche Arbeitsumfeld für die Mitarbeitenden und die besten Ergebnisse bei Patientinnen und Patienten zu erreichen.

Das Magnet-Modell besteht aus fünf Komponenten. Diese agieren und reagieren miteinander und sind in ständiger Bewegung. 

Jede Komponente hat spezifische Inhalte: 

1. Strukturelles Empowerment: Flache Hierarchien ermöglichen einerseits den Einbezug von Pflegekräften in Entscheidungen, die die direkte Patientenversorgung betreffen (shared governance) und führt andererseits zu hoher Entscheidungsautonomie durch direkte Übertragung von Verantwortung auf die Bereichsleitungsebene. Die interprofessionelle Kommunikation erfolgt auf Augenhöhe und die Pflege ist bspw. in interprofessionellen Entscheidungsgruppen beteiligt. 

2. Transformationale Führung: Das Führungsverhalten in Magnet-Krankenhäuser zeichnet sich durch Partizipation, Zugänglichkeit, Präsenz und Wertschätzung aus. Die Führungskräfte motivieren statt kontrollieren. Sie betrachten Mitarbeitende individuell und unterstützen sie in ihrer Entwicklung. Gemeinsam werden Innovationen zur Verbesserung des Arbeitsumfeldes initiiert. 

3. Exemplarische professionelle Praxis: Pflegekräfte sind an der Entwicklung, Implementierung und Evaluation des professionellen Modells pflegerischer Praxis beteiligt. Sie übernehmen Führungsaufgaben bei interprofessioneller Zusammenarbeit und zeichnen sich durch Eigenverantwortung und Selbstständigkeit aus. Die Pflegenden verfügen über eigenständige Verantwortungsbereiche. Sie bilden sich in bestimmten klinischen Feldern weiter und sind als Expertinnen und Experten auch für die Praxisanleitung tätig.

4. Neues Wissen, Innovationen und Verbesserungen: Die Klink fördert pflegewissenschaftliche Strukturen. Pflegekräfte evaluieren und nutzen Evidenz für ihre Praxis und sind am Prozess der Qualitätsentwicklung beteiligt. Pflegekräfte wirken aktiv am Qualitätsmanagement mit. 

5. Empirische Outcomes: Pflegequalität wird anhand von Qualitätsindikatoren systematisch bestimmt und gemessen (pflegesensitive Ergebnisse), auf die die Pflege durch Maßnahmen aktiv einwirken kann, bspw. Sturz, Dekubiti. Im Rahmen eines Benchmarks werden diese Ergebnisse mit anderen Kliniken verglichen und Schlussfolgerungen gezogen. Zu den Qualitätsindikatoren gehören auch Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit wie auch strukturelle Rahmenbedingungen. 

In einem Magnet-Krankenhaus zu arbeiten, bedeutet für Pflegekräfte… 

  • dass sie ihre berufliche Praxis stärker selbst bestimmten können mit mehr Handlungsautonomie und Eigenverantwortung. Dies führt vermutlich zu mehr psychischem Wohlbefinden und weniger Burnout
  • mehr Wertschätzung und eine Weiterentwicklung der professionellen Pflege
  • eine positivere Beziehung zu anderen Berufsgruppen 
  • Unterstützung durch Leitungskräfte

Die Behandlung in einem Magnet-Krankenhaus bedeutet für die Patientinnen und Patienten eine exzellente Versorgungs- und Behandlungsqualität durch hochqualifizierte Expertinnen und Experten, eine hohen Patientensicherheit und -zufriedenheit. Dazu kommen eine stetige Weiterentwicklung und Implementierung von neuesten, wissenschaftlichen Ergebnissen und Innovationen in die Praxis.

Magnetkrankenhäuser sind ein Erfolgsprojekt in den USA und gleichzeitig eine Chance für die Krankenhäuser in Deutschland, welche auf eine gute Versorgungsqualität und eine gute Personalausstattung Wert legen!

