MASC-ED Studie
Männlichkeit und Diversität bei Essstörungen Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Universitätsklinikum Tübingen

E-Mail-Adresse: Jana.Throm@med.uni-tuebingen.de

Charité – Universitätsmedizin Berlin

E-Mail-Adresse: masc-ed@charite.de

Jetzt teilnehmen!

Wie hängen Geschlecht und
Essstörungen zusammen?

Sowohl das biologische Geschlecht (sex) als auch soziale Geschlecht (gender) spielen eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Gesundheit und Entstehung von Krankheit – so auch bei Essstörungen. Bislang gibt es nur wenige Erkenntnisse über Unterschiede zwischen Männern, Frauen und LGBTQIA+ Personen bezüglich der Entwicklung, Symptomen und des Fortbestehens von Essstörungen. Wir möchten mit dem Projekt MASC-ED dazu beitragen, diese Wissenslücke zu schließen.

Das MASC-ED Projekt wird in Kooperation des Universitätsklinikums Tübingen, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, und der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft durchgeführt. Die Studie wird im Rahmen eines partizipativen Ansatzes durch einen diversen Forschungsbeirat aktiv unterstützt, dessen neun Mitglieder über eigene Erfahrungen mit Essstörungen verfügen.

Über die Studie

Über die Studie

Die Ziele der MASC-ED Studie sind:

  • Erforschung der Rolle von Geschlecht und sexueller Orientierung im Kontext einer Essstörung
  • Sichtbarkeit unterrepräsentierter Gruppen schaffen
  • Barrieren in der Gesundheitsversorgung identifizieren

Die Studienteilnehmenden tragen dazu bei, Essstörungen besser zu verstehen und das Gesundheitssystem zu verbessern. 

Teilnehmende gesucht!

MASC-ED besteht aus zwei voneinander unabhängigen Teilprojekten, wobei Sie jeweils an einem der beiden Teilprojekte teilnehmen können:

Wir suchen für den quantitativen Studienteil cis-Männer mit einer Essstörung, die mit cis-Frauen mit einer Essstörung verglichen werden

Wir suchen für den qualitativen Studienteil Personen, die sich der LGBTQIA*-Community zuordnen und eine Essstörung haben.

Jetzt teilnehmen!

Wie läuft die Studie ab?

In dem quantitativen Studienteil möchten wir mit den Studienteilnehmenden ein strukturiertes Interview, verschiedene computerbasierte neuropsychologische Tests und Fragbögen durchführen. 

Bei dem qualitativen Studienteil möchten wir mit den Studienteilnehmenden ein Interview durchführen, in dem wir von ihrem persönlichen Erleben einer Essstörung erfahren möchten.

Es handelt sich dabei jeweils um einen Präsenz-Termin von 1.5-2 Stunden Dauer, die entweder in Tübingen oder in Berlin stattfinden.

Für die Teilnahme an der Studie gibt es eine Aufwandsentschädigung.

Fragen und Antworten zur Studie

Die Teilnahme an der Untersuchung ist freiwillig und unabhängig von einer Therapie am Universitätsklinikum Tübingen oder an der Charité in Berlin. Aus einer Ablehnung der Studienteilnahme oder einem Abbruch während des Studientermins entstehen keine nachteiligen Auswirkungen auf die weitere Behandlung. Das Einverständnis zur Studienteilnahme kann jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne Nachteile widerrufen werden.

Die Teilnahme dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden.

Am quantitativen Teil der Studie werden insgesamt 80 Personen teilnehmen, 40 cis-Frauen und 40 cis-Männer, die unter einer Essstörung leiden.

An dem qualitativen Teil der Studie werden 10 Personen aus der LGBTQIA*-Community teilnehmen, die unter einer Essstörung leiden.

Ja, für die Teilnahme an quantitativen Studienteil gibt es eine Aufwandsentschädigung von 10 € pro Stunde und für die Teilnahme an dem qualitativen Studienteil eine Aufwandsentschädigung von 20 €.

Die Studienteilnehmenden selbst können nicht direkt von der Teilnahme an der Studie profitieren. Erst durch den Gewinn von Erkenntnissen zur Rolle von Geschlecht und sexueller Orientierung bei Essstörungen kann es zu einem besseren Verständnis kommen. Darauf aufbauend können möglicherweise spezifische Erklärungsmodelle für Essstörungen in Abhängigkeit von Geschlecht und sexueller Orientierung und neue Ansätze für die psychotherapeutische Behandlung und Prävention von Essstörungen entwickelt werden. 

Die durchgeführten Untersuchungen umfassen Aufgaben am Computer, Fragebögen und Interviews. Dabei sind keinerlei Sicherheitsrisiken zu erwarten.

Sollte entgegen der vorliegenden Erfahrungen und entgegen der Erwartung irgendein Teil der Untersuchung zu belastend sein, wird diese abgebrochen.

Alle personenbezogenen Daten, die im Rahmen der Studie erhoben werden, werden nach höchsten Datenschutzanforderungen gespeichert und verarbeitet. Bei Interesse an einer Studienteilnahme erhalten Sie ausführliche Informationen zum Thema Datensicherheit. Falls Sie vorab Fragen zum Datenschutz haben, erreichen Sie uns hier:

PD Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Kathrin Schag

Kathrin.schag@med.uni-tuebingen.de

Prof. Dr. Julie O’Sullivan, Dipl.-Psych.

masc-ed@charite.de

Studienleitung

Dr. Kathrin Schag

Dr. Kathrin Schag

Psychologische Psychotherapeutin, Clinician Scientist

E-Mail-Adresse: kathrin.schag@med.uni-tuebingen.de

Publikationen: Publikationen

Personenprofil: Mehr zur Person

Prof. Dr. Julie O’Sullivan, Dipl.-Psych.

E-Mail-Adresse: masc-ed@charite.de

Studienmitarbeit

Selin Icoez

E-Mail-Adresse: masc-ed@charite.de

Und der MASC-ED Forschungsbeirat aus Erfahrungsexpertinnen und -experten.

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Kontakt

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Psychosomatische Medizin & Psychotherapie
Sektion Translationale Psychotherapieforschung
Osianderstraße 5
72076 Tübingen


E-Mail-Adresse: Jana.Throm@med.uni-tuebingen.de


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Virchowweg 23
10117 Berlin


E-Mail-Adresse: masc-ed@charite.de


Finanzierung

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Die Studie wird finanziert vom Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit.