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Malaria: Resistenzen gegen Artemisinin kartiert

Aktuell im New England Journal of Medicine veröffentlicht

24.06.2016

Eine internationale Forschergruppe unter der Leitung des Institut Pasteur in Phnom Penh, Kambodscha hat aktuell im New England Journal of Medicine eine weltweite Kartierung der Artemisinin-Resistenzen publiziert.

An dem riesigen länderübergreifenden Projekt der Malaria-Forschung ist auch Professor Peter G. Kremsner, Direktor des Instituts für Tropenmedizin am Universitätsklinikum Tübingen und Leiter des Centre de Recherches Médicales de Lambaréné, Gabun beteiligt.

 

Artemisinin, das aus den getrockneten Blättern des Einjährigen Beifußes gewonnen wird, ist in den meisten Medikamenten, die gegen Malaria verfügbar sind, enthalten. Die Tropenkrankheit wird durch Parasiten verursacht, die durch die Stiche infizierter Mücken übertragen werden. Seit einigen Jahren treten resistente Parasiten gegen den Wirkstoff auf. Die weltweite Verbreitung dieser Resistenzen wurde jetzt anhand von 14000 Proben aus über 50 Ländern in einer Landkarte verzeichnet. Bisher konzentrieren sich die resistenten Malaria-Parasiten auf Südostasien. Mit der neuen Landkarte der Artemisinin-Resistenz lässt sich die Entwicklung genau beobachten und die Forscher können Verschiebungen schneller erkennen.

 

Prof. Peter G. Kremsner, der mit seinem Team in Gabun rund 500 Proben genommen und untersucht hat, glaubt nicht daran, dass die resistenten Erreger in Südostasien verbleiben werden: „Verbreiten sich die Resistenzen in afrikanischen Gebieten, in denen es die meisten Malariafälle gibt, wird das verheerende Folgen für die Bevölkerung haben.“ Etwa 600.000 Menschen starben im vergangenen Jahr an Malaria, 90 Prozent davon in Afrika, die meisten sind Kinder unter fünf Jahren.

 

 

Originalpublikation

A Worldwide Map of Plasmodium falciparum K13-Propeller Polymorphisms

N Engl J Med 2016; 374:2453-2464June 23, 2016DOI: 10.1056/NEJMoa1513137

http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1513137#t=article

 

 
 

 

Medienkontakt

 

Universitätsklinikum Tübingen

Medizinische Klinik, Abt. VII, Institut für Tropenmedizin

Prof. Dr. Peter G. Kremsner

Tel. 07071 29-87179

 

 






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