Aufbruch zur Exzellenz - „Magnet4Europe“ kann dazu beitragen,

  • die „Besten“ Pflegekräfte zu gewinnen und zu halten (Wettbewerbsvorteil)
  • das Vertrauen der Patientinnen und Patienten zu gewinnen 
  • die Patientenversorgung nachhaltig zu optimieren, um „die bestmögliche Betreuung“ für die Patienten und Angehörige zu ermöglichen
  • Exzellenz in der Pflege sichtbar zu machen und zu fördern

Die Organisation der Pflege am Uniklinikum Tübingen

Pflegedirektion

Der Pflegedirektor und seine Vertretung tragen die Gesamtverantwortung für den Geschäftsbereich der Pflege. Sie vertreten die Interessen der Pflegeversorgung innerhalb und außerhalb des Klinikums. Der Pflegedirektor ist ein vom Aufsichtsrat bestelltes Mitglied im Klinikumsvorstand. Dies ermöglicht eine direkte Einflussnahme auf die pflegerischen Struktur- und Versorgungsprozessen am Klinikum. Die Weiterentwicklung und Sicherung der Pflegequalität steht hierbei im Fokus.

Damit Menschen gut versorgt und gepflegt werden und es auch in Zukunft professionell ausgebildete und kompetente Menschen in der Pflege, am Krankenbett, im Kreißsaal, im OP, im Management und in der Lehre gibt, schaffen wir attraktive Rahmenbedingungen. Einerseits für die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden, andererseits für die Gestaltung einer abwechslungsreichen und interessanten Ausbildung am Klinikum. Der Aufbau und die Begleitung der Studiengänge Pflege- und Hebammenwissenschaften ist ein weiterer Schwerpunkt.

Pflegedienstleitungen

Die Pflegedienstleitungen verantworten in den jeweiligen Teilbereichen der Kliniken den Pflege- und Funktionsdienst. Sie steuern die pflegerische Versorgungsqualität und stellen Rahmenstrukturen sicher. Die Pflegedienstleitungen sind die unmittelaren Ansprechpartner für die pflegerischen Bereichs- und Funktiondienstleitungen bei allen Fragen zum pflegerischen Versorgungsprozess.

Eine der Hauptaufgaben ist die Personalauswahl sowie die Beurteilung, Entwicklung und Bindung der Beschäftigten. Außerdem sind die Pflegedienstleitungen für die Detail-Personalplanung und -steuerung in den Kliniken zuständig.

Renate Conrad

Pflegedienstleitung Augen- und HNO-Klinik

"Als Pflegedienstleitung kann ich die Pflegeteams auf den Stationen, in den Ambulanzen und in den OPs in vielfältiger Weise beraten und unterstützen. So können wir uns gemeinsam den spannenden Herausforderungen des Berufsalltags stellen und uns fortlaufend zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten weiterentwickeln."

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Jürgen Weber

Pflegedienstleitung Crona Kliniken

"Als Krankenpfleger in leitender Position ist es mir besonders wichtig, dass meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine sehr gute Arbeit am Krankenbett leisten können. Da ich selbst Jahrzehnte lang in der Krankenpflege tätig war, habe ich höchsten Respekt für die Leistung der Pflegenden vor Ort. Die Patientenversorgung hat meine oberste Priorität."

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Monika Höfelmeier

Pflegedienstleitung Zentral-OP

"Als Pflegedienstleitung im Zentral-OP spielt für mich das Thema wertschätzende Kommunikation eine wichtige Rolle. Aufrichtige Wertschätzung inspiriert uns, mit Freude zu geben. Sie gibt die Kraft, den Alltag und das Berufsleben zu meistern."

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Silvia Stärk

Pflegedienstleitung Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Universitäts-Hautklinik

"Als Pflegedienstleitung stehe ich im täglichen Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen, habe Ausgleiche herzustellen und Entscheidungen zum Wohle der Patienten und des Unternehmens zu treffen. Dabei sind für mich die bestmögliche Patientenversorgung und die Mitarbeiterzufriedenheit maßgebend."

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Susanne Fallscheer

Pflegedienstleitung Kinderklinik und Universitäts-Frauenklinik

"Als Pflegedienstleitung ist mir wertschätzende Kommunikation und empathischer Umgang mit allen Mitarbeitenden des UKT wichtig. Gute Rahmenbedingungen ermöglichen kompetente und individuelle Pflege unter Einbezug aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse."

