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Unser Pädagogischer Ansatz

Bild vom Kind

Wir verstehen Kinder als kompetente, aktive und neugierige Persönlichkeiten, die ihre Entwicklung von Anfang an selbst mitgestalten. Unsere pädagogischen Fachkräfte begleiten und unterstützen sie dabei einfühlsam und individuell.

Dabei legen wir besonderen Wert darauf:

  • die Unterstützung am jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes auszurichten

  • gezielte Impulse für die nächsten Entwicklungsschritte zu geben

  • Kinder zu ermutigen, Neues auszuprobieren und eigene Wege zu gehen

  • eine anregende Lernumgebung zu schaffen, die selbstständiges Spielen und Experimentieren ermöglicht

  • vielfältige Ausdrucksformen zu fördern

  • Entwicklungs- und Bildungsprozesse aufmerksam zu beobachten, zu reflektieren und zu dokumentieren

Die Dokumentation erfolgt in individuellen Portfolios, die gemeinsam mit den Kindern gestaltet werden.

Die Säulen unserer pädagogischen Arbeit

Unsere pädagogische Arbeit basiert auf vier zentralen Säulen, die sich im Alltag miteinander verbinden und ergänzen:

  • Vertrauensvolle Bindungs- und Beziehungsarbeit

  • Förderung als kontinuierlicher Prozess

  • Ganzheitliches Lernen durch das Spiel

  • Bildung durch Projektarbeit

Jedes Kind hat in unserer Einrichtung eine feste Bezugserzieherin bzw. einen Bezugserzieher.

Eine sichere, emotionale Beziehung sowie die positive Einbindung in die Gruppe sind grundlegende Voraussetzungen für die Entwicklung des Kindes. In einer verlässlichen und strukturierten Umgebung kann es sich ausprobieren, Erfahrungen sammeln und seine Umwelt entdecken.

Durch Zuneigung, Wärme, Nähe und Geborgenheit schaffen wir die Basis für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung.

Im Alltag erlebt das Kind die Gruppe als wichtigen sozialen Raum:
Es lernt, Kontakte zu knüpfen, Freundschaften zu schließen und sich in eine Gemeinschaft einzufügen. Dabei werden Regeln und Grenzen erfahrbar. Das Kind entwickelt Rücksichtnahme, Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen und lernt, Konflikte zu lösen.

Gemeinsame Erlebnisse stärken das Zugehörigkeitsgefühl und fördern das Bewusstsein für gemeinschaftliches Handeln.

Die Förderung der Kinder verstehen wir als einen fortlaufenden Prozess, der mit dem Eintritt in die Einrichtung beginnt und sich an Alter, Entwicklung und Individualität des Kindes orientiert.

Ein zentrales Instrument unserer Arbeit ist die gezielte Beobachtung und Dokumentation. Diese bildet die Grundlage für:

  • individuelle Förderung

  • fachlichen Austausch im Team

  • regelmäßige Gespräche mit den Eltern

Unsere pädagogischen Fachkräfte dokumentieren Entwicklungsschritte in Bereichen wie Verhalten, Sprache, Bewegung und Spiel.

Ein wichtiger Bestandteil ist zudem das Portfolio („Kita-Buch“). Darin werden Lernerfolge, Erfahrungen und Entwicklungsschritte mit Bildern und Texten festgehalten. Dieses begleitet das Kind während der gesamten Kita-Zeit und wird ihm beim Verlassen der Einrichtung als Erinnerung übergeben.

Kinder lernen mit allen Sinnen – mit Hand, Herz und Verstand.

Das Spiel ist dabei die wichtigste und natürlichste Form des Lernens. Es ermöglicht dem Kind, Erlebtes zu verarbeiten, neue Zusammenhänge zu erkennen und eigene Erfahrungen auf neue Situationen zu übertragen.

Im Spiel:

  • werden alle Sinne angesprochen

  • entstehen soziale Beziehungen

  • lernen Kinder, Konflikte zu lösen

  • entwickeln sie Kreativität und Selbstständigkeit

Unsere Einrichtung bietet dafür vielfältige Möglichkeiten: ritualisierte Tagesabläufe, anregende Raumgestaltung, ausreichend Bewegungsflächen und altersgerechte Materialien.

Das Freispiel gibt den Kindern Raum zur Entfaltung und bietet den pädagogischen Fachkräften gleichzeitig die Möglichkeit, gezielte Impulse für die weitere Entwicklung zu setzen.

Kinder sind von Natur aus neugierig und möchten ihre Umwelt erforschen, entdecken und verstehen.

Auf Grundlage von Beobachtungen und den Interessen der Kinder entwickeln wir Projekte, die über einen längeren Zeitraum angelegt sind. Dabei können Gruppengröße und Altersstruktur variieren.

Die Kinder gestalten die Projekte aktiv mit. Sie:

  • stellen Fragen

  • sammeln Informationen

  • bringen eigene Ideen ein

  • entscheiden mit

Partizipation spielt hierbei eine zentrale Rolle. Die Kinder lernen, ihre Bedürfnisse und Meinungen zu äußern, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Dies stärkt ihr Selbstbewusstsein und fördert wichtige soziale Kompetenzen wie Toleranz, Konfliktfähigkeit und Kompromissbereitschaft. Gleichzeitig erleben sie, dass ihre Ideen wertgeschätzt werden und sie Teil einer Gemeinschaft sind.

