Kraft aufbauen, Blutdruck kontrollieren:
Kann ein regelmäßiges Ganzkörper-Elektromyostimulationstraining den Blutdruck positiv beeinflussen?
Arterielle Hypertonie, auch Bluthochdruck genannt, ist eine weit verbreitete chronische Erkrankung und zählt zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besonders häufig betroffen sind Männer im Alter zwischen 50 und 70 Jahren. In Deutschland hat ein erheblicher Anteil dieser Altersgruppe erhöhte Blutdruckwerte, oftmals ohne ausgeprägte Beschwerden.
Studien zeigen, dass gezielte Lebensstilmaßnahmen, insbesondere eine regelmäßige körperliche Aktivität, dazu beitragen können, den Blutdruck zu senken und das kardiovaskuläre Risiko nachhaltig zu reduzieren. Daher gewinnen bewegungsbasierte Interventionen in der Prävention und Therapie der arteriellen Hypertonie zunehmend an Bedeutung.
Das Hauptziel dieser Studie der Abteilung Population-Based Medicine des Universitätsklinikums Tübingen ist es, zu untersuchen, ob regelmäßiges Ganzkörper-Elektromyostimulationstraining (WB-EMS-Training) den Blutdruck von Männern mit erhöhtem, aber nicht medikamentös behandeltem Bluthochdruck senken kann.