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Stabsstelle KV4 Pflegeorganisation

Die Stabsstelle Pflegeorganisation ist im Klinikumsvorstand beim Pflegedirektor verortet. Die Beschäftigten der Stabsstelle beraten, begleiten, steuern und setzen zentrale Vorstandsprojekte um. Zu den weiteren Aufgaben gehören strategische Beratung und die Abstimmung übergreifender Prozesse.

Die Stabsstelle KV4 Pflegeorganisation umfasst drei Schwerpunktbereiche:  

Zentrale Dienstleistungsbereiche der Pflege

Die Patientenversorgung wird zudem fachlich und organisatorisch unterstützt durch eine Reihe zentraler Dienstleistungsangebote. Diese sind ebenfalls bei der Pflegedirektion verortet.

Die zentralen Dienstleistungsbereiche sind:

  • Flexibles Ausfallmanagement ("Springerpool" Pflege)
  • Patienten- und Komfortservice
  • Praxisanleitung am Klinikum
  • Pflegekonsile und Pflegeberatungsdienste
  • Sozialberatung und Pflegeüberleitung
  • Zentrales Betten- und Patientenmanagement (ZBPM)
  • Zentrale Stelle für Gefährdungsanzeigen

Organisation der Pflege in den Stationen und Tageskliniken

Am Universitätsklinikum Tübingen findet die pflegerische Versorgung der Patientinnen und Patienten im Team statt. Geführt werden diese Pflegeteams von einer pflegerischen Bereichsleitung (Schwerpunkt Management) und zwei Vertretungen. Die stellvertretenden Bereichsleitungen verantworten die fachliche Expertise in ihrem Bereich und die Kompetenzentwicklung bei den Lernenden. Vor Ort arbeiten im Pflegedienst zusätzlich folgende Berufsgruppen, die von zentralen Dienstleistern unterstützt werden (z. B. Pflegeüberleitung, Transportdienste und Patientenbegleitung, Pflegekonsildienste):

  • Primäre prozessverantwortliche Pflegefachkräfte (im Aufbau) als feste Ansprechperson für die Begleitung Erkrankter über einen Zeitraum von vier bis sechs Tagen
  • Pflegefachkräfte (teilweise mit Spezial- oder Fachweiterbildung) und Hebammen mit abgeschlossener Ausbildung oder einem Studium der Pflege- oder Hebammenwissenschaften
  • Pflegeassistenz durch einjährig oder zweijährig ausgebildete Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe
  • Stationskoordinatoren (i. d. R. Medizinische Fachangestellte) am Empfang bzw. Stützpunkt für Terminkoordination und Telefondienst
  • Service- und Komfortassistenten (z. B. Hotelfachpersonal) für den Service rund um die Speiseversorgung
  • Lernende der Gesundheitsfachberufe, Pflegehelfer und Freiwilligendienste (FSJ, BFD, Praktika)

Organisation der Funktionsbereiche (z. B. OP oder Notaufnahme)

Als Funktionsbereich werden in einem Krankenhaus Einheiten bezeichnet, die der Diagnostik oder Therapie zugerechnet werden. Geführt werden diese Bereiche von einer Pflegerischen Bereichs-/Funktionsdienstleitung (verantwortet das Management) mit Vertretung. Die Stellvertretenden Bereichsleitungen verantworten die fachliche Kompetenzentwicklung und die im Bereich zu planende Praxisanleitung bei Lernenden. Die organisatorischen Aufgaben werden durch Medizinische Fachangestellte und Logistikpersonal unterstützt.

Die wichtigsten Funktionsbereiche sind: 

1. Operationsbereiche / Herzkatheter / Endoskopie

Eine Operation stellt für jeden Menschen eine mit Angst verbundene Intervention dar. In dieser besonderen Situation stehen die Beschäftigten den Betroffenen mit einer hohen Fachkompetenz und Empathie bei. Im Operationsbereich arbeiten u.a. folgende Berufsgruppen eng zusammen:

  • OP-Management und Koordination (Steuert die Bereitstellung notwendiger Ressourcen)
  • Beschäftigte in der Pflege (mit und ohne Fachweiterbildung), Anästhesietechnische-Assistenz (ATA), Operationstechnische-Assistenz (OTA), Medizinische Fachangestellte (MFA) 
  • Lernende der Gesundheitsfachberufe, Pflegehelfer und Freiwilligendienste (FSJ, BFD)