Entwicklungsfelder

Bei dem kindlichen Bildungsprozess spielen in unserer Arbeit folgende Entwicklungsfelder in Anlehnung an den Orientierungsplan eine Wichtige Rolle:

Soziale Entwicklung
Körper und
Lebensweise
Wahrnehmen
und Denken
Sprache und
Kommunikation
Emotion und
Motivation
Kultur, Werte
und Religion
Ästhetische Bildung
Medienbildung

Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass sich die Kinder in unserer Einrichtung wohlfühlen und vielfältige Lernerfahrungen in den einzelnen Bildungsbereichen erleben.

Eingewöhnung und Umgewöhnung

Übergänge wie die Eingewöhnung sowie die Umgewöhnung stellen sowohl für die Kinder als auch für die Eltern eine große Herausforderung dar. Sie benötigen eine sorgfältige und einfühlsame Begleitung durch die pädagogischen Fachkräfte.

Im Mittelpunkt steht eine behutsame und schrittweise Gewöhnung des Kindes an seine Bezugserzieherin bzw. seinen Bezugserzieher sowie an die neue Umgebung – ohne Druck und ohne Überforderung. Eine vertraute Bezugsperson begleitet das Kind in dieser Phase:
Bei der Eingewöhnung ist dies in der Regel ein Elternteil, bei der Umgewöhnung in die „große Kita“ übernimmt diese Rolle die jeweilige Bezugserzieherin bzw. der Bezugserzieher.

Durch diese Begleitung fühlt sich das Kind sicher. Es kann leichter Vertrauen fassen und eine stabile Bindung zu seiner neuen Bezugsperson aufbauen.

Für diesen wichtigen Schritt nehmen wir uns bewusst Zeit für Sie und Ihr Kind. Die Eingewöhnung dauert in der Regel 2 bis 4 Wochen, ist verpflichtend und im Betreuungsvertrag verankert. Sie wird in der Regel durch die Eltern begleitet.

Im Erstgespräch werden:

  • die Gruppe und die Bezugsperson vorgestellt

  • pädagogische Inhalte und der Tagesablauf verständlich erklärt

  • offene Fragen geklärt

  • die Räumlichkeiten gezeigt

  • der individuelle Zeitraum für die Eingewöhnung Ihres Kindes festgelegt

Vorbereitung auf die Schule

Unsere Vorschularbeit bietet den Kindern einen geschützten Rahmen, in dem sie mit Unterstützung des pädagogischen Personals ihre individuellen Fähigkeiten weiterentwickeln und vertiefen können.

Dazu zählen insbesondere:

  • kognitive Fähigkeiten

  • soziale Kompetenzen

  • emotionale Entwicklung

  • motorische Fertigkeiten

Im Rahmen unseres Vorschulprogramms verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, der alle Lernbereiche gleichermaßen berücksichtigt.

Zentrale Lernbereiche unserer
Vorschularbeit sind:

  • Sprache als Grundlage jedes Lernprozesses

  • Künstlerisches Gestalten (visuelle Wahrnehmung)

  • Natur als Erlebnis- und Erfahrungsraum

  • Entwicklung der eigenen Persönlichkeit

  • Mathematik

Die Neugier und den Wunsch, diese Bereiche zu entdecken, bringen die Kinder von sich aus mit. Durch gezielte Beobachtung und individuelle Begleitung unterstützen wir sie dabei, sich entsprechend ihrer persönlichen Möglichkeiten weiterzuentwickeln.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Eltern bildet die Grundlage für eine gelingende pädagogische Arbeit. Im Mittelpunkt steht dabei stets das Wohl des Kindes. Das Kennenlernen des familiären Umfeldes sowie das Wissen über Erfahrungen und Erlebnisse des Kindes schaffen eine wichtige Basis für gegenseitiges Vertrauen.

In einem partnerschaftlichen und regelmäßigen Austausch unterstützen und beraten wir Eltern in Erziehungsfragen. Gemeinsame Feste, Aktivitäten und Projekte stärken das Miteinander und fördern eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Elternabende und Elterncafés sorgen für Transparenz und halten Sie über aktuelle Themen und Entwicklungen auf dem Laufenden. Gleichzeitig bieten sie Raum für Begegnung und Austausch untereinander. Durch Wochenüberblicke und Projektdokumentationen gestalten wir unsere Arbeit für Sie nachvollziehbar und transparent.

Zu unserer Elternarbeit gehören:

  • regelmäßige Gespräche, z. B. Aufnahmegespräch, Eingewöhnungs- und Entwicklungsgespräche, Tür- und Angelgespräche sowie ein Abschlussgespräch

  • Informationen über aktuelle Themen und Aktivitäten durch Aushänge im Eingangsbereich, Elternpost oder Mitteilungen an der Gruppen-Magnetwand

  • Unterstützung durch Eltern bei Festen, Aktivitäten und Exkursionen

  • gemeinsame Feste und Themennachmittage

  • Vertretung der Eltern durch den jährlich gewählten Elternbeirat

  • offene und vertrauensvolle Kommunikation mit dem Elternbeirat

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