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Molekulare Psychiatrie

Die Arbeitsgruppe "Molekulare Psychiatrie" untersucht genetische und epigenetische Grundlagen psychiatrischer Erkrankungen. Bei psychiatrischen Erkrankungen handelt es sich um komplexe Krankheiten, zu denen verschiedene genetische, epigenetische und umweltbedingte Faktoren beitragen. 

Mit der Erforschung der biologischen Grundlagen dieser Erkrankungen versuchen wir, die Entstehung und den Verlauf psychischer Erkrankungen besser zu verstehen und somit zur Entwicklung einer effizienteren Therapie und Vorsorge beizutragen.

Aktuelle Projekte

Innerhalb dieses Verbundprojektes bearbeitet unsere Arbeitsgruppe das Arbeitspaket Biomarker. In diesem Teilprojekt soll der Effekt des kurzwelligen Lichts auf messbare molekulare Marker untersucht und deren Eignung als Biomarker für das Wohlbefinden älterer Menschen in Pflegeheimen bestimmt werden. Das Hauptaugenmerk unserer Untersuchungen liegt dabei auf Melatonin, Marker der Stressachse sowie des circadianen Systems und dem Brain-derived neurothrophic factor (BDNF).
NiviL Projektbeschreibung

In Kooperation mit Prof. Christian Plewnia (Arbeitsgruppe „Neurophysiologie und Interventionelle Neuropsychiatrie“, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen) untersuchen wir den Einfluss genetischer Varianten auf die Wirkung nicht-invasiver Hirnstimulationsverfahren (u. a. der transkraniellen Gleichstromstimulation (tDCS)) auf exekutive Gehirnfunktionen. Unsere Forschung soll u. a. dazu beitragen, die Ursachen der beobachteten großen interindividuellen Variabilität besser zu verstehen.

Alkoholabhängigkeit ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die substantiell zum sog. „Global Burden of Disease“ beiträgt. Zur Anfälligkeit für eine Alkoholabhängigkeit tragen sowohl genetische Faktoren, als auch Umwelteinflüsse bei. Beide Faktoren beeinflussen das Epigenom bzw. wirken unter anderem über epigenetische Mechanismen. Ein solch epigenetischer Mechanismus ist die CpG-Methylierung der DNA im Promotorbereich. Das Anhängen von Methylgruppen in diesem Bereich führt im Regelfall zu einer Repression der Genexpression, während eine Hypomethylierung des Promotors mit einer aktiven Expression des entsprechenden Gens assoziiert ist. In unserer Studie „Epigenetische Dysregulation bei Alkoholabhängigkeit“ untersuchen wir zum einen den Einfluss einer chronischen Alkoholabhängigkeit auf das Epigenom und zum anderen interessieren wir uns dafür, wie sich das Epigenom im Laufe einer Alkoholentzugbehandlung verändert. Hierfür führen wir epigenomweite Assoziationsstudien (EWAs) durch. Unsere Ergebnisse sollen dazu beitragen, die biologischen Mechanismen, die einer Alkoholabhängigkeit zu Grunde liegen besser zu verstehen, um langfristig einen Beitrag zu verbesserten Präventions- und Therapiemaßnahmen leisten zu können.

Kontakt

Leitung:


frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: Dipl.-Biol. Jun.-Prof. Dr. rer. nat. Vanessa Nieratschker Wissenschaftliche Leitung


frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: 07071 29-85523


E-Mail-Adresse: vanessa.nieratschker@med.uni-tuebingen.de


frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: Gisbert Farger Technische Leitung im Labor


frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: 07071 29-82345


E-Mail-Adresse: gisbert.farger@med.uni-tuebingen.de


Faxnummer Arbeitsgruppe

frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: 07071 29-5903


Ausgewählte Publikationen

  • Nieratschker V*, Massart R*, Gilles M*, LuoniA*, Suderman M, Krumm B, Meier S, Witt S, Nöthen M, Suomi S, Peus V, Scharnholz B, Wolf I, Cirulli F, Gass P, Sütterlin M, Filsinger B, Laucht M, Riva M, Rietschel M, Deuschle M, Syzf M. MORC1 exhibits cross species differential methylation in association with early life stress as well as genome-wide association with major depressive disorder. Translational Psychiatry 
  • Nieratschker V, Grosshans M, Frank J, Strohmaier J, von der Goltz C, El-Maarri O, Witt SH, Cichon S, Nothen MM, Kiefer F, Rietschel M. Epigenetic alteration of the dopamine transporter gene in alcohol-dependent patients is associated with age. Addiction biology 2014; 19(2)305-311.
  • Nieratschker V, Lahtinen J, Meier S, Strohmaier J, Frank J, Heinrich A, Breuer R, Witt SH, Nothen MM, Rietschel M, Hovatta I. Longer telomere length in patients with schizophrenia. Schizophrenia research 2013; 149(1-3)116-120.
  • Nieratschker V, Frank J, Muhleisen TW, Strohmaier J, Wendland JR, Schumacher J, Treutlein J, Breuer R, Abou Jamra R, Mattheisen M, Herms S, Schmal C, Maier W, Nothen MM, Cichon S, Rietschel M, Schulze TG. The catechol-O-methyl transferase (COMT) gene and its potential association with schizophrenia: findings from a large German case-control and family-based sample. Schizophrenia research 2010; 122(1-3)24-30.
  • Krug A*, Nieratschker V*, Markov V, Krach S, Jansen A, Zerres K, Eggermann T, Stocker T, Shah NJ, Treutlein J, Muhleisen TW, Kircher T. Effect of CACNA1C rs1006737 on neural correlates of verbal fluency in healthy individuals. NeuroImage 2010; 49(2)1831-1836.
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