2. Kreißsaal

Eine Geburt stellt eine besondere Situation für die Gebärende und ihren Angehörigen dar. Hebammen unterstützen mit ihrer hohen Fachkompetenz diesen Vorgang, gemeinsam mit den Ärzten der Geburtshilfe und Kinderklinik. Im Kreißsaal arbeiten:

  • Hebammen mit und ohne akademischen Abschluss 
  • Lernende der Hebammen-/Pflegeschule und Studierende des Studiengangs Hebammenwissenschaft
  • Medizinische Fachangestellte (Schwangerenambulanz)

3. Zentrale Notaufnahme und spezialisierte Hochschulambulanzen

Die rund um die Uhr besetzte Zentrale Notaufnahme (ZNA) ist eine Anlaufstelle bei medizinischen Notfällen. Nach einer umfangreichen Ersteinschätzung erfolgt die Behandlung und ggf. Weiterverlegung ins Klinikum je nach Dringlichkeit.

In den spezialisierten Hochschulambulanzen wird eine umfangreiche Diagnostik, Therapie und Nachsorge angeboten. Teilweise werden auch stationäre Patienten nach einer komplexen stationären Therapien nachbetreut. In der Notaufnahmen und den Hochschulambulanzen arbeiten neben den Fachärzten:

  • Pflegende mit und ohne Fachweiterbildung für Notfallpflege bzw. Anästhesie
  • Beschäftigte als Notfall- und Rettungssanitäter
  • Medizinische Fachangestellte (überwiegend in den Ambulanzen)  

Informationen für Bewerber, Patienten und deren Angehörige

Noch Fragen?

Wir freuen uns, wenn Sie Teil unsereres starken Pflegeteams werden wollen. Weitere Informationen rund um den Pflegeberuf am Uniklininikum Tübingen erhalten Sie über das unten stehende FAQ.

Als Haus der Maximalversorgung bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dank eines eigenen Tarifvertrages (TV-UK) auch eine maximale Vergütung: So sind die Gehälter in der Pflege im Schnitt deutlich höher als im Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). So führt der aktuell gültige Entgelttarifvertrag im Zusammenspiel mit der neuen Entgeltordnung in der Pflege zu einem spürbaren Plus auf den Gehaltszetteln der Beschäftigten. 

Weitere Informationen zu den Tarifverträgen und zu Ihrer Gehaltsentwicklung erhalten Sie auf der Seite des Arbeitgeberverbandes der baden-württembergischen Uniklinika e. V. (AGU)

  • Als Service- und Komfortassistenz E3 UK/E5 UK – in der Leitung E6 UK / E9A UK
  • Als Pflegehelfer/-in (ohne Ausbildung) P-UK 5
  • Als Medizinische/-r Fachangestellte/-r E5 bis E7 UK (je nach Einsatzbereich und Verantwortung)
  • Als Krankenpflegehelfer/-in & Pflegeassistenz (mind. einjährige Pflegeausbildung) P-UK 6
  • Als (Kinder-) Gesundheits- und Krankenpfleger/-in P-UK 7 bis P-UK 8 (je nach Einsatzbereich und Verantwortung)
  • Als Hebamme im Kreißsaal oder als Pflegefachperson im OP/AN, Notaufnahme P-UK 8
  • Als Fachkrankenschwester / Fachkrankenpfleger P-UK 9
  • Als Pflegebereichs-/Funktionsbereichsleitung E9 UK bis E13 UK bzw. P-UK 10 bis 15 (je nach Unterstellungsverhältnis)

Die vollständige Tabelle finden Sie hier.

Ja, wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern folgende Benefits: 

  • Familienfreundliche Arbeitsbedingungen, z. B. flexible und individuelle Arbeitszeitmodelle, eine Betriebskindertagesstätte mit verlängerten Öffnungszeiten und Kooperationen mit kommunalen Kindertagesstätten
  • Preisgünstige Unterkünfte oder Jobticket
  • Vielfältiges Verpflegungsangebot auf dem Klinikgelände, auch für Angehörige                
  • Individuelle Förderung und regelmäßige Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitergespräche                
  • Weiterentwicklung fachlicher, persönlicher und sozialer Kompetenzen in unserer eigenen Akademie für Bildung und Personalentwicklung 
  • UKfiT: vielfältiges Sportprogramm mit eigenem Fitnessstudio zu besonderen Konditionen

Grundsätzlich haben Sie im Rahmen der Bewerbung die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen zu hospitieren. Ihr dauerhafter Einsatz erfolgt dann in Abstimmung mit den Erfordernissen der Patientenversorgung am Klinikum und Ihren individuellen Wünschen. 

Sollten Sie später den Wunsch haben, auch in anderen Fachgebieten Praxiserfahrungen zu sammeln, finden Sie bei uns als Haus der Maximalversorgung ideale Voraussetzungen für eine interne Bewerbung in einer unserer 17 Fachkliniken.

Übrigens: In unserem zentralen Springerpool werden Sie von Beginn an in mehreren Fachgebieten Ihrer Wahl eingearbeitet und eingesetzt. Weitere Informationen rund um den Springerpool erhalten Sie hier.

Als Haus der Maximalversorgung haben Sie bei uns maximale Entwicklungsmöglichkeiten. Ihre Vorgesetzten haben dabei immer Ihre individuellen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Zukunftspläne im Blick. Daraus entwickeln wir gemeinsam eine maßgeschneiderte Karriereplanung.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, längere Zeit bei uns zu bleiben, beteiligen wir uns bei betrieblichem Interesse an den Kosten oder übernehmen sie ganz.  

Grundsätzlich können Sie sich in diesen vier Hauptrichtungen persönlich weiterentwickeln:

  • Management

Sie können Führungs- und Leitungsverantwortung für kleine, mittlere oder große Bereiche übernehmen. Hierauf bereitet Sie z. B. ein Bachelor- oder Masterstudium vor.

  • Fachexpertise

Sie können sich fachlich für ein breites Spektrum pflegefachlicher Themen spezialisieren. Hierfür bereitet Sie z. B. eine 2-jährige Fachweiterbildung im Bereich Intensivpflege und Anästhesie vor.

  • Pädagogik

Sie können sich auf vielfältige Weise dafür qualifizieren, unsere ca. 800 Lernende in den verschiedensten Bereichen zu befähigen. Hierfür bereitet Sie z. B. eine Zusatzqualifikation zum Praxisanleiter / zur Praxisanleiterin vor. Sie können sich auch mit einem Studium zum Pflegepädagogen ausbilden lassen und haben dann vielfältige Perspektiven als Lehrer in unserer Schule für Pflegeberufe oder als Dozent in unserem Campus für Gesundheitswissenschaft.

  • Wissenschaft/Forschung

Sie können im Rahmen wissenschaftlicher Projekte einen Beitrag dazu leisten, die Entwicklung der Qualität in der pflegerischen Versorgung voranzutreiben. Hierfür bereitet Sie z. B. der Bachelorstudiengang Pflege (B.Sc.) oder der Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft (B.Sc.) an der Medizinischen Fakultät vor.




Sie können sich gerne jederzeit auf dem Karriereportal dieser Webseite nach einem passenden Stellenangebot umsehen. 

Hier gelangen Sie zur Karriereseite. 

Sie können Ihre Initiativbewerbung für die Pflege auch gerne an die Pflegedirektion direkt richten (Kontakt am Ende der Seite).

Kontakt

Klaus Tischler

Pflegedirektor, Dipl.-Kfm. (FH)

Adresse: Sekretariat Pflegedirektion
Hoppe-Seyler-Straße 6
72076 Tübingen

Telefonnummer: 07071 29-85139
07071 29-88348

E-Mail-Adresse: pflegedirektion@med.uni-tuebingen.de

Dr. Renate D. Fuhr

Stv. Pflegedirektorin, MBA

Adresse: Sekretariat
Hoppe-Seyler-Straße 3
72076 Tübingen

Telefonnummer: 07071 29-82138

E-Mail-Adresse: pflegedirektion@med.uni-tuebingen.de

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